J. Lee über Wiimote-Potenzial

Mit seinen Wiimote-Tüfteleien wie dem Whiteboard-Ersatz oder der Möglichkeit des Headtrackings hat Johnny Lee in den vergangenen Wochen bereits den einen oder anderen Spieler verblüfft. Gamepro unterhielt sich nun mit dem an der Carnegy Mellon University tätigen Doktoranden über seine Einfälle.

Er sei generell von der Wiimote beeindruckt und Nintendo sehr dankbar, dass man das dem Eingabegerät einfach per Bluetooth ansprechen kann - der Hersteller hätte schließlich auch auf ein eigenes, proprietäres Format setzen können, wie das beispielsweise Microsoft gemacht hat. Ein paar Monate vor der Veröffentlichung des Geräts hätte Lee es für unmöglich gehalten, dass jemand Bluetooth, einen leistungsfähigen Infrarotsensor, einen Lautsprecher, einen Vibrationsmotor und einen Beschleunigungsmesser in ein kleines Gehäuse packt und zu einem solch niedrigen Preis verkauft.

Er habe sich auch das Sixaxis-Pad angesehen, diesem fehle aber die Kamera und aufgrund der Form sei es wesentlich eingeschränkter in Sachen Handhabung als die Wiimote. Für deren Anwendung hat er übrigens noch diverse andere Einfälle im Hinterkopf - es könnte aber durchaus ein paar Monate dauern, bis diese umgesetzt werden, da er derzeit nach einem neuen Job sucht und deswegen ständig Bewerbungsgespräche hat.

Mit Nintendo selbst habe er übrigens, zumindest offiziell, noch nie in Kontakt gestanden; es könnte gar in ihrem besten Interesse sein, seine Erfindungen zu loben oder in sonst einer Form zu kommentieren, so Lee. Die Spieleindustrie neige immer dazu, alles gleich extrem zu hypen. So würden dann Erwartungen geweckt werden, denen man nicht gerecht werden kann. Er kenne aber ein paar Entwickler, die sehr an derartigen Ansätzen interessiert seien. Es könne also durchaus sein, dass irgendwann, "hoffentlich eher früher als später", Wii-Spiele erscheinen, die Features wie das Headtracking unterstützen.

Gefragt, ob es denn eine Sache gebe, die Nintendo an der Technologie verbessern könnte, gibt Lee zu bedenken, dass die meisten Entwickler die derzeitigen Möglichkeiten noch gar nicht vollständig ausreizen. So würde der Beschleunigungsensor meist nur genutzt, um Schüttelbewegungen zu erfassen. Auch könnte man Spiele entwickeln, bei denen ein Spieler mit zwei Wiimotes gleichzeitig hantieren muss.

Er selbst sieht den Sinn seiner Erfindungen darin, andere Leute zu inspirieren. Deren Aufgabe wäre es dann, die Dinge letztendlich für den Kunden nutzbar umzusetzen. Das Headtracking sei beispielsweise softwaretechnisch recht simpel umzusetzen und könnte so durchaus eingebaut werden.
Autor: Julian Dasgupta
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  • Ja.. mit Versand... mit Versand im Auge... *g* Die Bewegung und Position Deines Kopfes wird vom Programm erkannt. Welche Sachen sind damit möglich? Abgesehen vom besseren 3D Effekt, den schon die Kamera einfängt und dem um die Ecke sehen: AUSWEICHEN!!! Herrgott, das ganze empfindlicher machen  [...] Ja.. mit Versand... mit Versand im Auge... *g* Die Bewegung und Position Deines Kopfes wird vom Programm erkannt. Welche Sachen sind damit möglich? Abgesehen vom besseren 3D Effekt, den schon die Kamera einfängt und dem um die Ecke sehen: AUSWEICHEN!!! Herrgott, das ganze empfindlicher machen und Dein Ruck mit dem Kopf, wenn die Kugel auf die zukommt hat endlich Sinn. Das stärkt die Nackenmuskulatur und wirkt gegen den Krampf, wenn man stundenlang vor dem PC sitzt. Oder gehen wir noch weiter - da Du zwei fest montierte LED's an Deinem Kopp hast, sollte sich auch ermitteln lassen, welche näher ist - damit kannst Du dann auch die Ausrichtung Deines Kopfes ermitteln. Deine Nase könnte den Mauszeiger ersetzen, bzw. unterstützend wirken, in dem Fenster automatisch highlight bekommen, wenn der Computer der Meinung ist Du schaust es an. Dann spielt mal Experience 112 an - da muss man mit der Kamera wackeln, um Ja oder Nein zu übermitteln. Kopfschütteln und Nicken sollte diese Methode auch mitbekommen (wenn man ein wenig dran schraubt.) Die Kiddies pusten und rufen schon in ihren DS, um Spiele zu steuern (oder gehen für powercombos in die Sonne). Nur weil einige lieber wie Steinfiguren am PC oder auf der Couch sitzen muss man kreative Leute nicht gleich als doof darstellen. Aber diese Form der Menschen sollte eh jede Wii Meldung meiden wie der Teufel das Weihwasser....
  • einen beitrag nach oben guck öhm is das eigentlich so schwer zu lesen bevor man hier was reinschreibt hab das schon bei drei leuten gesehen das sie gefragt hab wegen spieleideen und bei bestimmt 5 leuten steht hier das beispiel mit dem um die ecke gucken im beitrag
  • kawlex schrieb:
    Schwing mein Ding schrieb:
    Das Video habe ich komplett gesehen und mir wirft es wie gesagt die gleichen Fragen auf, die ihr mir sicherlich beantworten koennt. Das Optische mal aussen vor, welcher Sinn steckt dahinter, welche
     [...]
    kawlex schrieb:
    Schwing mein Ding schrieb:
    Das Video habe ich komplett gesehen und mir wirft es wie gesagt die gleichen Fragen auf, die ihr mir sicherlich beantworten koennt. Das Optische mal aussen vor, welcher Sinn steckt dahinter, welche Anwendungsmoeglichkeit? Dort sehe ich optische Tricks, ja und? Was hat das jetzt mit Spielkonzepten zu tun?
    du hast ja ma gar keine fantasie -.-
    Klugscheisser, dann erzahle bitte klipp und klar welche Spielkonzepte jetzt damit moeglich sein.