Bricht mit der Tradition
Derzeit läuft auf der offiziellen Need for Speed-Webseite noch der Countdown für die offizielle Ankündigung der neuesten Auskopplung von Electronic Arts millionfach verkaufter Rennspielserie, die neueste Ausgabe der EGM enthält aber schon ein paar Informationen zu dem Titel. Need for Speed: Pro Street
- bereits der Name deutet eine Abkehr von der bisherigen Tradition an. Illegale Straßenrennen in der Stadt a la "The Fast and the Furious" seien out, sagt EA. Das Renngeschehen findet stattdessen von nun an Rennwochenenden auf abgegrenzten Kursen statt.
Wer gerne an seinem digitalen fahrbaren Untersatz rumschraubt, wird sich über die ausgefeilten Tuningoptionen freuen, mit denen sich das Auto seien Vorlieben anpassen lässt. Neue Fahrzeugteile dienen nämlich nicht mehr nur der Optik, sondern haben auch Auswirkungen auf die Fahrphysik, die auch in einem Windkanal überprüft werden können. Dabei kann man wohl dank einer Autosculpt-Funktion sogar die Form einzelner Teile der Verkleidung bearbeiten können.
Optisch dürfte sich NFS: Pro Street besonders in einem Punkt von anderen Rennspielen unterscheiden: der Entwickler, EA Black Box, lässt es ordentlich qualmen. Bisher hätten Spiele dieser Art die realistische Darstellung von Staub und Rauch vermissen lassen, obwohl diese doch allgegenwärtige Elemente eines richtigen Rennens seien.
Vorbei sind auch die Zeiten unzerstörbarer Karosserien: dank eines Schadensmodells sind die Pro Street-Vehikel bei Kollisionen keineswegs vor eventuellen materiellen Konsequenzen geschützt. Dabei will Black Box auf vormodellierte und vorberechnete Schadenszustände verzichten: Ein prozedurales Verfahren sorgt dafür, das die betroffenen Karosseriebereiche den jeweiligen Unfallbedingungen entsprechend beeinträchtigt werden.