Killer Instinct: Erste Eindrücke, Test kommt später - 4Players.de

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Beat-em up
Publisher: Microsoft
Release:
20.03.2016
22.11.2013
 
Keine Wertung vorhanden
Test: Killer Instinct
60

“Die ellenlangen Kombo-Orgien besitzen Potential, doch der Spaß leidet unter mickrigem Umfang und schwacher Technik.”

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Killer Instinct
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Killer Instinct: Erste Eindrücke, Test kommt später

Killer Instinct (Action) von Microsoft
Killer Instinct (Action) von Microsoft - Bildquelle: Microsoft
Zum Start der Xbox One will Microsoft Rares rabiaten Prügel-Klassiker Killer Instinct wiederauferstehen lassen. Für die Entwicklung verantwortlich ist Double Helix, das bis auf Silent Hill: Homecoming bislang kaum bekannte Highlights vorweisen kann. Ein wenig verwunderlich wirkt, dass der Titel im Free-to-play-Modell angeboten wird, mit derzeit noch reichlich kargem Inhalt. Einen Überblick zum Preismodell gibt es am Ende dieser News.

Letztes aktuelles Video: Launch-Trailer



Wir haben das Spiel bereits ein wenig angezockt – inklusive der Inhalte des Combo-Breaker-Pakets. Einen Story-Modus oder andere ausgefeilte Varianten gibt es noch nicht, stattdessen können Interessierte sich bislang nur durch einen Survival-Modus gegen immer stärker werdende Gegner kämpfen. Ebenfalls dabei sind ein Proberaum sowie eine Kampfsport-Schule, in der sämtliche Attacken und vor allem die langen Kombos gelernt und geübt werden können. Außerdem gibt es einen Online-Modus. Bislang konnten wir aber noch keine Internet-Matches bestreiten, daher lässt sich noch keine Aussage über Details und Performance treffen.

Visuell präsentiert sich das Spiel bislang mittelmäßig. Die massiven Clipping-Fehler von der E3 sind zwar seltener geworden, wurden aber nicht ausgemerzt. Zu oft verschmelzen noch komplette Extremitäten der zwei Kontrahenten miteinander. An Nextgen-Grafik erinnert das Gebotene ohnehin kaum: Bis auf Feinheiten wie ein paar Licht- und Glanzeffekte könnte das Spiel bestimmt auch auf alter Hardware laufen. Für einen Free-to-play-Titel schlägt sich der Prügler grafisch aber nicht schlecht. Das Charakterdesign zeigt sich ähnlich schwankend: Die dunkelhaarige Orchid z.B. besitzt eine ganz eigene Ausstrahlung, Sabrewolfs übertriebene Bewegungen dagegen sehen durch die herumwedelnden Haarfetzen eher lächerlich aus. Auch der übertriebene Humor und die explizite Gewaltdarstellung der Vorgänger für Spielhalle, das Super Nintendo und das N64 fehlen bislang weitgehend. Bis auf ein paar schnell trocknende Blutspritzer gibt es wenig Brutales zu sehen.

Screenshot - Killer Instinct (XboxOne)

Screenshot - Killer Instinct (XboxOne)

Screenshot - Killer Instinct (XboxOne)

Screenshot - Killer Instinct (XboxOne)

Screenshot - Killer Instinct (XboxOne)

Screenshot - Killer Instinct (XboxOne)

Screenshot - Killer Instinct (XboxOne)

Screenshot - Killer Instinct (XboxOne)


Spielerisch ließen sich die ersten Kämpfe im Survival-Modus interessant an: Kombos gehen einsteigerfreundlicher von der Hand als früher, so dass manchmal auch Buttonmashing zum Erfolg führt. Trotzdem war ich meist deutlich erfolgreicher, wenn ich die dreigeteilten Ketten mit den passenden Attacken eröffnete, fortführte und beendete. Das Dojo und die Move-Listen erklären die Techniken zum Glück recht detailreich. In der sehr schnellen Action muss man natürlich trotzdem gute Reflexe besitzen, um in jedem Moment die passende Attacke parat zu haben oder eine Kombo zu durchbrechen. Ich bin gespannt darauf, als wie fair und flüssig die Moves sich über längere Sicht erweisen. Dank des momentan mickrigen Umfangs gibt es aber zunächst einmal nur eine befriedigende Einschätzung.

Hier noch die Details zum Preismodell: Wenn man sich für die kostenlose Download-Version des Prügelspiels entscheidet, erhält man einen spielbaren Charakter (Jago). Jeder weitere Charakter kostet 4,99 Euro. Beim "Combo Breaker Pack" für 19,99 Euro sind dann acht Charaktere enthalten (sechs zum Verkaufsstart und zwei weitere zu einem späteren Zeitpunkt). Die "Ultra Edition" für 39,99 Euro umfasst ebenfalls acht Kämpfer sowie zusätzliche Outfits, "Character Accessory Packs" und das "Killer Instinct"-Arcadespiel.

Einschätzung: befriedigend

Kommentare

Panikradio schrieb am
Ven0m hat geschrieben:hmm..ich verstehe nicht wie einige hier darauf kommen sich bei Killer Instinct einen Play to Win vorteil sich zu verschaffen?
Ich für meinen Teil bezog das auch nicht auf Killer Instinct. Ich kann dir partout dutzende Beispiele nennen, bei denen das eben genauso läuft: kaufe, um zu gewinnen.
Ven0m schrieb am
hmm..ich verstehe nicht wie einige hier darauf kommen sich bei Killer Instinct einen Play to Win vorteil sich zu verschaffen? Gibts nämlich nicht. Kauft euch die Premium version fürn 20iger und ihr habt es in vollen Umfang. und für 20? kann man nicht meckern.
Was ich bemänge ist, warum kann ich meinen Fightstick nicht an die One anschließen. Ok man möchte Profit, aber warum kommt dann der Te2 nicht zum release zu Killer Instinct?
P.s 200? für den neuen Fightstick ist allerdings auch sehr heftig :-D
Panikradio schrieb am
Obolus hat geschrieben:Mir gehts auch nicht so sehr um Pay-to-Win
Mir schon. Und genau das ist doch der Knackpunkt. Im Grunde genommen könnte man ihn sogar im Lichte der "Gleichberechtigung" besprechen, selbst wenn es ein wenig pathetisch und weit hergeholt klingt. Aber es ist doch nun mal so: ab einen gewissen Punkt entscheidet bei Free-2-Play-Modellen das Geld über Erfolg und Misserfolg. Egal, wie viele Stunden und Mühen du als Nichtbezahler in das System steckst, wird es immer jemanden geben, der bei einem Ein-Zehntel-Anteil an Stunden, die du investiert hast, mit einer knackigen Mikrotransaktion sofort auf Level 10 schießt, während du gerade mal das Rekrutentraining absolviert hast. Die Raffinesse an diesen Free-2-Play-Modellen ist eben, dass man ihr keine Ungleichbehandlung direkt vorwerfen kann, da sie sich eben auf den natürlichen Wettstreit [der Menschen] stützen. Es gibt immer jemanden, der besser sein will als der andere. Der Unterschied ist jedoch, dass das hier nicht durch spielerisches Geschick geschieht (also das, was das Gaming eigentlich ausmacht), sondern eben durch Geld. Geld, Geld, und verdammt nochmal Geld. Und hier setzt die Ungleichbehandlung ein.
Wie auch immer - ich hoffe nur, dass es mehr Menschen gibt, die diesem Modell den Rücken kehren als jene, die diesem Modell auch nur einen Cent in den Rachen schmeißen, wie du es so schön sagst.
Obolus schrieb am
Vielleicht muss man wirklich einfach mal drauf scheißen und diesen Wahnsinn mit zerhackstückelter Software nicht mehr mit machen.
Mir gehts auch nicht so sehr um Pay-to-Win, aber ich will einfach bei Franchises, die ich gerne spiele keine Einheiten , Kämpfer mir das gesamte Spiel zusammenkaufen müssen.
Deszaras schrieb am
Bambi0815 hat geschrieben:
Scipione hat geschrieben:nach Tekken, Soul Calibur und KI hoffe ich sehr, dass es dennoch eine Ausnahmerscheinung und kein allgemeiner neuer Trend für Beat em Ups wird. :?
Bin da nicht so auf dem laufenden. Sind das alles schon pay2win beatn ups? Wenn ja find ich das echt uebel.
Jain.
Tekken Revolution ist Free2Play, allerdings nicht in etwa wie bei KI das alle Charaktere bis auf einen gesperrt sind und man die anderen zwangsläufig kaufen muss. Bei Tekken Revolution gibt es nur wenige Kämpfer, es kommen alle paar Monate neue dazu und man kann alle freispielen. Ist in etwa wie bei Hearthstone, du hast eine begrenzte Anzahl von Arena-Besuchen am Tag mit denen du Punkte sammeln kannst um neue Kämpfer freizuschalten. Trainings- und normaler Online-Mode ist glaube ich gratis. Außerdem wird für das Spiel ein Charakter komplett neu erschaffen der auch in späteren Teilen vorkommen wird.
Bei Soul Calibur ist das eher eine große Demo, es ist alles komplett gratis aber dafür fehlt der Multiplayer komplett. Reines Singleplayer-Erlebnis, was für Prügler eher ungünstig ist. Richtig spannend sind ja nur Kämpfe gegen echte Leute.
Aber ich als begeisterter Angehöriger der FGC finde den Trend auch mehr als beunruhigend und hoffe, er setzt sich nicht fest. Mit On-Disc DLC hatten wir in der Vergangenheit schon schwer zu kämpfen, da man ja komplett fertige Charaktere auf der Disk gesperrt hat um sie ein halbes Jahr später für 20 Mäuse nochmal extra zu verscherbeln. Oder wie bei Marvel vs. Capcom 3 - Die Vanilla-Version eigentlich ein riesiger Beta-Test, die fertige "Ultimate" Version ein Jahr danach für 40 Euro ohne eine Möglichkeit des digitalen Upgrades.
Jetzt da diese Art DLC außer Mode ist und bestimmte Titel (Tekken Tag...
schrieb am

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