Xbox One: Microsoft will Japan nicht aufgeben - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.
Konsole
Entwickler: Microsoft
Publisher: Microsoft
Release:
22.11.2013
Jetzt kaufen ab 222,00€ bei

Wie findest Du das Spiel?

Spielinfo Bilder Videos

Xbox One
Ab 349.99€
Jetzt kaufen

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       
von ,

Xbox One: Microsoft will Japan nicht aufgeben

Xbox One (Hardware) von Microsoft
Xbox One (Hardware) von Microsoft - Bildquelle: Microsoft
Vor kurzem zeigte sich Microsoft noch unzufrieden mit dem Japan-Start der Xbox One: Nur 30.000 Konsolen wurden in den ersten drei Wochen verkauft, also deutlich weniger als bei der Xbox 360 seinerzeit. In einem Interview mit dem japanischen Famitsu-Magazin (via Siliconera.com) bekundeten drei Repräsentanten der Xbox One aber, dass sie weiter für den Erfolg kämpfen wollen. Phil Spencer, Chef der Xbox-Sparte und Microsoft Studios, Microsoft Japan General-Manager Takashi Sensui sowie der Direktor des Spiels Deadly Premonition, Hidetaka “SWERY” Suehiro von Access Games, standen dem Magazin Rede und Antwort. Phil Spencer stellte klar, dass er vor allem mehr Third-Party-Entwickler unterstützen wolle:

"Ich glaube daran, dass es verschiedene Wege gibt, um in Japan erfolgreich zu sein. Und natürlich ist es wichtig, die Kunden zum Kauf zu bewegen. Zusätzlich gibt es auch die Beziehung mit Third-Party-Unternehmen. Wir würden gerne japanische Dritthersteller unterstützen, um weltweit erfolgreich zu sein."

Als Famitsu ihn fragte, ob er mit den Verkaufszahlen in Japan zufrieden sei, antwortete Spencer:

"Wir werden definitiv größere Anstrengungen unternehmen. (...) Diejenigen, welche sich eine japanische Xbox One zugelegt haben, haben uns sehr positives Feedback gegeben. Es scheint so, als hätten sie die Anziehungskraft des Spiele-Aufgebots und Ähnliches erkannt. Diejenigen, welche die Xbox One in Japan gekauft haben, wurden definitiv davon verzaubert. Aus diesem Grund möchten wir daran festhalten, den Charme der Xbox One so gut es geht zu vermitteln. Wir planen, uns auf der Tokyo Game Show mit diversen japanischen Entwicklern und Publishern zu unterhalten. Außerdem möchten wir die Leute einladen, eine Menge Spiele auf dem Showfloor auszuprobieren. Ich glaube daran, dass wir uns mit mehr Tiefe in die japanische Spiele-Industrie einbringen werden."

Zusätzlich wolle man im Weihnachtsgeschäft die größten Titel mit intensiveren Kampagnen bewerben, so Spencer. Hidetaka Suehiro gab im Gespräch zu bedenken, dass es bei den skeptischen japanischen Endkunden bei vielen Dingen etwas länger dauere, bis sich etwas durchsetze:

"Ich glaube, dass der japanische Markt speziell ist und neue Dinge dort eine Weile brauchen, um sich auszubreiten. Smartphones und Hybrid-Autos, sie alle brauchten eine Weile, bis sie erfolgreich waren. Es handelt sich aber auch um ein Land, welches manchen Dingen sehr lange treu bleiben kann, sobald man sie erst einmal lieb gewonnen hat. Also hoffe ich, dass Microsoft sich weiter dafür einsetzt, ohne aufzugeben."

Letztes aktuelles Video: System-Update Oktober-Update


Quelle: Famitsu (via Siliconera.com)
Xbox One
ab 222,00€ bei

Kommentare

Hiri schrieb am
leifman hat geschrieben:also bleib ich dabei, microsoft meinte die xbox marke sei so stark, dass "gamer" das teil bedenkenlos inkl. kinect kaufen, zum glück wurden sie da eines besseren belehrt, so können se nicht auf datenfang gehen.
Da geht M$ keiner ab. Dank Windows bekommt M$ genug User-Daten ;)
Balmung schrieb am
MS hätte eben am Ball bleiben sollen und nicht nach 3 Jahren aufgeben sollen. So etwas braucht schon einen längeren Atem. Und in Japan wurden in den Jahren, als MS die XBox 360 dort gut unterstützt hat, auch etliche japanische Spiele für die XBox 360 entwickelt (von denen viele nicht mal im Westen erschienen). Kaum hatte MS aufgegeben sind alle Entwickler zu PS3 gewandert. So baut man eben kein Vertrauen auf und warum sollten die Japaner MS diesmal vertrauen, wenn sie schon mal von MS fallen gelassen wurden. MS hat es sich ganz allein dort inzwischen richtig schwer gemacht.
Xris schrieb am
Purple Heart hat geschrieben:Dann bringt JRPG's und MMO's auf die Konsole. Sonst wird das nichts mit dem JPN Markt.

Das hat doch schon der 360 nix gebracht. Und nach den ersten 3 Jahren hat MS es dann auch aufgegeben. Sony hätte es auf diese Weise deutlich leichter. Aber da schielt man mit Uncharted und Co nur auf den westlichen Mainstream Markt. Das die PS4 dort höhere VKZ hat, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nur der Tatsache geschuldet das es bei Sony um ein japnisches Unternehmen handelt.
leifman schrieb am
Balmung hat geschrieben:@leifman: zu blöd nur das die Motivation rein gar nichts damit zu tun hat wie man das Ganze richtig bei Spielern vermarktet, damit diese das auch wollen, so wie es MS getan hat jedenfalls nicht.
zum glück ist microsoft so blöd und konnte es nicht vermarkten, sonst wären und würden denen noch mehr auf den leim gegangen bzw. gehen.
Und weiter will ich auf die Aussagen gar nicht eingehen, da ist mir zu viel Interpretation als Fakten drin.
naja, die interpretation gewinnt an stärke hin zu fakt wenn ich mir microsofts kinect portfolio der letzten e3 angucke, da war nämlich nichts, oder fällt dir ein titel ein?
mal ehrlich, wenn ich an kinect als spielegadget, was mir millionen an titel verkaufen soll, glaube, dann gründe ich entwicklerstudios die dafür software raushauen, zu beginn, jedoch spätestens zu den kommenden e3's, jedoch sehe ich da nix, nichtma ansatzweise techvideos zu möglichen konzepten, was soll das denn?
also bleib ich dabei, microsoft meinte die xbox marke sei so stark, dass "gamer" das teil bedenkenlos inkl. kinect kaufen, zum glück wurden sie da eines besseren belehrt, so können se nicht auf datenfang gehen.
greetingz
Balmung schrieb am
@leifman: zu blöd nur das die Motivation rein gar nichts damit zu tun hat wie man das Ganze richtig bei Spielern vermarktet, damit diese das auch wollen, so wie es MS getan hat jedenfalls nicht.
Und weiter will ich auf die Aussagen gar nicht eingehen, da ist mir zu viel Interpretation als Fakten drin.
schrieb am

Facebook

Google+