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F.E.A.R. 3: E3-Trailer 2010


E3-Trailer 2010
Fazit F.E.A.R. 3, 24.06.2011:

Warum muss F.E.A.R. 3 draufstehen, wo kein F.E.A.R. drin ist? Die dritte Episode verzichtet auf subtiles Gruseln, cleveren Spannungsaufbau und sogar auf intelligente Action. Der ehemals taktische Kampf verkommt zum SchieĂźbuden-Ballern – spätestens dann, wenn Dutzende Untote angestĂĽrmt kommen. Ein echtes F.E.A.R. ist das nicht. Die Trilogie wird zufriedenstellend beendet, ihre Geschichte aber wie ein B-Movie in wenigen Sätzen erzählt. Auch die schwache Technik und der ideenlose Kulissenaufbau verhindern das emotionale Abtauchen in Almas dritten Albtraum - das biegen weder die kooperative Kampagne noch die Multiplayer-Varianten wieder hin. Beide machen allerdings diebisch viel Laune! Wer in der Rolle von Paxton Fettel einen Kumpel begleitet, darf seine finstere Seite ausleben und der packende Terror im Onlinekampf weckt gute Erinnerungen an Left 4 Dead. Weil man in jedem Spieltyp fĂĽr AbschĂĽsse belohnt wird, freundet man sich irgendwann auch mit dem oberflächlichen Erfahrungssystem an. Und wenn man sich dann endlich damit abgefunden hat, dass aus F.E.A.R. ein oberflächlicher SpaĂź-Shooter geworden ist, dann macht die Action vor allem online richtig Laune.

Anmerkung zur deutschen Version: Der Test bezieht sich auf das internationale Original. Die in Deutschland veröffentlichte Fassung kommt ohne Blutspritzer aus, Gegner zerplatzen nicht, wurden um Ragdoll-Effekte erleichtert, lösen sich in Luft auf und es ist nicht möglich, Körperteile abzutrennen. Spielerisch ergeben sich daraus keine Nachteile – die Ă„nderungen wirken sich lediglich auf die Atmosphäre aus. Die deutsche Sprachversion ist ĂĽbrigens auch in der von uns getesteten PEGI-Fassung enthalten.


F.E.A.R. 3
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