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Ninja Blade: TGS08-Spielszenen



TGS08-Spielszenen
Views: 730   1 Bewertungen
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Fazit Ninja Blade, 22.02.2010:

Eigentlich ist From Software mit Ninja Blade auf einem durchweg guten Weg und zeigt, dass auch Japaner "westliche" Spiele entwickeln können. Die Mischung aus nahezu allem, was im Action-Adventure lieb und teuer ist, geht auf. Einerseits lässt sich sofort erkennen, an welchen Titeln sich das Team orientiert hat: Mal fühlt man sich wie Dante, mal wie der persische Prinz, mal wie Antik-Schnetzler Kratos und nicht zuletzt schwebt über allem natürlich auch der Schatten von Ninja Gaiden. Zusammen mit den leider etwas überstrapazierten, aber effektvoll in Szene gesetzten Quicktime-Events stellt sich ein rundum gelungenes Spielgefühl ein, das von Anfang bis Ende der imposanten Bossfight-Schlacht zu unterhalten versteht. Bei allen Verbeugungen vor westlicher Spielkultur hätte ich mir allerdings etwas mehr Eigenständigkeit und Verbindung zu den fernöstlichen Wurzeln gewünscht. Doch das ist nicht einmal der größte Schandfleck, der sich auf der weißen Weste zeigt und letztlich dafür sorgt, dass Ninja Blade sogar um eine gute Bewertung bangen muss. Nein: Ich meine damit auch nicht die Kamera, die hin und wieder zickt, was aber für das Genre nicht ungewöhnlich ist. Selbst die in einigen Momenten zweifelhafte Kollisionsabfrage stört mich unter dem Strich nicht. Gleiches gilt für die mitunter spröde Umgebungsgrafik, die in einem deutlichen Gegensatz zu den ausgefeilten Figuren steht. Dass From Software allerdings mit der vollkommenen Abwesenheit einer Speicherfunktion innerhalb der einzelnen Abschnitte eine mehr als unglückliche und vollkommen antiquiert wirkende Designentscheidung getroffen hat, die auch durch die gut gesetzten Kontrollpunkte nicht relativiert werden kann, ist sehr bedauerlich. Dass die Zeit seit dem 360-Release nicht genutzt wurde, um dieses Manko zu beheben, stimmt nachdenklich. Zudem hinterlässt die auch auf Highend-Maschinen gelegentlich stotteranfällige PC-Konvertierung unter dem Strich einen zwar sauberen, aber letztlich auch lieblosen Eindruck. Angefangen von den in keiner Form auf den neuesten Stand gebrachten Texturen über die Letterbox-Darstellung auf 5:4-Monitoren bis hin zur dualen Kontroll-Anzeige bei den Quicktime-Events finden sich allerorten Möglichkeiten, wie der Rechenknecht-Ninja hätte aufgewertet werden können. Dennoch: Ninja Blade ist trotz aller Probleme auch auf dem PC ein kurzweiliges Action-Spektakel alter Schule. 

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