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Xbox One: Microsoft dachte über das Weglassen des Disk-Laufwerks nach

Xbox One (Hardware) von Microsoft
Xbox One (Hardware) von Microsoft - Bildquelle: Microsoft
Nach seiner zweiten Xbox-One-Präsentation auf der E3 dachte Microsoft offenbar darüber nach, das Blu-ray-Laufwerk zu streichen - das erzählte Microsoft-Studios-Chef Phil Spencer in einem gestern veröffentlichten Interview mit dem offiziellen britischen Xbox-Magazin. Trotz harscher Kritik an der ursprünglichen DRM-Strategie ist der Umbau in eine komplette Online-Konsole offenbar ein realistisches Szenario gewesen.

Nach der Vorstellung habe es einige Rückmeldungen gegeben, berichtet Spencer: Eine Diskussion habe sich darum gedreht, ob das Gerät überhaupt noch ein optisches Laufwerk benötige. In puncto Bandbreite und Spielgröße hätte das Weglassen aber für Probleme gesorgt:

"Obviously, after the announcement and E3, there was some feedback about what people wanted to change. There was a real discussion about whether we should have an optical disc drive in Xbox One or if we could get away with a purely disc-less console, but when you start looking at bandwidth and game size, it does create issues. So we decided - which I think was the right decision - to go with the Blu-ray drive and give the people an easy way to install a lot of content. From some of those original thoughts, you saw a lot of us really focusing on the digital ecosystem you see on other devices - thinking of and building around that."


Letztes aktuelles Video: Exklusive Xbox-One-Titel im Ueberblick


Quelle: oxm.co.uk
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Kommentare

muecke-the-lietz schrieb am
Usul hat geschrieben:
muecke-the-lietz hat geschrieben:Das Ding heißt "One" aufgrund des spitzwindigen All in One Wortspiels - wie viel All in One wäre denn ohne Bluray noch übrig geblieben. Das Teil unterstützt viele gängige Formate nicht, hat Probleme mit der TV Funktion außerhalb Amerikas und könnte dann noch nichteinmal Blurays abspielen, also das gängige Filmmedium.
Auch hier die Frage: Glaubst du, daß Microsoft die Konsole dann als All-in-one-Kiste vermarktet hätte, wenn keine optischen Datenträger benutzt werden könnten? Meinst du, daß sie tatsächlich so viel blöder sind als du oder ich?
Nein, aber sie halten ihre Kunden für viel blöder als sie - da sehe ich das Problem.
Ok, jetzt kann das Ding, oh Wunder, tatsächlich Blurays abspielen, was die PS3 seit Jahren kann, aber alle anderen quasi nicht vorhandenen All in One Funktionen bleiben doch bestehen. Das Marketing ist also immer noch irgendwie dämlich, weil sie die eigentliche Schwachstelle des Gerätes ins Rampenlicht gedreht haben.
Viele Videodienste und Filmanbieter kennt man bereits aus der Generation PS360, für viele ist es also nichts neues, Stream Dienste auf den Konsolen zu nutzten, um Fern zu schauen oder Filme zu gucken - am PC reden wir gar nicht mehr drüber.
Und die Funktionen, die jetzt angeblich dazu kommen sollen, bringen vielen Menschen außerhalb Amerikas überhaupt gar nichts. All in One bleibt als Floskel also weiterhin eine Farce, auch wenn die Xbone tatsächlich das gängige Filmmedium für zuhause unterstützt, was halt sowieso Standart sein sollte.
Sonys Werbekampagne für die PS4 ist natürlich ebenfalls verlogen, konzentriert sich aber darauf, was sie machen - nämlich eine Spielekonsole.
billy coen 80 schrieb am
crewmate hat geschrieben:Kollege in Oberhausen bekommt nur DSL 2000. Nicht genug für die Macht der Wolke. Er kann dem Microsoft Mitarbeiter auch nicht sagen, warum er da wohnt.
Hach ja, der "Deal-with-it"-Pfosten. Aber so weit ich mich erinnere ist der doch mittlerweile aus irgendwelchen Gründen gar kein MS-Mitarbeiter mehr... :lol: (Schadenfreudemodus -> off)
crewmate hat geschrieben:Und nicht zu vergessen: Die US Marines
Die haben an ihren Lagern im Irak kein dickes ADSL. Es wird spekuliert, das dass US Militär Microsoft ins Gewissen gedrillt hat. Die Jarheads wollen unterhalten werden. 360 soll in den Stützpunkten verbreitet sein. Kann jeder als Bullshit abtun. Ich mag die Idee.
Gefällt mir auch irgendwie. Und erscheint mir persönlich gar nicht so unrealistisch. Das Militär hat in den USA ja doch in nicht wenigen Gesellschafts- und Wirtschaftsbereichen ganz schön die Hosen an, warum nicht sogar im Bereich Videospiele?!
crewmate schrieb am
LoL, die Cloud wird sich auch langfristig nicht durchsetzen. Es ist der feuchte Traum der Großen, immerhin würde es ihnen die absolute Kontrolle verleihen.
Aber selbst in den USA gibt es noch große Flecken, in denen gerademal Telefon Masten installiert wurden. Der Netz Ausbau hier in DE (& AU/CH?) ist nicht viel besser. Man muss noch nicht mal aufs Land raus oder in ein bayrisches Bergdorf. Kollege in Oberhausen bekommt nur DSL 2000. Nicht genug für die Macht der Wolke. Er kann dem Microsoft Mitarbeiter auch nicht sagen, warum er da wohnt. Süd Amerikaner und Ost Europäer btw auch nicht.
Und nicht zu vergessen: Die US Marines
Die haben an ihren Lagern im Irak kein dickes ADSL. Es wird spekuliert, das dass US Militär Microsoft ins Gewissen gedrillt hat. Die Jarheads wollen unterhalten werden. 360 soll in den Stützpunkten verbreitet sein. Kann jeder als Bullshit abtun. Ich mag die Idee.
billy coen 80 schrieb am
@ crewmate
Stimmt schon auch alles. Wie gesagt, will hier auch nicht den Ultra-Pessimisten raushängen lassen.
Gerade was kleine Projekte angeht, da gebe ich dir vollkommen Recht, sind die modernen Vertriebsmöglichkeiten ein Segen für kleine Studios, ihre Visionen unabhängig von Publisher-Gängelung umsetzen zu können. Habe ich auch im Zusammenhang mit anderen Themen schon geschrieben. Das hat auch in den letzten Jahren erheblich die Vielfältigkeit unseres Hobbies erhöht. Altbekanntes in Hochglanzgewand von den Majors und von unabhängigen Studios immer mal wieder die kleinen Experimente, die immer mal was ganz was anderes bieten.
Bei größeren Projekten würde ich halt auch weiterhin Zweigleisigkeit bevorzugen. Wie gesagt, der größte Graus ist für mich eigentlich die Vorstellung, dass sich reines Cloud-Gaming als Königsweg des Anbietens von Spielesoftware etablieren könnte (natürlich ohnehin nur in zig Jahren mal). Im Vergleich dazu könnte ich mich mit rein virtuellem Vertrieb noch arrangieren.
EDIT: Vielleicht muss ich mir auch im Zusammenhang mit diesem Thema eingestehen, dass ich langsam alt werde. Da sinkt dann doch irgendwie unweigerlich die Fähigkeit, sich auf neues einzustellen. Noch ein paar Jahre und ich nörgle hier wahrscheinlich rum, dass Spiele nicht schön oldschoolig auf Schallplatten gepresst werden... :wink:
crewmate schrieb am
billy coen 80 hat geschrieben:
crewmate hat geschrieben:Selbst wenn, dass ist kein Prozess der von heute auf Morgen vollzogen wird. Du wirst nicht morgen aufwachen und keine Retail Spiele mehr finden. Auch wenn das den großen Publishern lieber wäre.
Du kannst aber davon ausgehen, das die Schere sich weiter spaltet. Entweder Super deluxe Vorbesteller spezial Edition für Sammler mit Plastik Figur und Artbook, oder schnöde DVD/Blu-ray Verpackung ohne Anleitung.
Ist mir schon klar, dass das kein Prozess im Sinne einer Nacht- und Nebelaktion wird. Ich will hier auch nicht den Zukunftspessimisten raushängen lassen. Ich wollte nur meine Bedenken zur reinen Onlinedistribution äußern und warum ich es auch langfristig wünschenswert fände, zweigleisig zu fahren.
Ich sähe im Zweifel halt nur die zukünftig irgendwann mal alten Spiele (die Klassiker des Mediums eben) in Gefahr, wenn sie gar nie mehr auf etwas handfestem in Umlauf gebracht werden, sondern von Anfang an ausschließlich nur noch zum Download / Streamen von irgend einem Server angeboten werden.
Das trifft aber nur auf "AAA" TITEL zu. Bei Indi bis Mittelstand Spielen bin ich froh, das die auch selbst den Vertrieb übernehmen können. So konnten Frictional Games 100% meines Geldes für Amnesia behalten. DRM frei. Ich kann die Datein einfach selbst sichern.
Und bei gog geht das auch. Eine Festplatte mit den InstallationsDaten sollte sogar noch länger halten als eine DVD.
Die großen Vertriebe werden weiterhin versuchen das Blatt zu ihren profitmaximierenden Gunsten zu wenden. Origin, UPlay, Elite... Das v sind die neuen Werkzeuge.
schrieb am

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