Wettbewerb endet tödlich

In Nordamerika ist die Nachfrage nach Wiis so groß, dass Nintendo trotz regelmäßiger Lieferungen es kaum schafft, die Geschäfte ausreichend mit Systemen und Controllern auszustatten. Ungeduldigen Fans bleiben da oft nur nicht gerade günstige Alternativen wie Ebay - oder manch obskurer Wettbewerb. Und ein solcher hatte jetzt einen tragischen Ausgang.

Ein Radiosender in Sacramento veranstaltete einen "Hold your wee for a Wii"-Wettbewerb, bei dem es für die Beteiligten darum ging, möglichst viel Wasser zu trinken, ohne die Toilette aufzusuchen. ("Wee" ist im Englischen ein umgangsprachliches Synonym für Urin und wird genauso ausgesprochen wie "Wii".) Eine Teilnehmerin, die den Wettbewerb wegen starker Kopfschmerzen hatte abbrechen müssen, wurde später tot aufgefunden. Es wird davon ausgegangen, dass sie einer Wasservergiftung (Hyperhydration) zum Opfer viel. Die 28-jährige Mutter dreier Kinder hatte bei dem Wettbewerb mitgemacht, um einen Wii für ihre Familie zu gewinnen.

 


Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • die tuhn mir richtig leid vor allem wie kann man nur so sau dumm sein wettbewerbe zu machen bei denen man sehr leicht umkommen kann das war die konsole nicht wert die kinder tuhen mir jetzt schon leid...
  • wenn ich nich vor 2 jahren auch 6 liter in einer dreiviertel stunde getrunken hätte wüsste ich es auch nich ...hab danach 2 tage mit schüttelfrost im bett gelegen
  • Naja, die Faustregel die besagt, man solle 2-3 Liter Wasser am Tag trinken bekommt man heutzutage jedoch bloss von der Seite aus mitgeteilt, dass man auf keinen Fall weniger trinken solle. Auch finde ich den zweiten Vergleich, der nach dem Feuer kam und auf den Erstickungstod hinwies wenig  [...] Naja, die Faustregel die besagt, man solle 2-3 Liter Wasser am Tag trinken bekommt man heutzutage jedoch bloss von der Seite aus mitgeteilt, dass man auf keinen Fall weniger trinken solle. Auch finde ich den zweiten Vergleich, der nach dem Feuer kam und auf den Erstickungstod hinwies wenig realistisch. Verbrennung und das Ersticken sind doch schon instinktiv eingeprägt und werden schlichtweg ohne Vorwissen gemieden. Und wirklich nicht jeder Mensch weiss, dass man an zuviel Wasser sterben kann. Hat dann auch nicht mal mehr unbedingt viel mit Fachwörtern zu tun. Meine Meinung ist zumindest, dass die Schuld hier einzig und allein beim Radiosender zu suchen ist. Denn solch eine Verantwortungslosigkeit ist, wie von anderen schon erwähnt, wirklich bodenlos.