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Entwickler: Microsoft
Publisher: Microsoft
Release:
22.11.2013

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Xbox One: Weiterverkauf und Verleih von Download-Spielen soll irgendwann möglich sein

Xbox One (Hardware) von Microsoft
Xbox One (Hardware) von Microsoft - Bildquelle: Microsoft
Er habe keine Zweifel daran, dass die Zukunft komplett "digital" sein wird, so Microsofts Albert Penello, Senior Director of Marketing and Planning, im Interview bei Gamespot. Dabei verweist er darauf, dass der Wechsel im Musikbereich schon längst stattgefunden hat, auf dem PC sei Steam bereits etabliert und akzeptiert.

Microsoft war bekanntermaßen von seinen eigenen Digital/DRM-Plänen für die Xbox One abgerückt. Das Vorhaben wäre zu früh umgesetzt worden, die Leute seien noch nicht bereit gewesen, merkt Penello an. Letztendlich sei er froh, dass man zum traditionellen disk-basierten Ansatz zurückgekehrt ist - ohne die Akzeptanz der Leute funktioniere das Ganze schließlich nicht. Auch sei die Internetinfrastruktur noch nicht reif genug, Volumenbeschränkungen bei Internetanschlüssen seien ebenfalls nicht förderlich.

Gamespot verweist, dass Download-Spiele derzeit nicht weiterverkauft werden können; es gebe keinen Handel zwischen den Spielern. Penello erwidert:

"Tja, also wenn du dir ein paar der Sachen anschaust, die wir gesagt haben, siehst du, dass wir da eigentlich versucht haben, Pionierarbeit zu leisten. Wir haben versucht, die Möglichkeit zu implementieren, digitale Spiele zu handeln und zu verleihen. Das hat kein anderer gemacht.

Ich glaube, dass sich die Leute inzwischen etwas beruhigt und noch mal genau angeschaut haben, was wir damals gesagt haben. Sie fangen langsam an zu verstehen: 'Wow, sie wollten es mir eigentlich erlauben, Spiele zu verleihen und zu handeln'. Etwas, was andere digitale Ökosysteme nicht wollen. Und ja, ich glaube, das müssen wir auch machen. Das muss Teil des Erlebnisses sein. Derzeit konzentrieren wir uns aber auf den Start und haben zurück zu Disks gewechselt, weil das von den Kunden erwünscht war."


Penello sagt noch, viele Nutzer hätten Microsoft gebeten, das einst geplante Family Sharing zurückzubringen: "Wir würden liebend gerne einen Weg finden, dass zurückzubringen. Ich bin immer noch überzeugt davon, dass das eine gute Idee war. Vielleicht etwas zu früh für manche Leute, aber ich glaube, es gab darin viele gute Ideen. Und wir werden das zurückbringen, wenn der richtige Zeitpunkt da ist."

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Kommentare

johndoe1388741 schrieb am
TaLLa hat geschrieben:Mhm damit wird MS nach all dem Unsinn ja sogar zum Pionier. Sonst waren Downloadgames ja automatisch mit Accountanbindung verbunden die man nicht mehr ändern kann."

Bei GoG funktioniert es ohne Accountbindung (DRM). Gut, perfekt ist es immer noch nicht (Wiederverkauf), aber tauschen bzw. verschenken kann man dort doch auch aus seinem Account heraus, oder nicht? Bei der PS3 kann man Sharen ist zwar auch nicht perfekt, aber ein Ansatz für Digital-Games. Steam plant offiziell in dieser Richtung ein ähnliches Konzept nicht erst seit gestern oder heute (ohne Steam in Schutz zu nehmen, ich nutze Steam und andere PC-DRM-Plattformen nicht).
TaLLa hat geschrieben:Ich hab mich bei Steam immer gefragt warum man sich das Game nicht einfach wieder zum key generieren lassen kann. Naja mich stört ja sowiso, dass man immernoch kein Hybridmodell dann anstrebt. Wenn man die Download Spiele öffnet, kann man auch die optionale Accountanbindung für die Retailgames einführen.

Das sehe ich genauso. Optional ist hier die Lösung.
edelg hat geschrieben: Beim PC haben die PC Gamer verpennt, sie wurden überrant, abhängig gemacht und werden nun kontrolliert und versklavt. Das lässt sich einzig durch die Steam-Rammsch-Sales und Blockbuster, wo die meißten schwach werden noch aufrechterhalten.
TaLLa hat geschrieben:Stimmt die armen PC Gamer, die auch nicht die selbe Möglichkeit hatten das zu boykotieren wie bei der Xbox. xD Also bei manchen frag ich mich echt was da oben abläuft.
Keine Ahnung was jetzt genau Dein Problem ist? Du zitierst einen Satz von mir, interpretierst ironischerweise dort mehr hinein als ich geschrieben habe und beleidigst mich indirekt durch eine Fragestellung? Natürlich hatten die PC Gamer auch die...
OriginalSchlagen schrieb am
was soll man nicht verstanden haben? es wurde kein konkretes konzept vorgestellt. es kamen statements die am darauf folgenden tag wieder dementiert und korrigiert worden sind. das erste mal das klarheit bestand und dem wirrwarr ein ende gesetzt wurde war als MS plan A verworfen hat. und das digital content weiterveraeussert werden kann hat man mit keinem wort erwaehnt.
MS is schon ein seltsamer haufen...
leifman schrieb am
spielverleih und digitaler verkauf lässt sich nur mit accountbindung an konsole realisieren, darüber hinaus muss jemand auch die plattform für einen digitalen verkauf bereitstellen. das heisst, microsoft und die publisher werden ein wörtchen mitzureden haben, wer dann meint die würden das alles nur aus nächstenliebe tuen ohne daran mitverdienen zu wollen, denkt hier einfach zu kurz.
so ein system kann für den kunden nur negative folgen haben.
greetingz
mosh_ schrieb am
Flextastic hat geschrieben:
Alking hat geschrieben:Schade dass ms auf den Pöbel hören musste, der insbesondere hier im Forum stark vertreten ist. Ich bin gespannt wieviele hier doof gucken wenn die ersten Quartalszahlen rauskommen. ;-)

genau, das 4p-forum hat ms zum umdenken gebracht *hooray*
du bist seit tagen wieder im höchsten fanboy-level, glückwunsch!
Alking und Fanboy? Aber bei ihm in der Nachbarschaft wohnt doch jemand der sich mal eine Ps3 ausgeliehen hat, da kann er gar kein Fanboy sein :Vaterschlumpf:
Wieso ermöglicht man den Service nicht einfach für Digital erworbene Inhalte sofort? Sollte jetzt nicht so das Riesending sein. Ansonsten kann man wohl nur Sid zustimmen.
Sid6581 schrieb am
Was in dieser Debatte noch gar nicht genannt wurde, ist der Verlust von Kulturgut. Schon jetzt ist es so, dass Spiele (MMOs, Multiplayer-Only-Spiele) de facto nach Abschaltung der Server nicht mehr spielbar sind und daher einfach verschwinden. Mit dem Wechsel auf das rein Digitale wird diese Problematik auch auf Singleplayer-Spiele zutreffen. Ein bemerkenswert krasser Vorgang, bedenkt man, dass ich selbst heutzutage noch PC-Spiele von vor dreissig Jahren zum Laufen kriege, dank Dosbox sogar relativ problemlos.
Der große Unterschied zu MP3 und Steam liegt dabei im geschlossenen System. Bei der Xbox One werden wir vielleicht niemals an unsere digital gekäuften Güter herankommen und selbst wenn, ist der Nutzen fraglich, sobald Spiele Berechnungen in der Cloud anstellen. In letzterem Falle sind dann sogar Retailfassungen in absehbarer Zeit (geht man von der 360 aus in ca. 10 Jahren) nur noch eingeschränkt zu gebrauchen.
Hätte MS seine ursprünglichen Pläne umgesetzt, hätten wir unsere Spielebibliothek in 10-15 Jahren wegschmeissen können, da alle Spiele auf Server angewiesen wären. Wie gesagt, nicht nur, dass hier persönliche Investitionen verlorengehen, sondern auch ein Kulturgut.
Und genau DAS ist der Unterschied zu Steam und MP3s, der Verfall der Spiele wäre beim ursprünglichem Modell Microsofts absehbar gewesen, denn irgendwann werden alle Server mal abgeschaltet (mit Ausnahme von Ultima Online vielleicht ;)). Das mag mit leider typisch-amerikanischer Kurzsicht alles sehr bequem und modern sein, letzten Endes wäre das alles aber eine Katastrophe für die Spielekultur.
schrieb am

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