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Naughty Bear: Panic in Paradise: Chainsaw Massacre


Chainsaw Massacre
Fazit Naughty Bear: Panic in Paradise, 16.10.2012:

Auf den ersten Blick hat die Entschlackung der Mechanik dem rachsĂŒchtigen Vetter von Winnie Puh ebenso gut getan wie das vergleichsweise niedrige Preisschild als Downloadtitel: Weg vom ĂŒbermĂ€ĂŸigen Planen und Schleichen, hin zum Fokus auf kleine Level mit ĂŒberschaubaren Aufgaben und vor allem dem gezielten Ausschalten der fluffigen PlĂŒschviecher. Doch schnell zeigt sich, dass trotz aller Ambition der Funke nur sporadisch ĂŒberspringt. Ja: Der Einstieg ist unkompliziert, das System mit haufenweise auffindbaren Gimmicks und AusrĂŒstung, die man aufwerten kann und die die Werte von Naughty beeinflusst, ist interessant. Gleiches gilt fĂŒr den abgrundtief schwarzen Humor, der sich auch in den zahlreichen gelungenen Ablebeanimationen der Kuscheltiere Ă€ußert. Doch die schwache KI, die sich sehr einfach ĂŒbertölpeln bzw. abhĂ€ngen lĂ€sst (man flieht in ein GebĂŒsch, der Teddy davor gibt die Verfolgung unmittelbar danach auf) sorgt schnell fĂŒr Redundanz, die auch von den erforderlichen "Sonder"-Kills fĂŒr die Hauptziele oder besonderen Ereignissen wie weiteren Killer-BĂ€ren, denen man zuvor kommen muss, nur wenig abgemildert wird. Ganz zu schweigen von der Technik, die in ihren besten Momenten durchschnittliche Werte erreicht und auch fĂŒr einen Downloadtitel grĂ¶ĂŸtenteils veraltet wirkt. Schade: Die neue Ausrichtung ist nur hinsichtlich der Preispolitik gut, bei der inhaltlichen Umsetzung und der Lokalisierung hapert es wieder einmal.





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