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Xbox One: Nach Kinect-Schnitt: Keine Angebote für Käufer der ersten Stunde

Xbox One (Hardware) von Microsoft
Xbox One (Hardware) von Microsoft - Bildquelle: Microsoft
Seit heute ist es offiziell: Die Xbox One wird ab dem 9. Juni auch in einer Kinect-losen Version ausgeliefert, die nur 399,99 Euro kosten wird und sich damit im gleichen Preisbereich bewegt wie die PlayStation 4. 

Die Kollegen von Eurogamer.net wollten von Microsoft wissen, ob es denn eine kleine Entschädigung geben wird für die bisherigen Käufer einer Xbox One. Damit spielt man auf eine Maßnahme an, wie sie Nintendo seinerzeit beim 3DS mit dem Botschafter-Programm durchgeführt hatte, nachdem der Preis des 3DS nur sechs Monate nach dessen Stapellauf gesenkt worden war.

Die Antwort: Derartige Pläne gibt es im Falle der bald sieben Monate alten Konsole von Microsoft nicht. So heißt es: "Wie bei vielen Produkten der ersten Generation muss man halt damit rechnen, dass sich das Angebot nach einiger Zeit ändert und weiterentwickelt. Kinect bleibt weiterhin ein integraler Bestandteil unserer Vision. Die Xbox One ist einfach besser mit Kinect, welches Spiele, TV und Entertainment mit Premium-Erlebnissen zum Leben erweckt."

Spencer über Timing & Hardware-Ressourcen

Im Gespräch mit Kotaku äußerte sich Phil Spencer zum Zeitpunkt der Ankündigung. Er habe die ohne Kinect daherkommende Xbox One und die Änderungen bei Xbox Live Gold einfach so schnell wie möglich umsetzen wollen, damit man sich in der 90-minütigen E3-Präsentation dann auch wirklich auf das Spieleaufgebot konzentrieren kann.

Auch schließt der neue Chef der Xbox-Sparte nicht aus, dass man Entwicklern die Freiheit gewährt, die bisher für Kinect reservierten Hardware-Ressourcen für eigene Spiele einzusetzen. Bisher war einer der acht Prozessorkerne für Berechnungen der Sensor-Daten vorbehalten. Das könnte aber auch noch ein Weilchen dauern: Auch wenn Spencer jenen Schritt für möglich hält, meint er auch, man müsse das Thema erst sehr gründlich erörtern, um sich der langfristigen Implikationen klar zu werden.

Bei Forbes lässt Yusuf Mehdi verlauten, man habe schon seit Monaten darüber nachgedacht, wie man sein "Programm iterieren" könne. Die Entscheidung sei keine unmittelbare Folge der Berufung Phil Spencers gewesen. Microsoft sei eben sehr kundenorientiert und nehme sich das Feedback zu Herzen. Dies habe man schon nach der vergangenen E3 gezeigt, als man viele Rückmeldungen auf die eigenen Pläne erhielt und darauf reagierte. Dabei bezieht sich Mehdi natürlich auf Microsofts Pläne für den einstigen Always-on-Ansatz und das Einschränken von Gebrauchtspielen.

Auf die Absatzunterschiede zwischen PS4 und Xbox One angesprochen merkt er an, dass Sony natürlich schon in deutlich mehr Länder im Start sei - Microsoft nur in 13. Auch seien Xbox-360-Besitzer im Schnitt zufriedener mit ihrer Konsole als PS3-Besitzer - der Anreiz, sich eine neue Konsole zu holen, sei dort also derzeit noch geringer. Vielen davon sei der Preis von 499 Dollar eben noch zu hoch gewesen. Mehdi hofft, dass man jene Leute mit der gestrigen Maßnahme schneller dazu bekommt, zur neuen Hardware zu wechseln und sich dann Kinect noch irgendwann später zuzulegen.

Es sei aber überhaupt kein Fehler gewesen, Kinect anfangs an die Xbox One zu koppeln. Man habe die Messlatte für neue Erlebnisse höher setzen wollen und dies auch erreicht, findet Mehdi. 80 Prozent der Leute würden den Sensor nutzen, was "erstaunlich im Vergleich zur vorherigen Generation" sei. Pro Monat würden im Schnitt 120 Sprachbefehle genutzt, bisher seien über eine Mrd. Sprachbefehle eingesetzt worden. Außerdem sei die Konsole im Weihnachtsgeschäft ausverkauft gewesen. Es sei die richtige Entscheidung gewesen - und jetzt sei der Zeitpunkt gekommen, den Leuten weitere Optionen zu bieten.

Mehdi sieht Kinect nach wie vor als Vision mit einem langfristigen Plan. In fünf Jahren werde man jedes Gerät belächeln, mit dem man sich nicht per Sprache verständigen kann. Sprachbefehle würden dann bei allen Systemen zum guten Ton gehören - und mit Kinect sei man eben ein Pionier in dem Bereich.

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Kommentare

Sir Richfield schrieb am
Würde ich mir eher kaufen als eine der Nextgen Konsolen.
Ich fürchte nämlich auch, dass diese Halo Version anspruchsvoller ist und mehr Wiederspielwert hat, als alles, was uns die AAA Publisher auf die neuen Konsolen werfen. :(
Usul schrieb am
Kumbao hat geschrieben:Im Gegensatz zu manch anderem hier tu ich einfach nur nicht so, als sei meine eigene Meinung in irgendeiner Form eine objektive Groesse.
Diese Bescheidenheit ist dein großer Fehler und wird dein Untergang sein!!!!!!!!!
Apropos Fehler, hatten wir diesen Comic schon in einem der X1-Threads?
Bild
Quelle: http://www.nerfnow.com/comic/1290 (via GamersGlobal)
Jondoan schrieb am
dx1 hat geschrieben:Bitte, Julian, bitte, bitte lies doch Deine Texte vor dem Einreichen noch mal schnell durch, auch wenn Du nicht dafür, sondern fürs Schreiben bezahlt wirst.
"Die Xbox One wird ab dem 9. Juni auch in einer Kinect-losen Version ausgeliefert, die nur 399,99 Euro kosten wird sich damit im gleichen Preisbereich bewegt wie die PlayStation 4."
Vermutlich fehlt eine Konjunktion:
? "Die Xbox One wird ab dem 9. Juni auch in einer Kinect-losen Version ausgeliefert, die nur 399,99 Euro kosten wird und sich damit im gleichen Preisbereich bewegt wie die PlayStation 4."
"Die Kollegen von Eurogamer.net wollten von Microsoft wissen, ob es denn eine kleine Entschädigung geben wird für die bisherigen Käufer einer Xbox One."
Dieser Satz ist grundsätzlich lesbar und verständlich, aber schön ist er nicht.
? "Die Kollegen von Eurogamer.net wollten von Microsoft wissen, ob es denn für die bisherigen Käufer einer Xbox One eine kleine Entschädigung geben wird." :wink:
"Im Gespräch mit Kotaku äußerte sich zum Zeitpunkt der Ankündigung."
" Er habe die die ohne Kinect daherkommende Xbox One ?"
"Auch wenn Spencer jenen Schritt für möglich hält, meint er auch, ?"
Loben möchte ich Dich für die sparsame Verwendung Deines Lieblingswortes "jenes/jenen/jener/jen?" ? Du hast es hier nur einmal geschrieben. :wink:
Dich möchte ich auch loben. Seit du hier auf Patrouille (bitte korrigier mich ruhig) bist, sind die 4players Artikel wenigstens einigermaßen verständlich. Vorher saß ich wirklich nur so da:...
Solidus Snake schrieb am
Wer hier die 3DS Situation mit der Xbox One Vergleicht hat da nicht viel Ahnung. Der 3DS wurde damals mal eben deutlich billiger (ich glaube von 250? auf 150?) ohne das was weggefallen ist.
Hier ist es ja so, das die Xbox One garnicht billiger geworden ist. Lediglich Kinect fällt weg, die Xbox One bleibt im Preis ja gleich.
Ich denke auch, jeder der Sich eine Xbox One jetzt gekauft hat, wusste ja was ihn "damals" erwartet.
Kumbao schrieb am
TaLLa hat geschrieben:Womit du schon die für den Rest uninterassante Aussage in deinen ersten Satz gelegt hätte. Hier will dich auch niemand überzeugen. Ich für meinen Teil bin zufrieden die Konsole mit Kinect zu haben und hab mich an die Steuerung auch schon lange gewöhnt. Fernbedienung ist daher passe.
Im Gegensatz zu manch anderem hier tu ich einfach nur nicht so, als sei meine eigene Meinung in irgendeiner Form eine objektive Groesse. Die Ironie, mir zu unterstellen das mein Einwurf sinnlos (da subjektiv) sei, dann aber auszuholen und zu erklaeren, warum DU Kinect so toll findest, ist Dir dabei hoffentlich nicht entgangen.
schrieb am

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