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Valkyrie Profile: Covenant of the Plume: US-Trailer


US-Trailer
Fazit Valkyrie Profile: Covenant of the Plume, 08.05.2009:

Vielleicht ist Schnellschuss ein zu arges Wort. Es kann bedeuten, dass ein Entwickler entweder wenig Zeit oder wenig Lust hatte, sein Spiel zu entwickeln. Es kann bedeuten, dass einige Teile gut durchdacht sein können - andere aber unfertig wirken oder gar fehlen. Und es kann bedeuten, dass es schwerfällt, eine emotionale Bindung an das Spiel oder seine Charaktere aufzubauen, weil die Geschichte zu dünn ist oder weil viele Figuren wie eine Randnotiz behandelt werden. Nein, Schnellschuss ist wirklich ein garstiges Wort - doch es ist genau das Wort, das mir im Fall von Covenant of the Plume in den Sinn kommt. Dabei stecken im Herzen des Spiels packende Kämpfe, deren zwei Phasen die Serientradition mit dem Klassiker Final Fantasy Tactics verbinden. Die gemeinsamen Angriffe, wirksame Höhenunterschiede, ein mitreißender Soundtrack und dass ich erstmals den Overkill spielerisch nutzen kann, ist ungemein befriedigend! Wenn mir hier eine Serie von Spezialangriffen gelingt, balle ich die Beckerfaust und ein breites Grinsen huscht über mein Gesicht. Doch es gibt zu wenig, das die packenden Gefechte zusammenhält: Es gibt kaum Handlungsfreiheit, die Jump&Run-Szenen der Vorgänger wurden glatt "vergessen", die Charakterentwicklung kommt zu kurz und auf Dauer ist selbst aus den immer gleichen Kämpfen die Luft raus. Hinzu kommen Kleinigkeiten wie die altmodische Steuerung und fehlende Mehrspieler-Möglichkeiten. Für zwischendurch ist das eine nette Abwechslung. Für das große Abenteuer fehlt dem Spiel die Liebe zum Detail.





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