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Unreal Engine für die X-Box

Diese Woche gab Epic Megagames bekannt, dass sie die Unreal Engine auch für die X-Box bringen werden. Neben der NetImmerse- (Simon the Sorcerer 3D) und der LithTech Engine (No One Lives Forever) gibt es nun bereits drei Engines für die X-Box...

Leider wurde nicht bekannt gegeben zu welchen Konditionen. Für den PC kostet eine Lizenz für z.B. die Unreal Engine mehr als ein Mehrfamilienhaus. Ob diese Preisstruktur auch für die X-Box gilt, bleibt abzuwarten ist aber doch wahrscheinlich.

Der Begriff Engine ist nicht besonders gut definiert, weshalb ein anderer Begriff derzeit die Runde macht: Middleware. Programmierer kennen den Begriff der APIs. Das sind Application Programming Interfaces, also eine Sammlung von Routinen und Bibliotheken die das Erstellen bestimmter Programme vereinfachen. Beispielsweise DirectX ist eine API. Direct3D (ein Teil von DirectX) vereinfacht das Programmieren von 3D Applikationen, denn der Programmierer muß eine 3D Karte nicht direkt programmieren, sondern kann sich auf dem Level darüber bewegen, indem er sich nicht um einzelne Grafikkarten Gedanken machen muss. Dennoch bietet Direct3D "lediglich" die Funktionalität 3D Polygone zu zeichnen. Das Laden eines Levels, die Verarbeitung der Daten (z.B. Welche Polys müssen gezeichnet werden und welche sind gar nicht sichtbar), Kollisionen, Animationen, usw. bietet Direct3D nicht.

Und genau hier tritt Middleware auf. Middleware nimmt dem Programmierer auch diese Feinheiten noch ab. Will man beispielsweise eine Explosion darstellen, muss man mit Direct3D sein eigenes System schreiben, dass die einzelnen Partikel verwaltet und bewegt. Middleware bietet derartige Routinen und Systeme bereits, d.h. der Programmierer gibt lediglich an, dass hier und dort Partikel mit diesen und jeden Effekten darzustellen sind.

Lizensiert eine Spieleentwicklungsfirma eine solche Middleware, sparen sie sich viel Zeit, denn sie können sofort mit der Entwicklung des Spiels beginnen.

Wie schon gesagt, stehen derzeit drei Engine für die X-Box zur Verfügung, genug um schnell gute Spiele zu sehen, denn z.B. die Unreal Engine hat sich ja schon auf dem PC etabliert. Ein weiterer Vorteil der X-Box ist das System an sich. Während die Programmierer der PlayStation2 mitunter Jahre brauchen um alles aus dem sehr komplizierten System herauszukitzeln (die ersten Spiele für die PlayStation2 leisten noch lange nicht das, was die PS2 eigentlich zu leisten im Stande ist) sind die Programmierer der X-Box mit dessen Komponenten seit Jahren vertraut: Intel Prozessoren, nVIDIA Grafikchips und nicht zuletzt DirectX.

Es spricht also viel für die X-Box, bleibt abzuwarten ob es reicht, den König vom Thron zu stossen.

In englischer Sprache gibt es einen sehr interessanten Artikel zu diesem Thema, und desweiteren ein Vergleich der drei X-Box Engines.

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