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Entwickler: Microsoft
Publisher: Microsoft
Release:
22.11.2013
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Xbox One: Die Zeit für Virtual Reality ist laut Phil Spencer noch nicht reif

Xbox One (Hardware) von Microsoft
Xbox One (Hardware) von Microsoft - Bildquelle: Microsoft
Für Microsoft ist die Virtual Reality offenbar noch nicht spruchreif: Im Gegensatz zu Sonys Morpheus hat man kein VR-Headset für die aktuelle Konsole in Arbeit und auch eine News auf Eurogamer.net bestätigt diesen Eindruck: Phil Spencer, Leiter der Unterhaltungs-Sparte, habe auf seiner Ansprache über die Xbox-Zukunft erklärt, dass Microsoft der Technik nicht feindlich gegenüber eingestellt sei. Man sei aber nicht sicher, ob es schon der richtige Zeitpunkt ist, um einzusteigen:

"Die Diskussionen darüber sind intensiv. Weil wir alle nach vorne blicken und uns fragen, in welche Richtung sich dieser Bereich entwickeln wird. (...) Ich glaube nicht - und das ist jetzt überhaupt kein Seitenhieb gegen VR - ich glaube nicht, dass es bereits gelandet ist, was genau es ist und in welcher Form es auf den Markt gelangen wird. Aber der Innovationsfaktor der Arbeit ist beeindruckend. Das ist etwas, was die Spieleindustrie immer gemacht hat, ob es nun um künstliche Intelligenz geht oder um Stimmerkennung. Die Spieleindustrie ist immer ein Ort der Innovationen."

Microsofts Enthusiasmus im Augmented-Reality-Bereich (die HoloLens projiziert 3DGrafik in die reale Umgebung) bedeute nicht, dass man nicht später auch im Bereich der Virtual Reality tätig werden könne:

"Ich denke nicht, dass wir uns dort ausgeschlossen haben. Wir schauten uns den Mixed-Reality-Bereich an und was wir mit HoloLens erreichen konnten (...), doch das hindert uns nicht daran, etwas im VR-Bereich zu machen, entweder aus einer First-Party-Perspektive oder in einer Partnerschaft."

Letztes aktuelles Video: Kudo Tsunoda about HoloLens


Quelle: Eurogamer.net
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Kommentare

Balmung schrieb am
Du könntest ja selbst mal damit anfangen, aber du hast ja kein Interesse daran.
Balmung schrieb am
Klingt bei dir nach einer Fehlstellung der Augen, was man eben durch VR eventuell ausgleichen kann - glaube pauschal lässt sich das nicht so sagen, kommt wohl auch auf die Stärke der Fehlsichtigkeit an und ob die entsprechende VR Brille vom Aufbau her so eingestellt werden kann, dass es sich korrigieren lässt. Aber das ist mehr Theorie als Wissen. Was ich mit Sicherheit weiß ist, dass es auf jeden Fall möglich ist. Wenn dann in der VR Brille noch eine 3D Kamera (also 2 Kameras nebeneinander) eingebaut sind, kann man damit dann auch die reale Umgebung in 3D erleben und nicht nur die VR.
Wenn du jedenfalls Interesse daran hast mal 3D selbst zu erleben, dann solltest du VR auf jeden Fall mal im Hinterkopf behalten.
http://www.vognetwork.com/rifting-to-a- ... tive-Lens/
War einer der ersten Berichte eines Stereo Blinden Nutzers, fand ich sehr interessant, weil man ließt doch immer wieder von Stereoblinden, die glauben VR wäre deswegen für sie nichts, weil sie kein 3D sehen können, dabei ist bei ihnen eventuell eher genau das Gegenteil der Fall, bringt ihnen mehr als einem normal Sehenden.
DARK-THREAT schrieb am
Balmung hat geschrieben:Wenn ich jedenfalls ein Auge zu mache, kommt mir alles deutlich mehr direkt greifbar vor, weil eben die Tiefe fehlt. Man könnte also auch sagen in 2D wirkt alles näher als es in Wirklichkeit ist.
Und so sehe ich nur die Welt, und das 2. Auge erweitert das 2D-Blickfeld etwas mehr.
Balmung schrieb am
Es hat ja einen Grund wieso Stereoblinde nicht 3D sehen können und je nach dem was für ein Grund es ist kann man diesen durch Bildkorrekturen in VR korrigieren.
Alles was man im RL betrachtet ist unterschiedlich weit weg und wenn man 3D sehen kann, wirkt alles eben auch entsprechend weit weg. Man muss ja nur ein Auge zu machen um in etwa zu verstehen wie Stereoblinde die Welt wahr nehmen.
Es ist halt schwer zu beschreiben, man könnte auch sagen erst durch 3D wirken Dinge so weit entfernt, das sie einem unerreichbar mit der Hand vorkommen. Wenn ich jedenfalls ein Auge zu mache, kommt mir alles deutlich mehr direkt greifbar vor, weil eben die Tiefe fehlt. Man könnte also auch sagen in 2D wirkt alles näher als es in Wirklichkeit ist.
Und ich denke schon, dass das 3D Erlebnis für Stereoblinde ihnen auch sehr im Alltag helfen kann, weil wenn man 3D erst mal kennt, kann man auch in 2D deutlich besser Entfernungen einschätzen. Zumindest denke ich mir, dass das so ist. Wenn ich mir vorstelle noch nie 3D erlebt zu haben, dann reicht es definitiv nicht einfach ein Auge zu zu machen und dann zu wissen wie ein Stereoblinder die Welt sieht, das wäre zu einfach gedacht, weil man kennt ja 3D und vor allem die Umgebung, darum auch oben das "in etwa".
DARK-THREAT schrieb am
Aber wie soll das für uns Stereoblinde funktionieren? Das räumliche Sehen funktioniert bei uns aus ausschließlich durch Erfahrungswerte, durch das sehen der eigenen Füße und Hände und die zurückgelegte Distanz, die man dann abschätzt. Dadurch sind wir zB im Tischtennis sehr eingeschränkt, da der schnelle kleine Ball schlecht abschätzbar ist.
Was passiert nun in VR, wenn ich meine Extremitäten nicht sehen kann, um Entfernungen sinnig einschätzen zu können. Entsteht so ein räumlicher Blick überhaupt?
schrieb am

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