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iPhone: Probleme mit Raubkopien

Der PC-Markt kämpft seit Jahren mit ihnen. Für Heimcomputer wie den C-64 oder Amiga waren sie ein Grund, weshalb sich Spiele-Entwickler lieber auf Konsolen konzentriert haben. Und selbst da sind sie mittlerweile ein echtes Problem - vor allem auf den Handhelds von Nintendo und Sony. Ja, die Rede ist von...Raubkopierern.

Diese fühlen sich offensichtlich auch auf Apples iPhone pudelwohl und kopieren, was das Zeug hält. So berichtet der Entwickler Smells Like Donkey laut Gamesindustry.biz, dass etwa 90 Prozent der übermittelten Highscores ihres Titels Tap-Fu von Raubkopien stammen. Bereits 40 Minuten nach der Veröffentlichung auf iTunes sei der Titel auf illegalen Downloadseiten aufgetaucht.

Zusammen mit der ID des Geräts, mit dem die Highscores übermittelt wurden, untersuchten die Entwickler außerdem das Verhältnis, wie viele der Raubkopierer sich anschließend doch noch für die Originalfassung gegen eine Bezahlung von unter vier Dollar entschieden. Immerhin hält sich der Mythos, dass viele Spieler die Titel erst in Form einer Raubkopie ausprobieren wollen, bevor sie es kaufen. Doch das Ergebnis war niederschmetternd: Null Prozent Übereinstimmung! Die Leute, die das Spiel also am meisten nutzen und sich in der Highscore verewigen, sind Raubkopierer.

Apple selbst reagiert laut Smells Like Donkey dagegen nur sehr langsam und wirkt der Tendenz kaum entgegen.

"Die Raubkopierer haben sich selbst aus iTunes ausgeschlossen und das trifft jeden", so die Entwickler. "Aber wie stark? Vermutlich nicht viel. Wahrscheinlich hätten ohnehin nur ein paar dieser Leute unser Spiel gekauft, also sind sie kein großer Verlust. Aber sich als Entwickler diese Highscore anzusehen, ist deprimierend."

Kommentare

Tobias Claren schrieb am
Keine Sorge bei mir gibt es keine 3. Welt-Vergleiche. Nur 3. Reich.....
Ist sicher dass die nur festsellen wer Jailbreak drauf hat?
Wie hier schon erwähnt ist das ja keineswesg illegal und nur für Mordkopien nutzbar.
"Cydia" ist eine Alternative zu iTunes die kostenlose Apps anbietet. Evtl. können da auch kostenpflichtige angeboten werden die Apple nicht aufnehmen will.
Über Cydia kommen dann auch die Mordkopien. Aber nur indirekt.
Denn über Cydia findet man keine Mordkopien.
Einem Bericht (eigentlich Anleitung) von Magnus zu folge gibt es in Cydia die Möglichkeit fremde Datenquellen anzugeben (zu den voreingestellten).
Nach dem hinzufügen findet der Mordkopierer dann über die Cydia-Suche eine App die ein Drittes App-Portal anbietet das nur Mordkopien anbietet.
Dann sind es nur ein paar "Taps" bis eine App gefunden und installiert ist.
"Falcon2B31" hat also absolut unrecht. Es ist nirgends so einfach für Laien Mordkopien herunterzuladen und zu installieren. Einfacher, komfortabler und schneller als auf dem PC.
Einfach mal nach dem Bericht von "Magnus" bei Google suchen.
Der Vergleich mit dem Busfahren hinkt.
Wer mit dem Bus fährt macht das nicht aus "Spaß". Er/Sie müssen fahren.
Und wenn sie den bus schwarz fahren sparen sie sogar Geld für andere Verkehrsmittel wie ein eigenes Auto usw..
Das kann man so nicht auf die Apps übertragen. Es kann ganz drauf verzichtet werden, oder es gibt sogar kostenlose Alternativen.
@Halox86
"was würde man in den, sagen wir mal 8 Stunden zocken, sonst machen?"
Das scheinbar beste freie Fernsehen der Welt sehen?
Mit "frei" meine ich kostenlos. Daher setzt sich PayTV in Deutschland so schwer durch.
OK, in Afgahnistan kann man im FreeTV alles sehen. De dortigen Sender schneiden alles mit was vom Satelliten kommt (mit DVB-S-HDD-Recveivern) entfernen...
Sir Richfield schrieb am
Ah, Ok - willkommen in der goldenen Mitte. ;)
Ich wünsche mir auch eine Welt, in der Publisher wieder auf ihre Kunden eingehen, statt zu versuchen, sie mit seltsamen Methoden an sich zu binden, den überflüssigen Kopierschutz wegzulassen, vernünftig mit den Zahlen umgehen und die Leute schmerzhaft bestraft werden, die sich an der Arbeit Anderer bereichern.
Leider habe ich kein simples Rezept, den Massen Gelegenheitsziehern oder Jägern/Sammlern beizukommen. Ich allerdings der Überzeugung, dass die auch kein Spiel kaufen würden, wenn sie es nicht kopieren könnten.
Eigentlich könnte man die völlig aus der Rechnung herausnehmen. Aber halt nur eigentlich, das ist das Thema.
LawrenceXXX schrieb am
@Sir Richfield
Keine Frage, trotzdem keine Ordnungswidrigkeit. Ich bin ja auch dagegen, Gelegenheitskopierer drakonisch zu bestrafen und das neue Urheberrecht wurde vor allem durch die Musik-Lobby getrieben.
Aber leider ist dem nun mal so.
Sir Richfield schrieb am
LawrenceXXX hat geschrieben:Alles 3 ist keine Ordnungswidrigkeit!!!!, sondern kann mit Geld- und Freiheitsstrafe (§106 Urhebergesetz) geahndet werden. Sprich Strafrecht!

Und deshalb landen die auch ALLE im Kittchen, anstatt von Staatsanwaltschaften und Gerichten auf den Zivilklageweg zurück geführt zu werden.
Leg mal den Kamm weg, über den Du alle scherst, dann geht Dir auch auf, dass für Geld- und Freiheitsstrafen ein "gewerbliches Ausmaß" vorhanden sein muss.
Ja, mir ist die Einschränkung bekannt, dass es dazu keine klare Grenze gibt und manche Gerichte ein einfaches Album im Shareordner bereits als eine solche erkennen und manche halt nicht und erst dann aktiv werden, wenn die unlizensierten Kopien verkauft! werden.
Es gibt immer Unterschiede und dafür sind die meisten Gesetze auch ausgelegt, damit ein gewisser Spielraum ist, in dem sich (zur Not) die Gerichte bewegen können.
Wegen eines per BT verteilten Spieles ist in Deutschland, soweit mir bekannt, noch keiner ins Gefängnis gewandert.
Einfache Sachen werden auch nicht ernsthaft verfolgt, weil die Abmahngeschäfte (Turn Piracy into Profit) eine Art DDOS auf die Staatsanwaltschaften loslassen.
Dass sie sich dabei auch gerne mal aus der Grauzone herauslehnen, das interessiert dann wieder keinen, sind ja die Guten, ne?
Und auch der Zivilrechtlich gerne eingeschlagene Weg der Kostenpflichtigen Abmahnungen scheint auch nicht gerade auf wirklich festen Füßen zu stehen.
Will sagen, einfach mit drei Anführungszeichen zu sagen, dass ist alles Strafrecht und man kommt dafür in den Knast ist weder richtig noch angemessen.
LawrenceXXX schrieb am
Das ist aber an ganz anderer Ansatz!
Nur um hier nochmal den Unterschied zu verdeutlichen
In diesem Fall hat jemand dein geistiges Eigentum entwendet um sich selbst daran zu bereichern!
Das wäre so als wenn ein Pirat seine gebrannten Spiele verkaufen würde um sich aus diesem Gewinn etwas anderes zu kaufen!!

Good Point.
schrieb am

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