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Dead Space 3: Was bisher geschah

Was bisher geschah
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Fazit Dead Space 3, 06.02.2013:

Dead Space 3 war für mich eine Achterbahn der Gefühle: Die gut 20 Stunden umfassende Kampagne fährt vor allem im Weltraum zur Höchstform auf -  abwechslungsreiche Aufgaben, beklemmende Atmosphäre und gelungene Tempowechsel. Und dann noch dieser famose Surround-Sound, der mir schon alleine eine Gänsehaut beschert. Oder die ansehnliche Kulisse, die noch größere Areale und fantastische Effekte zeigt. In Momenten wie diesen hat Isaac noch um den Gold-Award gekämpft!  Doch kurz nach der Ankunft auf dem Eisplaneten fallen nicht nur die Temperaturen; auch der Spielspaß sinkt bei jeder Begegnung mit den dämlichen Soldaten und Monsterwellen. Gegen Ende verliert sich das Spieldesign immer mehr in belangloser Action, wirkt oft ideenlos und nervt durch das Zurückschicken in bekannte Gebiete sowie Wiederholungen von mitunter frustrierenden Abschnitten. Der prickelnde Horror, der die Serie einst ausgezeichnet hat, bleibt auf der Strecke. Die Überversorgung an Heilpaketen und Munition trägt ihren Teil dazu bei, dass sich kaum Spannung aufbauen und ein echter Überlebenskampf entstehen kann. Das leisten erst die zusätzlichen Modi, die nach dem Durchspielen angeboten werden. Hier wirken endlich auch die wenigen, aber imposanten Bossgegner bedrohlicher und das Experimentieren mit dem Waffenbaukasten sowie das Ressourcen-Management wird umso wichtiger. Die mitunter abstruse Story, die oberflächlichen Charaktere und platten, dürftig synchronisierten Dialoge bleiben aber auf dem enttäuschenden Niveau. Die Koop-Kampagne ist zwar eine gelungene Ergänzung, Visceral vergibt aber die Chance, mit Halluzinationen & Co für das einzigartige Erlebnis zu sorgen, das man versprochen hat. So bleibt die traurige Erkenntnis, dass mit Dead Space eine weitere Horror-Serie immer stärker in Action-Gefilde abdriftet, auch wenn Dead Space 3 immer noch zwei Klassen besser ist als das, was Capcom zuletzt mit Resident Evil 6 verbrochen hat.

Kommentare

  • Hab ich das im Video richtig verstanden? Der Marker verwandelt die Menschen in Necs? Ich dachte immer der Marker lässt die Leude durchdrehen und sich selbst umbringen, damit dann später diese Flugviecher kommen, eine Person angreifen, um diese dann in einen Nec zu transformieren. Ja eigtl under  [...] Hab ich das im Video richtig verstanden? Der Marker verwandelt die Menschen in Necs? Ich dachte immer der Marker lässt die Leude durchdrehen und sich selbst umbringen, damit dann später diese Flugviecher kommen, eine Person angreifen, um diese dann in einen Nec zu transformieren. Ja eigtl under anderem das, der Marker macht eigtl noch viel mehr, ironischerweise ist dieses "Verstehen und Nutzen wollen des Markers" der Vorgang der die Menschen verrückt macht. Auch machen in der Regel die Menschen das Grundmaterial für die Necromorphs erstellen, sprich wenn sie die DNS umsetzen (dessen Sequenz in jedem noch so kleinen Teil des Markers steckt) erschaffen sie erste Necromorphbausteine. Leider kommt sowas gar nicht raus in der Story, zudem fehlt auch der Aspekt der Kirche, der extrem korrupten Regierung und was eigtl der Schwarze Marker auf der Erde macht und wie krass das ganze vertuscht wird. Lieber läuft man auf sinnlosen Eisplaneten rum. Und ja es wird angedeutet, dass andere Wesen diesen Marker erschaffen haben um die Menschen zu ernten? ka jedenfalls um iwas dann zu machen ^^
  • Die ganze Hintergrundstory um den Marker wird wohl auch in den Dead Spaces für die anderen Konsolen mehr vorangetrieben. Wie Talla schon schrieb war die Story im ersten mysteriöser und somit interessanter, was der zweite Teil dann komplett vergeigt hat. Alles wurde viel zu komplex und groß  [...] Die ganze Hintergrundstory um den Marker wird wohl auch in den Dead Spaces für die anderen Konsolen mehr vorangetrieben. Wie Talla schon schrieb war die Story im ersten mysteriöser und somit interessanter, was der zweite Teil dann komplett vergeigt hat. Alles wurde viel zu komplex und groß aufgedreht, als es der Erzählung gut täte. Wahrscheinlich wird's so ein Monsterding wie in den Assassins Creed Teilen, wo am Ende Götterwesen ihre Finger im Spiel haben und Isaac "Shepherd" Clarke alles rettet oder man orientiert sich an die Metal Gear Reihe. Zur Story fällt mir aber auch nichts treffenderes zu ein, sie als langweilig zu bezeichnen. Hab ich das im Video richtig verstanden? Der Marker verwandelt die Menschen in Necs? Ich dachte immer der Marker lässt die Leude durchdrehen und sich selbst umbringen, damit dann später diese Flugviecher kommen, eine Person angreifen, um diese dann in einen Nec zu transformieren.
  • ohne die Bücher und irgendwelches Zusatzwissen ist die Story wirklich belanglos ^^ Mhm komisch ich bin wohl der Einzige der das anders sieht. Ich fand es nämlich eher überraschend wie vorallem der erste Teil starke Story Momente hatte mit dem Leiden von Isaak und der Sekte was sich erst spät  [...] ohne die Bücher und irgendwelches Zusatzwissen ist die Story wirklich belanglos ^^ Mhm komisch ich bin wohl der Einzige der das anders sieht. Ich fand es nämlich eher überraschend wie vorallem der erste Teil starke Story Momente hatte mit dem Leiden von Isaak und der Sekte was sich erst spät immerweiter zeigte, dass es eben kein typisches "alle werden zu Monsterzombies" ist, sondern mehr dahinter steckt. Der zweite Teil war da leider schwächer und hat das geheimnisvolle des ersten bei weitem nicht mehr so geschafft. Trotzallem hat Deadspace in seiner Thematik eine der interessanteren Storys für mich. Dumm nur, dass das in diesem Video nicht rauskommt.

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