Xbox Live: Das Reputationssystem naht - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.
Sonstiges
Entwickler: Microsoft
Publisher: Microsoft
Release:
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin

Wie findest Du das Spiel?

Spielinfo Bilder Videos

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       
von ,

Xbox Live: Das Reputationssystem naht

Xbox Live (Sonstiges) von Microsoft
Xbox Live (Sonstiges) von Microsoft - Bildquelle: Microsoft
Schon in den Monaten vor dem Verkaufsstart der Xbox One hatte Microsoft über ein Reputationssystem geplaudert, mit dem alle Mitglieder der Community einen Status erhalten, der widerspiegelt, wie angenehm oder unangenehm das Zusammenspiel mit einem Spieler ist.

Wie der Hersteller jetzt per Xbox Wire verkündet, sollen den Worten demnächst Taten folgen. Spieler fallen dann in die folgenden drei Kategorien: "good" (gut), "needs work" (verbesserungswürdig) und "avoid me" (meide mich). Der Status sei für jeden sofort in der Gamercard ersichtlich.

Je länger man spielt, ohne dass man von anderen wegen störendem Verhalten gemeldet wird, desto besser ist die XBL-Reputation. Das Gros der Spieler würde nie von anderen gemeldet und werde problemlos im grünen, also "guten" Bereich landen. Der Bewertungsalgorithmus sei so konzipiert, dass man nicht gleich für ein paar Meldungen innerhalb weniger Wochen abgestraft wird. Das System berücksichtige auch, dass manche Leute mutwillige Falschmeldungen abgeben, weil ein Spieler besser war oder geärgert werden soll.

Microsoft habe vor, "gute" Spieler für ihr Verhalten zu belohnen und werde beizeiten entsprechende Pläne vorstellen. Spieler aus der Kategorie "needs work" werden ab diesem Monat Hinweisnachrichten bekommen, die daran erinnern, dass ihre Reputation wegen der Meldungen anderer Nutzer Potenzial nach oben hat.

Spieler aus der Avoid-me-Kategorie können beim Matchmaking auf Xbox Live gesondert behandelt werden und haben dort ggf. weniger Partner. Laut Angaben aus dem letzten Jahr werden sie wohl häufiger mit anderen Spielern ihrer "Güteklasse" vernetzt. Es sei außerdem möglich, dass ihnen gewisse "Privilegien" entzogen werden, z.B.  der Broadcast per Twitch. 

Das Reputationssystem wird auf Basis aller seit dem Verkaufsstart der Xbox One angefallenen Spielermeldungen an den Start gehen.




Letztes aktuelles Video: E3 2009-Neuheiten


Kommentare

german-chefkoch schrieb am
Das ist genau wie Youtube da bewerten auch tausende aus Spaß negativ
billy coen 80 schrieb am
Ich glaube, ganz sooooo einfach ist das nicht umsetzbar. Es gibt natürlich Dinge, die sich in Form nackter Zahlen hinwerkeln lassen, aber auch das sind nur Indizien. Um so ein Projekt mit Leben zu füllen, braucht es viel "Man-Power", sprich: viel Personal, welches nur dafür abgestellt ist, das Votingverhalten der Community zu überwachen und zu bewerten.
Ich glaube die simplen Zahlenspiele von Ash2X können dieser Idee nicht annhähernd gerecht werden. Da beißt sich die Katze im Echtbetrieb vielfach selbst in den Schwanz. Auch Leute, die ständig negative Votings reinknallen, können das eine oder andere Mal dies auch durchaus zurecht tun. Leute, die nur selten negative Votings erhalten, sollten dennoch nicht pauschal straffrei bleiben, das hängt dann halt von der Qualität der Verfehlungen ab, die sie sich in diesen Fällen geleistet haben. Solche Dinge kann man nicht so ohne weiteres programmieren. Es gibt da so viele eher abstrakte Ebenen, die letztlich nur Menschen bewerten können.
Ob MS bereit sein wird, mal eben mehrere dutzend Mitarbeiter nur dafür zu bezahlen, den ganzen Tag vom System nach bestimmten Vorgaben rausgefilterte Votings zu bewerten, wird sich zeigen, halte ich persönlich aber für fraglich.
Eine reine oder fast ausschließliche Umsetzung in digitaler Form halte ich für nicht tauglich, weil es doch entweder zu leicht missbraucht werden kann und zu schnell zu ungerechten Einstufungen führt oder, sollte es letztlich quasi doch nie in Form von Auf- oder Abstufungen sanktioniert werden, wäre es lediglich eine Maßnahme, um der Community das Gefühl zu geben, der Anbieter würde sich um ihre Belange kümmern; gewissermaßen Opium fürs Volk...
xboxler schrieb am
Ich persönlich halte von diesem System auch nichts. Da ich jetzt aber Battlefield spiele und nicht mehr COD, bekomme ich jetzt überhaupt keine negativen Nachrichten mehr. Früher auf der XBOX 360 bei Modern Warfare bekam ich nach fast jeder dritten guten Runde eine neg. Mitteilung oder neg. Bewertung - Wahrscheinlich hat das auch mit den vielen Kiddies zu tun - aber nochmals: Halte nicht sehr viel davon - schlechte Bewertungen geben nur die jungen Spieler ab - ältereren (reifereren) Zocckern ist dies ziemlich egal
traceon schrieb am
Ash2X hat geschrieben:
Ich bin jetzt kein Fachmann im Bereich Programmierung, aber ich stelle es mir schwer bis nahezu unmöglich vor, einem Computer beizubringen, Votings zu kategorisieren und ernsthafte Abwertungen von bloßen Rachewertungen zu differenzieren.
Geht ganz einfach: Wenn jemand in einem bestimmten Zeitraum öfters negativ bewertet wird ist es relevant, wenn es nur einmal in 1-2 Monaten vorkommt nicht.
Es geht darum dauerhafte "Störfaktoren" auszusortieren,nicht jedem gleich den erhobenen Finger zu zeigen weil er sich vielleicht mal aufgeregt hat.
Ein anderer Faktor ist von "wem" die Bewertung kommt.Wenn eine negative Bewertung von jemanden kommt der 10 Stück davon an einem Abend raushaut kann man davon ausgehen das sie nicht relevant sind.
Nüchtern betrachtet ist das Ganze eigentlich garnicht so kompliziert.
Genau so wird's laufen. Zusätzlich werden alle möglichen Daten wie Kontakte, Mitspieler etc. einfließen (Big Data), um Gruppenbashing auszuschließen oder die Relevanz einer Wertung zu beurteilen. Und in Härtefällen wird wohl ausnahmsweise noch ein Mensch das Ganze beurteilen.
schrieb am

Facebook

Google+