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Dragon Age 2: Making Of, Teil 2



Making Of, Teil 2
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Fazit Dragon Age 2, 09.03.2011:

Was ist das denn, BioWare? Ich war aufgrund der interessanten Erzählperspektive zunächst neugierig. Und ich habe trotz der bösen Omen der gamescom auf eine Einsicht gehofft, was die Kamera auf dem PC sowie die Taktik im Gelände angeht. Aber ich bin letztlich enttäuscht von diesem Nachfolger! Die schwache Technik ist nicht mal schlimm. Aber nach Dragon Age war eine Entwicklung hin zu noch mehr Rollenspiel wünschenswert, nicht diese Kastration und diese Anbiederungen an schnelle Action. Wer hat denn bitte dieses 08/15-Frauendesign und das lächerliche Blutgespritze zu verantworten? Wer hat bloß diese 90-60-90-Mutter entworfen, die wie 20 aussieht? Immerhin darf man nach der schrecklichen Demo aufatmen: Wenn der katastrophale Einstieg sinnbildlich für die kommenden fünfundzwanzig Stunden gewesen wäre, wäre das ein Verriss geworden - so viel Oberflächlichkeit ist man von den Kanadiern nicht gewohnt. Aber die guten Quests, die spürbaren Konsequenzen, die sehr guten Dialoge und vor allem ein Kampfsystem, das zwar zunächst stark nach Hack`n Slay riecht, aber spätestens ab dem zweiten Akt taktisch cleveres Partymanagement fordert, retten dieses Abenteuer in den befriedigenden Bereich. Ja, es hat dramatische Höhen, aber auch so viele Tiefen. Dass es nicht für eine gute Wertung reicht, liegt auch an einer ebenso kleinen wie sterilen Spielwelt, die mit roboterhaften Bewohnern, seelenlosen Tavernen und fehlenden Erkundungsreizen zu einer Abklapper-Kulisse degradiert wird. Und trotz der fehlenden Weite recycelt Bioware auch noch Höhlen - das ist arm. Ja, die Spezialisierungen der Gefährten sind jetzt verzweigter! Aber man bemerkt gar keinen Unterschied, ob man nun einen Schurken, Magier oder Kämpfer spielt - alle müssen nur effizient Schaden verteilen, keiner hat besondere Rollenspieltalente! Es bleibt auch deshalb ein fader Nachgeschmack, weil die Kanadier auf diesen "mutigen" Stil auch noch "enorm stolz" sind. Sie bemerken gar nicht, dass sie damit an dem vorbei entwickeln, was sich Rollenspieler alter Schule (alle anderen sollen WoW und Sacred zocken) eigentlich wünschen. Es geht dabei nicht um endlose Statistiken und Skilltabellen, es geht um mehr Tiefe, mehr Geheimnisse, mehr Seele! BioWare ist auf dem PC mit seinen Epen groß geworden, sie haben ein Genre jahrelang bereichert. Jetzt jetzt sind sie als Entwickler kleiner geworden, ihre Magie ist verflogen. Hoffentlich können The Witcher 2 und The Elder Scrolls V: Skyrim die Lücke füllen.

Zum Video-Fazit!
Zur Kolumne: Das Phänomen Rollenspiel



Kommentare

FreshG schrieb am
Freu mich echt drauf.
Jabor schrieb am
Ok, ich meinte natürlich die PC Version.^^
XenolinkAlpha schrieb am
Jabor hat geschrieben:@GenericEvilEmperor
Wodurch wird denn DA2 bitte zum Action-RPG?
Dadurch das man einen Menschen spielt jawohl nicht.
Und da das Kampfsystem im Grunde das selbe bleibt, abgesehen davon das die Animationen aufgepeppt wurden, würde ich mal behaupten das vom Gameplay her DA2 genauso als geistiger Nachfolger von BG2 bezeichnet werden kann wie DAO.
Ob man den neuen Grafikstil nun mag oder nicht ist eine andere Frage, aber das Gameplay ist so sehr RPG wie immer...
Ich habe DA2 vor einigen Monaten auf einer Games Convention angespielt. Das Kampfsystem ist ganz anders, viel actionlastiger, ähnlich wie bei ME2, was aber grundsätzlich nicht schlecht ist, wenn der Skilltree nicht so dermaßen beschnitten wäre.
Jabor schrieb am
@GenericEvilEmperor
Wodurch wird denn DA2 bitte zum Action-RPG?
Dadurch das man einen Menschen spielt jawohl nicht.
Und da das Kampfsystem im Grunde das selbe bleibt, abgesehen davon das die Animationen aufgepeppt wurden, würde ich mal behaupten das vom Gameplay her DA2 genauso als geistiger Nachfolger von BG2 bezeichnet werden kann wie DAO.
Ob man den neuen Grafikstil nun mag oder nicht ist eine andere Frage, aber das Gameplay ist so sehr RPG wie immer...
XenolinkAlpha schrieb am
Also ich bin zweigeteilter Meinung!
Zum einen, da bin ich mir garantiert sicher, bietet Bioware wieder eine epische Story und interessante Charaktäre. Außerdem haben wir hier einen komplett vertonten Helden, dessen Entscheidungen wir beeinflussen können. Und das allein spricht für einen Kauf von Dragon Age 2!
Zum anderen aber ist es ein Rückschritt weg vom Rollenspiel, hin zum reinen Action-RPG. Der erste Teil war etwas besonderes, weil er eben ein quasi Nachfolger des legendären Baldur's Gate 2 war, d.h. mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten, seitens der Charakterentwicklung, inkl. nahezu unbegrenzter Wahl und Herkunft (Orgin) seines Protagonisten. Nur leider war das taktische Kampfsystem für viele zu lahm, darum schlägt EA jetzt eine andere Richtung ein.
Ich liebe Mass Effect und Dragon Age, aber das was sich Dragon Age 2 nennt hat gameplaytechnisch sehr wenig mit dem ersten Teil zu tun. Ich würde es eher Dragon Effect 2.5 taufen.
schrieb am

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