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Star Wars: The Old Republic: Rakghul-Ausbruch-Trailer


Rakghul-Ausbruch-Trailer
Fazit Star Wars: The Old Republic, 22.12.2011:

Angetrieben von einer sehr guten Sprachausgabe hat mich die Alte Republik schnell in ihren Bann gezogen. Und Bioware hatte bei mir als Gruppenmuffel mit seinen unterhaltsamen Solo-Abenteuern ohnehin viele Sympathiepunkte sicher. Von mir aus hĂ€tte man gleich ein Offline-Knights of the Old Republic 3 machen können! Doch auch Multiplayer-Jedi kommen auf ihre Kosten: Mit den Duellen Imperium gegen Republik sowie den heroischen Aufgaben gibt es genug Inhalte. Technisch bleibt ein zwiespĂ€ltiger Eindruck: Einerseits ist das comichafte Design eine gute Entscheidung gewesen und sorgt mitunter fĂŒr unglaublich schöne Panoramen. Doch bei den Figuren und vor allem der Mimik lĂ€sst die Kulisse einige WĂŒnsche offen - was angesichts der Dialoglastigkeit und der Offline-Konkurrenz aus eigenem Hause unverstĂ€ndlich ist. Auch die Kampflags und generelle Performance-Probleme stören. Inhaltlich machen die Kanadier eigentlich alles richtig: Die GefĂ€hrten als zusĂ€tzliche soziale Komponente sowie als Allzweck-Team (Gegenstand-Herstellung, Kampf-UnterstĂŒtzung, Trash-Muli) sind gelungen. Und dank ausreichender Missionen in allen Spielstadien wird das umstrittene Grinding nahezu ausradiert - schön! Zwar hĂ€tten die Aufgaben hĂ€ufiger vom ĂŒblichen Holen und Bringen sowie Kampf abweichen können, doch das wird durch die tolle futuristische AtmosphĂ€re wieder wett gemacht. Der Online-Rollenspiel-Einstieg von Bioware hat mir trotz kleiner Mankos richtig Spaß gemacht!
(Mathias Oertel)



Star Wars: The Old Republic ist klar eines der besseren Online-Rollenspiel der letzten Jahre! Aber es ist weder eine Revolution noch ein Meilenstein. Biowares Abenteuer bleibt in alten Mechaniken verwurzelt und verlĂ€sst sich zu sehr auf bekannte Muster und gewohnte Standards. Das verdeutlicht vor allem das Kampfsystem, das zwar einerseits ausreichend FĂ€higkeiten sowie Kombinationen bietet, aber andererseits Dynamik, Abwechslung und EigenstĂ€ndigkeit vermissen lĂ€sst - zudem fĂŒhlen sich die Gefechte zu statisch an.  Sehr gelungen ist hingegen die Hauptgeschichte der acht Klassen und auch die umfangreichen Dialoge können sich hören lassen, selbst wenn QualitĂ€t, EmotionalitĂ€t und Unterhaltungsfaktor stark schwanken und es hĂ€ufig viel Gerede um nichts gibt. DafĂŒr entschĂ€digen wiederum die einzigartigen Entscheidungen, deren Tragweite allerdings zu gering ausfĂ€llt. So lobenswert die PrĂ€sentation der Geschichte ist: die Quests wirken durchgehend altbacken und zeugen nicht gerade von KreativitĂ€t, zumal die aufkommende Spannung zu oft von Langatmigkeit ĂŒberdeckt wird. Es gibt kaum erzĂ€hlerische Ereignisse, die innerhalb der AuftrĂ€ge im GedĂ€chtnis bleiben - ganz im Gegensatz zu den großartigen GefĂ€hrten, die weitaus mehr sind als nur bloße Begleiter. AusbaufĂ€hig zeigt sich der Endgame-Content, der ebenfalls nur BewĂ€hrtes bietet, aber dafĂŒr motivieren die gut ausgearbeiteten Hintergrundgeschichten der anderen Klassen zum erneuten Hochspielen. Alles in allem ist Star Wars: The Old Republic ein wirklich gutes klassisches Online-Rollenspiel mit starkem Storyanteil, dem Abwechslung, Quest-KreativitĂ€t und mehr MMO-Ambiente (Public Quests) fĂŒr höhere Regionen fehlt.
(Marcel Kleffmann)






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