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The Age of Decadence: Choices and Consequences


Choices and Consequences
Fazit The Age of Decadence, 23.10.2015:

The Age of Decadence ist ein besonderes Rollenspiel. Auch wenn dieses über zehn Jahre entwickelte Abenteuer letztlich von all den Kickstarter-Projekten wie Wasteland 2, Pillars of Eternity & Co überholt wurde, kann es sich mit seinem markanten Spieldesign behaupten. Wer hier nach grafischer Pracht, gleißender  Magie und spektakulären Bossen sucht, wird nicht fündig. Aber wer eine interessante Spielwelt, erzählerische Tiefe und charakterliche Vielfalt sucht, wird richtig gut unterhalten. Die Iron Tower Studios servieren ein hoch interessantes, angenhem offenes Abenteuer für Liebhaber dieses Genres, die sich nach reifer Handlung und spürbaren Konsequenzen sehnen - es ist unglaublich wie viel man hier situativ erleben kann. Diese Low-Fantasy in alternativer Spätantike wirkt in ihren machtpolitischen Strukturen durchdacht und bietet eine erfrischende Alternative zum heroischen Pathos üblicher Weltrettungen. Man erkundet nicht nur klassisch aus isometrischer Perspektive, sondern auch wie in einem Abenteuer-Spielbuch mit Multiple-Choice-Situationen. Ja, die Animationen sind schwach und die Spielwelt ist so steril, dass es die Stimmung in den Gassen trübt. Aber falls euch innere Werte und vor allem je nach Klasse und Charakterentwicklung tatsächlich unterschiedliche Erlebnisse wichtig sind, solltet ihr diese über Jahre gereifte Reise mit ihren dreizehn möglichen Enden antreten. Viel Spaß zwischen Scharlatanen, Tyrannen und Assassinen!






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