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Generelle Tipps auf dem Schlachtfeld

Hallo liebe Spielerschaft,


um auf dem Schlachtfeld überleben zu können, sind geschickte Manöver und das Handling eures Mech’s von großer Bedeutung. Hier möchte ich euch ein paar grundlegende Dinge nennen, auf die ihr dabei achten solltet.


 


Trefferzonen


Egal welchen Mech ihr steuert, ihr habt immer die gleichen Trefferzonen. Je nach Mechchassis können diese jedoch in ihrer Größe variieren. Eure 11 Trefferzonen sind Folgende:


-          - Kopf


-          - Linker Arm


-          - Rechter Arm


-          - Linker Torso (+ Rücken)


-          - Rechter Torso (+ Rücken)


-          - Torso (+ Rücken)


-          - Linkes Bein


-          - Rechtes Bein


Durch das zerstören folgender Trefferzonen ist euer Mech zerstört:


-          - Kopf


-          - Linker Torso oder Linker Torso Rücken


-          - Rechter Torso  oder Rechter Torso Rücken


-          - Torso oder Torso Rücken


-          - Linkes + Rechtes Bein


Verliert ihr nur ein Bein ist das Spiel noch nicht gelaufen, dafür verliert ihr jedoch einiges an Maximalgeschwindigkeit, da ihr logischerweise humpelt.


Die Bewaffnung, Munition oder sonstige Ausrüstungsgegenstände, die ihr in einer der Trefferzonen eingebaut habt, werden bei Zerstören der Trefferzone gleichfalls zerstört.


Es kann vorkommen, dass, wenn eine Treffzone Munition für eine eurer Waffen beherbergt, zerstört wird, dass diese explodiert und euch in den Tod reißt. Für diese Fälle könnt ihr ein Modul namens C.A.S.E (Cellular Ammunition Storage Equiment) einbauen, welche die Explosion eurer Munition erheblich dämpft und ihr gegebenenfalls durch diese das Spiel nicht verliert.


Anhand der genannten Trefferzonen solltet ihr im Gefecht darauf achten, dass ihr stets in Bewegung bleibt. Bei einer direkten Konfrontation mit dem Gegner solltet ihr, wenn eure Waffen gerade einen Cooldown haben, euch vom Gegner per Torso Twist wegdrehen um auf diese Weise die Angriffsfläche zu verringern und eventuell bereits angegriffene Trefferzonen zu schützen.


Achtet daher immer auf die beste Positionierung zum Feind, wendet euch bei Cooldown eurer Waffen auf eure stärkste Seite (vielleicht habt ihr in einem eurer Arme keine Bewaffnung oder sonstiges) und zieht lieber dort das Feuer auf euch.


Was die generelle Belegung eures Equipments angeht, so verteilt sie am besten gleichmäßig über eure Trefferzonen, falls möglich.


 


Sensoren


Solltet ihr (und das werdet ihr gewiss) von einem Gegner getroffen, so zeigt sich auf dem HUD die ungefähre Richtung, woher der Schuss kam. Falls ihr auf eurem Radar keinen Feind seht, liegt das höchst wahrscheinlich an euren Sensoren – der Gegner kann z.B. sein Signal mittels ECM (Electronic Countermeasure)  unterdrücken.


Eine geeignete Gegenmaßnahme ist das selbst ein ECM zu benutzen, oder ein BAP (Beagle Active Probe), was eure Sensoren wesentlich verstärkt.


Allerdings kann das nicht der alleinige Grund sein. Gerade Piloten von Assault-Mechs kennen das Gefühl: auf dem HUD sehen sie Schüsse von Hinten, auf dem Radar ist nichts zu erkennen. Das bedeutet so gut wie immer, dass sich ein Gegner, meistens Light-Mechs, in euren toten Winkel geschlichen hat und keiner eurer Teammitglieder diesen gesehen hat. Nehmt dies jedoch auf keinen Fall auf die leichte Schulter, denn gerade eure Rückenpanzerung kann relativ leicht zerschossen werden.


Hier hilft daher wieder derselbe Tipp wie bei den Trefferzonen: bleibt mobil! Nutzt entsprechendes Gerät (ECM und/oder BAP) und lasst euch von euren Teammitgliedern helfen.


 


Waffenreichweite


Nicht selten kommt es zu Stellungsgefechten, bei dem die maximale Reichweiter der Waffen ausgenutzt wird. Gerade für Mech’s mit Low- oder Mid-Range-Waffen ist dies die reinste Qual, da ein unentdecktes Voranschreiten meist von den Scouts verhindert wird.


Um mit dieser geringen Waffenreichweite zu überleben solltet ihr euren Radar gut im Auge behalten und die natürlichen Deckungsmöglichkeiten der Map benutzen um in den Rücken eurer Feinde zu kommen. Lasst euch dabei von euren Scouts helfen (oder helft euch selbst als Scout), welche ein ECM-Modul besitzen um euer Signal zu unterdrücken.


Solltet ihr jedoch der Sniper sein, so nutzt die Radaraufklärung eurer Scouts aus und geht nach dem „Duck ´n Run“ Prinzip vor: hinter einer guten Deckung nach vorne, Ziel aufnehmen, schießen, zurück. Wenn ihr Jump-Jets verwendet ist dies natürlich noch leichter, doch hier solltet ihr auf den optimalen Schub achten, sonst seid ihr eventuell zu lange in der Luft und ein leichtes Ziel für Feinde.


Waffen können jedoch auch über die angegebene Reichweite hinaus treffen, seit euch dessen bewusst und nutzt es aus. Dafür machen sie natürlich auch weniger Schaden.


 


Heat-Management


Ihr kennt es von Spielzeugpistolen – je öfter man damit schießt, desto heißer werden sie, bis einem regelrecht die Hand davon glüht. So verhält es sich auch mit den Waffen in MW:O. Gerade ein Alphastrike (ein Schuss aus allen Rohren) lässt gerade bei den großen Kolossen die Temperatur in Sauna-Manier nach oben schießen. Werft jedoch dann nicht gleich das Handtuch, wenn euer Mech die Hitze nicht verkraftet und sich herunterfährt, denn durch das Drücken von O (Override) könnt ihr euer Gefährt zwingen wieder hochzufahren – dies kann jedoch zum Preis einer Munitions- oder sogar Mechexplosion führen.


Natürlich ist für die Hitzeentwicklung auch die Temperatur auf der Map entscheidend. In Wüstengegenden lässt es sich schneller schwitzen als in kargen Eislandschaften.


Um dem entgegen zu beugen könnt ihr in eure Mech‘s Heat-Sinks einbauen, die aber ein gewisses Gewicht haben. Balanciert hier also gut mit der Hitzeentwicklung eurer eingebauten Waffen und der Kühlung der Heat-Sinks.


Aber auch Consumables (ihr kauft solche Items nach Anzahl in C-Bills oder EP und könnt diese dann verbrauchen) wie der Coolant Flush können eure Hitzewallungen schmälern, da sie die Temperatur schlagartig abkühlt.


Generell solltet ihr also eure Ausrüstung testen und optimieren, bevor ihr auf’s Schlachtfeld zieht. Im Kampf selbst zählt natürlich eure Temperatur im Auge zu behalten.


Eingesendet von Weller, vielen Dank.


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