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Prey: Teaser



Teaser
Views: 13464   57 Bewertungen
Einbetten:
Fazit Prey, 11.05.2017:

Gewöhnlich. Das habe ich nach den ersten fünf Stunden gedacht, als dieses Prey vor allem ästhetisch wie eine Blaupause von BioShock anmutete. Aber dann legen sowohl die Regie als auch die Spielmechanik in zwei Phasen stark zu, einmal nach etwa sechs bis acht und einmal nach zwanzig (!) Stunden, so dass  man sich angesichts all der interaktiven Möglichkeiten, der cleveren Taktiken und vor allem subtilen Spieldesignelemente, die die Geduld und das Beobachten belohnen, kaum mehr entziehen kann. Die Arkane Studios zitieren nicht nur System Shock, sondern zelebrieren diese Tradition regelrecht und zeigen auf der Kampf-, Aufgaben- als auch Storyebene, wie angenehm anspruchsvoll moderne Spiele sein können. Sie belohnen wohl überlegtes Vorgehen statt den gehetzten Triggerfinger und erreichen hinsichtlich der erzählerischen Auswirkungen des eigenen Handelns bestes Rollenspielniveau. Neben den großen philosophischen Fragen der Menschlichkeit entsteht auch eine zwischenmenschliche Ebene, weil das Alltägliche greifbar wird und man sein eigenes Handeln hinterfragt. Sie verbinden nicht nur Raumstation und Weltall mit einem ausgezeichneten Leveldesign, sie demonstrieren ähnlich wie The Legend of Zelda: Breath of the Wild, dass sich auch viele kleine Aktionen mit Konsequenzen positiv auf das Erlebnis auswirken. Hinzu kommen aber auch ganz großartige Situationen, die das Verlorensein im All ebenso abbilden wie den Schrecken im Angesicht eines Alptraums. Zwar gibt es technische Defizite, einige lange Laufwege sowie KI-Aussetzer. Man wird aber auf lange Strecke so angenehm überrascht wie in kaum einem anderen Spiel der letzten Jahre. Ich habe mich in den letzten fünf Stunden wie bei einem Marathonlauf gefühlt, der kurz vor der Zielgeraden nochmal auf 5000 Meter mit bösen Hindernissen und wildem Reinrufen erweitert wird. Das Herz rast, das Gewissen beißt, die Kräfte schwinden, aber man muss ganz einfach weitermachen, weil einen die Auflösung der Story magisch anzieht. Ich habe selten so ein starkes letztes Drittel erlebt, das in einem in einer Tour de Force schon auf dem zweiten von vier Schwierigkeitsgraden alles abverlangt, so dass man sich unter Munitionsmangel wie ein Gejagter vorwärts kämpfen muss, obwohl man schon so viele Fähigeiten besitzt. Was habe ich gestern Abend als Erstes gesagt, als nach knapp 35 Stunden der Abspann lief? Großartig!



Kommentare

AlastorD schrieb am
Erinnert an ne Mischung aus Lost und Cloverfield
schrieb am

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