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Dungeon Siege 3: Video-Fazit



Video-Fazit
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Fazit Dungeon Siege 3, 17.06.2011:

Ich schaue ungläubig auf den Speicherstand. Aber Zahlen lügen nicht: Das Abenteuer war nach zehn Stunden und 52 Minuten vorbei. Und das ist schon verdammt wenig für ein Hack & Slay. Andererseits hat mich Dungeon Siege 3 mit seinem eingängigen Kampfsystem und seinem häufig an den Klassiker Baldur’s Gate Dark Alliance erinnernden "Retro"-Design so in seinen Bann geschlagen, dass ich mich an einigen Punkten zu Pausen zwingen musste. Und die dynamischen Auseinandersetzungen sind nicht die einzigen positiven Elemente. Auch die übersichtliche Charakter-Entwicklung, die schlecht inszenierten, aber gut gesprochenen Dialoge mit ihren Entscheidungen und vor allem auch die zahllosen Gegenstände haben es mir angetan. Doch um in höhere Regionen vordringen zu können, fehlt es an einigen Kleinigkeiten und insbesondere an einem zeitgemäßen Mehrspieler-Modus. Sowohl zu zweit offline als auch mit maximal vier Spielern online ist eigentlich eine gute Basis für unterhaltsame Metze- und Schnetzeleien gelegt. Doch dass man bei beiden Varianten auf einen Bildschirmausschnitt festgelegt wird, ist unzeitgemäß. Wie ein intelligenter Splitscreen aussehen kann, zeigen diverse Lego-Titel. Und dass man auch online auf den Bildschirm des Hosts angewiesen ist und quasi keine eigenständigen Ausflüge durch die schlauchlevelige Botanik machen kann, ist eine Frechheit und schlichtweg nervig. Dennoch: Als Neuausrichtung einer Spielwelt, die am PC das Hack & Slay in seiner Blütephase mitgeprägt hat, ist der Ausflug nach Ehb gelungen. Das nächste Abenteuer sollte aber  offener, hinsichtlich der Mehrspieler-Komponente durchdachter und vor allem länger sein.

Update PC-Version, 20.06.11: Ginge man nur nach den äußeren Werten und nutzt das unterstütze 360-Pad, hätte sich die PC-Version eine der 360-Variante zumindest ebenbürtige Wertung verdient. Doch die fehlende Optimierung abseits der Technik sorgt für zusätzliche Abzüge. Angefangen von der verkorksten Maus-/Tastatur-Steuerung bis hin zum nach wie vor unbefriedigenden Mehrspieler-Modus kann Dungeon Siege III die Erwartungen am PC nicht erfüllen und schon gar nicht die nach wie vor offene Lücke bis zum Erscheinen von Torchlight II füllen – von Diablo III ganz zu schweigen.


Kommentare

Nerix schrieb am
Auf die Angaben der 4P-Spieledauer kann ich normalerweise getrost 50% draufschlagen. Entweder spiele ich unendlich lahm, die Jungs skippen alle Textszenen, oder sie sind wahre Spielegötter (wahrscheinlich letzteres) ;)
Leonardis1978 schrieb am
also ich empfinde es als sehr schlecht das es nur 10std Story auf bieten kann Oo - sofern ich das richtig verstanden habe. Das ist mehr als nur Kurz ,.. und wahrscheinlich kann man es dann wohl wieder in zig Modis erneut durchspielen. Aber etwas länger hätte man es schon machen können. Man könnte fast meinen da wurde viel Wert auf ein relativ schnellen release gelegt. Bevor noch andere Spiele dieses Genres auf den Markt erscheinen ;)
John Spartan221 schrieb am
also ich werd es mir definitiv zulegen :D
und bei sacred 1 konnte man sich keinen char erstellen bei teil 2 konnte man das aussehen nen bisschen verändern wow óÔ und sooo schlimm is es auch nich das man sich die nicht erstellen kann :D wird zwar nie an dungeon siege 2 ran kommen aber das is auch nich so schlimm^^ es ist halt nur schade das für konsole zu wenig solcher spiele erscheinen obwohl es kein problem wäre aber die entwickler es dennoch schaffen wie bei sacred 2 z.bsp. die kamera steuerung zu versauen ~.~
GuybrushThreepwood schrieb am
Sieht gut aus. Die Minuspunkte stellen für mich als offline PC-Spieler keine Probleme dar.
greenelve schrieb am
Bl000b3r hat geschrieben:
exay hat geschrieben:Eigene Figuren erstellen in einem Hack'n'Slay? War das bei Diablo 2, Touchlight oder Secred möglich? Ich glaube nicht.. daher auch nicht wirklich negativ

bei Sacred war es so ... d.h. man konnte keine beliebigen klassen erstellen aber einen eigenen char, hier ist an 4 fertige (inkl. name) gebunden
ich muss auch sagen das der skill baum und die anzahl an skills mich nicht gerade den socken haut ... den schönsten skillbaum hatte/hat meiner meinung nach immer noch Sacred

Sacred waren Charaktere doch genauso vorgegeben wie bei Diablo 2...
Titan Quest war schon sehr frei mit individueller Kombinierbarkeit von 2 Skillbäumen, welche man sich aus allen aussuchen konnte.
schrieb am

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