Konsole
Entwickler: Microsoft
Publisher: Microsoft
Release:
22.11.2013
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Kinect: Herstellung von Kinect wurde eingestellt

Xbox One (Hardware) von Microsoft
Xbox One (Hardware) von Microsoft - Bildquelle: Microsoft
Microsofts Kinect-Sensor ist offenbar Geschichte: Laut dem Industrie-Magazin Co.Design wurde die Produktion der Kamera für räumliches Tracking eingestellt. In einem Exklusiv-Interview mit der Publikation erklären Kinect-Vater Alex Kipman und Matthew Lapsen (General Manager of Xbox Devices Marketing), dass einige Techniken und gewonnene Erkenntnisse aber in anderen Produkten weiterleben sollen.

Die Kinect-Sensoren v4 und v5 etwa stecken demnach in Microsofts Augmented-Reality-Brille HoloLens (bzw. "Mixed Reality", wie die Technik vom Hersteller bezeichnet wird). Auch die Sprach-KI Cortana für Windows und Xbox, die biometrische Gesichtserkennung Hello sowie das geplante Interface GGV (Gaze, Gesture, and Voice) nutzen Technik aus dem Kinect-Team. Sogar ins neue iPhone X sei quasi ein Kinect-Klon eingebaut, welcher Gesichter dreidimensional erkennt. Im Jahr 2013 erwarb Apple das israelische Unternehmen PrimeSense, welches die 3D-Erfassungs-Technologie entwickelte, welche Microsoft für den ersten Kinect-Sensor lizenzierte.



Co.Design erwähnt, dass seit dem Start im Jahr 2010 mittlerweile rund 35 Millionen Kinect-Sensoren verkauft worden seien.
Ursprünglich wurde das Zubehör, welches Gesichter und den Körper in 3D erfasst und sie so zum Controller macht, als unverzichtbares Zubehör für die Xbox One vermarktet und mit der Konsole im Bundle ausgeliefert. Nachdem DRM-Pläne, die Kinect-Pflicht sowie eine angedachte werbliche Nutzung der Bewegungsdaten auf massiven Unmut unter potenziellen Käufern sorgte, fuhr Microsoft die Rolle des Bewegungssensors mehr und mehr zurück. Zunächst wurd die Xbox One auch ohne den Sensor angeboten, irgendwann waren kaum noch Spiele in Planung und mittlerweile soll die Produktion bereits eingestellt worden sein. Lediglich die Restbestände aus Lagern sollen noch abverkauft werden.

Zu Beginn seiner Lebensspanne erlebte der Sensor allerdings auch deutlich bessere Zeiten: Wie Microsoft im März 2011 verlauten ließ, hatte man damals mit Kinect einen neuen Meilenstein erreicht. Das vier Monate zuvor veröffentlichte Zubehör hatte sich laut Angaben des Herstellers bis dato über zehn Mio. Mal verkauft. Damit schaffte es die Hardware ins Guinness-Buch der Rekorde: Einen ähnlichen flotten Absatz - im Schnitt 133.333 Geräte pro Tag - konnte noch kein anderes Produkt im Bereich Unterhaltungselektronik aufweisen.

Letztes aktuelles Video: Herbst-Update Oktober 2017


Quelle: Fastcodesign.com
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Kommentare

Balmung schrieb am
VR hat doch schon jetzt min. das 100fache an VR Spielen vorzuweisen als es Kinect Spiele gab. ^^
Aber Kinect gab es eben halt auch nur an der XBox, VR gibt es auf ein paar mehr Plattformen.
ChrisJumper hat geschrieben: ?
19.11.2017 12:25
Also ich hab keinen Fernseher und betreibe Gaming. An einem 4K Monitor. Muss aber zugestehen das ich eine HD DVB Karte mit mehreren Eingängen besitze, so das ich bei bedarf alles aus Radio und Fernsehen aufzeichnen und mir per PC, Smartphone oder VR-Brille ansehen kann.
Dito zu allem, bis auf das ich die DVB Karte nur zum F1 schauen nutze. Fernsehen interessiert mich einfach nicht mehr und da gibt es nicht wenige, denen es im INet Zeitalter so geht. Fernsehen war früher nur so weit verbreitet, weil es wenig Alternativen gab um seine Freizeit daheim zu nutzen. Heute gibt es Internet, Videospiele, Netflix etc. Fernsehen hat deutlich mehr Konkurrenz bekommen. ^^
ChrisJumper schrieb am
Kajetan hat geschrieben: ?
19.11.2017 13:26
Man schaue sich nur mal an, was für tolle Sachen es in der Indie-Nische gegeben hat, gibt und geben wird, wo man nicht mit Abermillionenumsätzen herumhantieren muss.
Das stimmt auch voll und ganz! Als Linuxer setzte ich "Nische" halt oft gleich mit Tot, da Gaming für Linux sehr lange Zeit eben tot war, da nur eine Nische. Fasst man den Begriff etwas größer, wie die Gamer Szene zu Beginn der 80er oder 90er, ist das natürlich schon ein Ansatz der eher greift. Bei den Indies liegst du aber verdammt richtig und damit fühle ich mich auch ungleicher wohler als mit den dauernden ist Tot rufen. Kinect und VR (um mal auf den Thread zurück zu kommen), ist trotzdem schon kein guter Vergleich mehr, weil VR schon längst über die simple Bewegungssteuerung hinaus geschossen ist.
Alleine weil VR in verschiedenen Variationen auf mehreren Systemen entwickelt wird und die Eingabegeräte auch von mehreren Herstellern entwickelt und angeboten werden. Wahrscheinlich ist die Zahl der VR-Titel schon jetzt größer als die der Kinectspiele. Was wahrscheinlich aber auch auf die der Linux-Spiele da draußen hinaus läuft. ;)
Kajetan schrieb am
ChrisJumper hat geschrieben: ?
19.11.2017 12:25
Auch wenn ein richtiger Druchbruch erst 2018 kommen wird. Weil es eben noch nicht so viele Titel gibt.
Und hier beisst sich die Katze in den Schwanz. Keine große Akzeptanz, weil zu wenig qualitativ ansprechende Titel, zu wenig qualitativ ansprechende Produktionen, weil zu wenig Akzeptanz.
Es wird nie zu einem "Durchbruch" kommen, VR wird zumindest im Entertainment-Bereich eine Nische, eine Angebotsergänzung bleiben. Was ja nichts Schlechtes sein muss. So eine kleine, kommerziell stabile Nische, frei von Hype und Tamtam kann sehr, sehr gut für diese Nischenanbieter und ihre Kunden sein. Wer VR geil findet, wird in dieser Nische mit Sicherheit glücklich werden. Man schaue sich nur mal an, was für tolle Sachen es in der Indie-Nische gegeben hat, gibt und geben wird, wo man nicht mit Abermillionenumsätzen herumhantieren muss.
ChrisJumper schrieb am
Also ich hab keinen Fernseher und betreibe Gaming. An einem 4K Monitor. Muss aber zugestehen das ich eine HD DVB Karte mit mehreren Eingängen besitze, so das ich bei bedarf alles aus Radio und Fernsehen aufzeichnen und mir per PC, Smartphone oder VR-Brille ansehen kann.
250 Dollar für PSVR mit 3 Spielen. Übringes. War jetzt vor kurzem so ein Angebot. Denke dieses Jahr wird die Technik öfter unter dem Weihnachtsbaum liegen. Auch wenn ein richtiger Druchbruch erst 2018 kommen wird. Weil es eben noch nicht so viele Titel gibt.
Ich hatte mich ja auch auf L.A. Noir gefreut aber das hat auch nur 7 Missionen für VR. Nächste Woche steht bei mir aber SKYRIM-VR an und da freue ich mich schon sehr drauf.
Die Technik hat noch ihre Schwächen und sie ist auch nicht auf der höher der Zeit. Aber sie schlägt die alte WII in der Bewegungssteuerung quasi bei allen Bereichen und ist damit auch nicht nur vergleichbar weil ein Head Mounted Display eben noch etwas stärker an der Immersion kratzt. Merke ich immer wieder wenn ich Invisible Hours spiele. Zwar auch ein Spiel das hinter meinen Erwartungen zurück bleibt, weil man nur als Betrachter und Beobachter dabei ist, zudem ist es nur wenige Stunden lang. Aber schon ganz ok vom Konzept her.
Ich ärgere mich das der VR-Modus von diesem Myth-Nachfolger noch nicht da ist, sonst hätte ich schon wieder ein Spiel mehr gehabt das mich wirklich reizt. Aber mit Bravo Team und Blood and Truth. Sind schon die ersten Titel da die mehrere Spieler wohl beeindrucken werden, um sich die Brille zulegen zu wollen.
Bei dem Fernseher/Monitor hast du natürlich recht. Die Dinger sind aktuell 1A. Haben aber auch einen Vorsprung. Ich sehe es halt eher wie bei den Smartphone-Bildschirmen. Die haben irgendwann die Pixel pro Fläche überholt. Einfach weil es bei den normalen Bildschirmen keinen Sinn macht, wenn der Betrachter kleinere Details nicht mehr wahr nimmt bei größerer Entfernung.
Wenn aber das Preis Leistungsverhältnis...
Antiidiotika schrieb am
Aktueller Beitragsstand: 54 Beiträge
Man sieht, wie sehr VR die Massen bewegt.
Zu deinen Argumenten:
Das Auto gegenüber Bahn/Bus als Vergleichsbasis für VR ist Käse. Wenn man?s dem Kunden begreiflich machen will ist es immernoch am ehesten mit der Bewegungssteuerung zu vergleichen, gepaart mit einer Brille.
Dazu, Elite Dangerous mehrere Stunden? Okay, das geht, für eine Flugsim. Aber was ist denn bitte mit Spielen, die deutlich mehr Bewegung voraussetzen? Die wenigsten sind da körperlich ausdauernd genug um eine oder gar mehrere Stunden spielen zu können, ohne das es anstrengend wird. Obwohl ich mich bei der Wii bsw. nur auf leichte Schlenker mit der Hand begrenzt habe, war das nach spätestens 1,5 Stunden unangenehm. Und ich bin mit Sicherheit nicht unsportlich. Das liegt aber nicht mal nur an den Bewegungen, sondern dass man die Hand auch einfach in einer bestimmten Position halten muss.
Dazu, wieso nennt man einen Monitor/Fernseher bitte ebenfalls Zusatzgerät? Fernseher hat man daheim, wer bitte hat keinen, betreibt aber Gaming? Das ist eine hauchdünne Gruppe. Und einen Monitor wird dadurch niemals ersetzt werden können, das lässt die Nicht-VR-Spielelandschaft nicht zu und mit VR-only am Pc arbeiten/surfen? Das dürfte eine ebenfalls hauchdünne Gruppe sein.
Und ja, VR reduziert Spiele. Schnelles Gameplay ist anstrengend, viele Interaktionen ebenfalls (wenn man es mit den Bewegungscontrollern spielt).
Du erwähnst immer wieder Innovationen wie Handys und Smartphones und die Computer Maus, bedenkst aber nicht, dass es im privaten Bereich vorher nichts anderes gab. Vor dem ersten Handy gab es eben nur Telefonzellen, bei uns im 5000 Seelen Dorf gab es bsw. eine, das 10000 Seelen Nachbardorf hatte gerade mal drei, wovon eine immer kaputt war.
Vor der ersten Maus musste man tabben und tippen. Und das Smartphone brachte das Internet nach draußen.
Was bietet da VR so besonderes? Es ist nicht neu, es ist nichts...
schrieb am

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