TV-Spot sorgt für Ärger
Dem britische Technologiemagazin VNUnet zufolge beschäftigt sich die auf der Insel für Wahrung geltender Werbestandards zuständige Advertising Standards Association zur Zeit mit einem Wii-Werbespot, in dem Ubisofts Shooter Red Steel
gezeigt wird.
Derzeit liegen 17 Beschwerden über den Spot (hier die deutsche Fassung), der Aktionen des Spielers und dementsprechende Handlungen im Spiel zeigt, vor. Die im Film dargestellte Gewalt sei "anstößig und verstörend", heißt es in den Meldungen. Eine Person fühlte sich gar an von Geiselnehmern aufgenommene Videos aus dem Irak erinnert, manch andere befürchten, dass die Werbung Kinder zur Nachahmung der Handlungen animieren könne.
Die für die Klassifzierung von Werbung verantwortliche BACC hatte dem Werbefilm eine Einstufung verpasst, der zufolge er nicht während Sendungen gezeigt werden sollte, die für Kinder geeignet sind oder sich sogar speziell an sie richten.
Die für Nintendo arbeitetende Werbeagentur weist darauf hin, dass der Spot nur Teil einer Serie von Filmen sei (u.a. Zelda, Wii Sports etc.), die die Möglichkeiten der Konsole zeigen sollen. Man habe den Gewaltgehalt möglichst gering gehalten, es handle sich doch mehr oder weniger nur um die Andeutung von Handlungen. Man habe nicht vorgehabt, bei irgendjemandem anzuecken.