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Fantasy-Shooter
Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo
Release:
29.05.2015
Test: Splatoon
77

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Splatoon: Große Mehrheit der Spieler nutzt Bewegungssteuerung

Splatoon (Shooter) von Nintendo
Splatoon (Shooter) von Nintendo - Bildquelle: Nintendo
Zwischen 70 und 80 Prozent aller Splatoon-Spieler ziehen die Bewegungssteuerung der klassischen Variante mit Analogsticks vor. Dieses durchaus überraschende Verhältnis gibt Tsubasa Sakaguchi, Co-Director des farbenfrohen und exklusiv für Wii U entwickelten Funshooters, gegenüber Eurogamer.net zu Protokoll. Trotzdem gab es im Vorfeld Bedenken hinsichtlich des Gyroskop-Einsatzes.

"Wir waren etwas besorgt, dass die Nutzer die Bewegungssteuerung vielleicht als ein bisschen zu schwierig empfinden würden", sagt Sakaguchi. "Aber ich ziehe da gerne die Analogie vom Fahrradfahren heran. Man braucht viel Übung, aber wenn man gelernt hat, dass dein Fahhrad und Körper eins werden, öffnet es die ganze Welt für dich. In dieser Hinsicht sind wir wirklich sehr glücklich darüber, dass viele Nutzer gelernt haben, wie man Fahrrad fährt. Etwa 70 bis 80 Prozent der Spieler nutzen die Gyro-Steuerung. Und wir zwingen sie ihnen nicht auf. Aus unserer Sicht ist die Gyro-Steuerung der beste Weg, um Splatoon zu spielen, weil es zwei Hauptbewegungen gibt, die man bei einem Shooter braucht. Eine dreht sich um die Bewegung des Körpers, die andere um das Zielen, wohin man schießen will. In diesem Sinne glauben wir, dass für Splatoon das Gyroskop die feinen Bewegungen und präzisere Aktionen hergibt, die es ermöglichen, das Spiel auf eine viel bessere Art zu erleben."

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Nach dem Drogenskandal rund um gedopte eSportler, die teilweise ganz selbstverständlich davon erzählen, mit Amphetaminen ihre Reaktionsfähigkeit und Aufmerksamkeit in den Wettbewerben zu steigern, fordern die Verantwortlichen der Liga nicht nur Konsequenzen in Form zukünftiger Drogentests. Michal Blicharz, Managing Director Pro Gaming bei der ESL, will generell, dass der eSport langsam erwachsen wird.

"Natürlich muss eSports weiter reifen. Er ist ja noch nicht einmal 20 Jahre alt", so Blicharz im Gespräch mit PC Gamer. "Gleichzeitig ist er in der gleichen Zeit in vielerlei Hinsicht aus einigen Sportarten herausgewachsen, die seit fast einem Jahrhundert existieren. Das braucht Zeit, aber wir werden sicher dorthin kommen."

Nachträglich wird man zwar keine Untersuchungen mehr gegen mögliche oder selbst ernannte Sünder wie das Team Cloud9 einleiten - auch aus Mangel an Beweisen bzw. dem zu großen Aufwand und wenigen Erfolgsaussichten. Mehr erhofft man sich dagegen von den Drogentests, mit denen man schon im August beim ESL-Event in Köln beginnen wird. Wird jemand bei den Stichproben positiv auf verbotene Substanzen getestet, müssen er und sein Team wohl mit ähnlichen Konsequenzen rechnen, welche die ESL auch bei ertappten Cheatern anwendet.

"Unsere Teams rund um den Ligabetrieb und Rechte arbeiten gerade daran, die Regeln zu überarbeiten. Die exakten Formulierungen bei allen Sanktionen müssen noch festgelegt werden. Wir wollen Doping wie jede andere Form des Betrugs handhaben", so Blicharz. "Darüber sollte unser Leiter des Ligabetriebs sprechen, aber wahrscheinlich werden wir illegales Doping genauso bestrafen wie das Mogeln in einer Partie. In ihrer Essenz unterscheidet sich beides nicht voneinander, was die Aufrichtigkeit innerhalb eines Wettbewerbs betrifft."

Laut Sektion 2.13.3 des aktuellen Regelwerks würde dies wohl bedeuten: Wird ein Teilnehmer erwischt, wird nicht nur er, sondern auch sein gesamtes Team vom Rest des laufenden Wettbewerbs ausgeschlossen. Aber was passiert, wenn einer der Spieler tatsächlich aus medizinischen Gründen Adderall oder andere potenziell verbotene Stoffe einnehmen muss und ein Rezept vorweisen kann? Ein Grenzfall. Derzeit untersucht man bei der ESL, wie man damit umgehen sollte, unterstreicht aber, dass man Spieler mit Gesundheitsproblemen aufgrund der Problematik nur ungern aus dem Wettbewerk ausschließen würde.

Innerhalb der Videospielbranche und eSport-Teams werden die Pläne der Liga laut Blicharz überwiegend positiv aufgenommen. "Im Kern sind die Teams interessiert daran, ein faires Spielfeld vorzufinden. Und deshalb liegt es auch an den Teams sicherzustellen, dass sauber gespielt wird und ich hoffe, sie werden ebenfalls aktiv ihren Teil dazu beitragen."

Quelle: Eurogamer.net

Kommentare

Redshirt schrieb am
Snakeman 3 hat geschrieben:
Todesglubsch hat geschrieben:Mit anderen Worten: Die Bewegungssteuerung ist nur brauchbar, wenn man das Pad ansonsten nicht bewegt und am besten auch kerzengerade sitzt? Ne danke, da bleib ich bei den Sticks.
Wo liest du sowas aus meinem Text heraus? Ganz im Gegenteil! Letztendlich visierst du mit dem Pad den Gegner an! Nur bei heftigen Drehungen Richtungsänderungen verwendet man den Stick.
Ich halte die Steuerungsvariante für die beste aktuell für die Konsolen verfügbare. Sie ist wirklich klasse, wenn man auch bereit ist ihr eine Chance zu geben.
Er hat nicht Unrecht. Kerzengerade muss man zwar nicht sitzen, aber wenn man das Pad locker in den Händen hält und die Hände dabei minimal bewegt, dann geht der Blick des Inklings schon auf Reisen. Feinzielen ist nur möglich, wenn man das Pad komplett ruhig hält und es dann eben bewusst und gezielt bewegt, wie man es braucht. Das ist z.B. mir auch viel zu unbequem gewesen.
Dass man btw bei der Bewegungssteuerung immer den rechten Stick immer noch nach links und rechts, jedoch NICHT nach oben und unten bewegen kann, finde ich im Übrigen auch extrem seltsam. Also, wenn das alles zusammengenommen das ist, was man so für "intuitiv" hält, dann bin ich wohl nicht geeignet für Intuitivität. :mrgreen: Vielleicht sind meine Gehirnbahnen mittlerweile auch zu festgefahren.
Snakeman 3 schrieb am
Todesglubsch hat geschrieben:Mit anderen Worten: Die Bewegungssteuerung ist nur brauchbar, wenn man das Pad ansonsten nicht bewegt und am besten auch kerzengerade sitzt? Ne danke, da bleib ich bei den Sticks.
Wo liest du sowas aus meinem Text heraus? Ganz im Gegenteil! Letztendlich visierst du mit dem Pad den Gegner an! Nur bei heftigen Drehungen Richtungsänderungen verwendet man den Stick.
Ich halte die Steuerungsvariante für die beste aktuell für die Konsolen verfügbare. Sie ist wirklich klasse, wenn man auch bereit ist ihr eine Chance zu geben.
Redshirt schrieb am
Für mich ist die Stick-Steuerung, so wie sie implementiert ist, alles andere als optimal. Aber mit der Bewegungssteuerung war Splatoon für mich unspielbar, sodass ich mich in die Twin-Stick-Methode eingearbeitet habe. Mir ist das mit der Gyrosteuerung zu fummelig und auch viel zu unbequem. Ich bin ehrlich gesagt über diese extrem hohe Zahl überrascht. Aber andererseits... joa... ist halt so. Die Info bereichert meinen Tag jetzt irgendwie auch nicht. ^^
Nino-san schrieb am
Ich wundere mich, dass die Prozentzahl nicht höher ist. Die Stick-Steuerung ist vor allem deswegen komplett unbrauchbar, weil es keinerlei Auto-Aim gibt, so wie in allen anderen Konsolen-Shootern heutzutage. Jede kleine Bewegung mit den Sticks ist abrupt und abgehackt und ich bin mir recht sicher, dass man sehr im Nachteil damit ist. Habe ich im Battle Dojo (der lokale Zwei-Spieler-Modus) testen können und fand es fürchterlich.
Ansonsten bin ich übrigens sehr zufrieden mit Splatoon, wollte lediglich die Problematik der Stick-Steuerung ansprechen, was irgendwie niemand sonst tut.
Todesglubsch schrieb am
Mit anderen Worten: Die Bewegungssteuerung ist nur brauchbar, wenn man das Pad ansonsten nicht bewegt und am besten auch kerzengerade sitzt? Ne danke, da bleib ich bei den Sticks.
schrieb am

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