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Splinter Cell: Blacklist: Video-Vorschau



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Fazit Splinter Cell: Blacklist, 14.08.2013:

Wenn sich das Urgestein der Stealth-Action mit Tricks und Köpfchen an gefährlichen Wachen vorbei mogelt, kehrt Splinter Cell zu seinen Wurzeln zurück. Ich bedaure zwar, dass der endlich gelungene Generationswechsel nur einen schnelleren Spielablauf inszeniert – dafür genieße ich das aufregende Versteckspiel, in dem ich Gegner und Umgebung auf vielfältige Weise manipuliere. Die Feinde spielen clever mit: Sie suchen gründlich, sprechen sich ab und reagieren aufmerksam auf Veränderungen. Fehler machen sie, weil sie den Bereich über ihrem Kopf ignorieren und ohne Verstärkung zu ausgeschalteten Kameraden rennen. Je nach Geschmack wird Sam so zum schießwütigen Rambo, zum blitzschnellen Killer oder lässt sich wie ein Geist nicht blicken. Leider ist es zu einfach, dass er bis zu drei Wachen markieren und automatisch erschießen kann. Sam ist auch zu mächtig, wenn er fast gefahrlos per Knopfdruck die Deckung wechselt und mitten im Einsatz seine Vorräte auffüllt. Nicht zuletzt versinkt der oberflächlich spannende Thriller in einem Pathos, das militärische Hardliner völlig unreflektiert zu Helden erklärt. Doch spätestens auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, wenn fast alle spielerischen Krücken wegfallen, wird die Handlung zur Nebensache. Einsätze mit einem menschlichen Partner sind sogar noch spannender, weil das taktische Vorgehen ein durchdachtes Hand-in-Hand erfordert. Trotz kleiner Schwächen belebt dieses Splinter Cell nicht nur seine alten Stärken wieder. Es ist spielerisch und inhaltlich auch der umfangreichste Teil der Serie. Und ein guter Schlussstrich unter einer schweren Ära!


Kommentare

Go!nes schrieb am
Iconoclast hat geschrieben: Seit wann ist Absolution denn der Stealthkönig? 8O
Sorry, die Ironie ist nicht ganz durchgekommen :lol:
Manchmal (oft) ist Hitman 5 mehr schleichspiel als alles andere.
The D.O.G. schrieb am
SWey90 hat geschrieben: Zudem noch der Punkt, dass die Areale auf das Spielprinzip ausgelegt waren.
Alleine ein wenig das Hirn zu benutzen, in welchen Situationen jetzt was gefordert sein könnte, hat schon Spaß gemacht. Welches Sichtgerät hilft jetzt? Ist es dort zu hell? Wie sieht die Route der Wachen aus? Kann ich die Route durch Geräusche unterbrechen?
OK, das kan ich voll und ganz nachvollziehen. Das hat mir in den älteren Splinter Cell Spielen auch gefallen und hat auf seine ganz eigene Weise für Spannung gesorgt.
SWey90 hat geschrieben: Bei Conviction waren die wichtigsten Entscheidungen das von Deckung zu Deckung rutschen und "A" klicken. Ich erinnere mich noch an einen Abschnitt, der auf der grellbeleuchteten Kirmes (!) spielte, wo man oft hin und her rennen musste. Wer spielt denn sowas in irgend einem Hardcore-Modus und hält das "Schleichen" für sinnvoll? Da fühlt man sich als Spieler doch veralbert.
Hier kann ich dir allerdings weniger folgen. Warum kommt man sich da veralbert vor? Warum sollte hier das Schleichen weniger sinnvoll sein, als in anderen Missionen? Weil das Areal gut ausgeleuchtet ist und nicht so viele Schatten bietet, in welchen man sich verstecken kann? Gerade das fand ich in der Mission reizvoll, hier kam's halt weniger auf das schleichen durch die Schatten an sondern viel mehr auf das geschickte Wechseln von Deckung zu Deckung, um zu vermeiden, von Gegnern gesehen zu werden.
Oder habe ich dich falsch verstanden?
Bitte sieh die tausend Fragezeichen nicht als persönlichen Angriff, ich wollte nur für etwas Klarheit schaffen :D
SWey90 schrieb am
@The D.O.G.:
Es sagt auch niemand, dass diese Spiele (Conviction, bald Blacklist) nicht auch Spaß machen können. Conviction war für mich ganz gute, leichte Unterhaltung.
Den Unterschied jedoch zwischen Stealth und Action mit Pseudo-Schleich-Aktionen, beschreibt eine Passage aus dem 4P-Test von Conviction sehr gut:
4Players Test SplinterCell Conviction: hat geschrieben:Die Michael Bay-Droge
Natürlich kann Sam in Deckung gehen, nahezu jede Lichtquelle zertrümmern, klettern und lautlos schleichen! Er beherrscht aber nur noch zwei Laufgeschwindigkeiten, die Geräuschwahrnehmung der Wachen spielt eine kaum wahrnehmbare Rolle, unterschiedlich laute Bodenmaterialien gibt es ohnehin nicht mehr. Eine Karte braucht Mr. Fisher nicht, weil der Weg zum Ausgang mit einem Pfeil markiert ist und er abseits des Weges sowieso keine zusätzlichen Informationen mehr sammeln darf. Das Knacken von Schlössern oder die Suche nach entsprechenden Codes gehört der Geschichte an und ein einziges Sonar zeigt jetzt all das an, wofür er zuletzt vier Sichtgeräte brauchte. Erste Hilfe-Päckchen benötigt er übrigens nicht mehr, nachdem er die Selbstheilung entdeckte und er darf auch nicht mehr wählen, ob er Lampen kurzzeitig und lautlos ausschaltet oder für jeden hörbar zerschießt und, und, und.
Zudem noch der Punkt, dass die Areale auf das Spielprinzip ausgelegt waren.
Alleine ein wenig das Hirn zu benutzen, in welchen Situationen jetzt was gefordert sein könnte, hat schon Spaß gemacht. Welches Sichtgerät hilft jetzt? Ist es dort zu hell? Wie sieht die Route der Wachen aus? Kann ich die Route durch Geräusche unterbrechen?
Bei Conviction waren die wichtigsten Entscheidungen das von Deckung zu Deckung rutschen und "A" klicken. Ich erinnere mich noch an einen Abschnitt, der auf der grellbeleuchteten Kirmes (!) spielte, wo man oft hin und her rennen musste. Wer spielt denn sowas in irgend einem Hardcore-Modus und hält...
an_druid schrieb am
Sam Fischer ist und bleibt der Shuck Norris unter den Stelf-Action Dudes.
The D.O.G. schrieb am
Also ich hatte mit Conviction riesig Spaß, ich hol's auch heute immer mal wieder raus und spiel ne Runde.
Blacklist sieht, wie ich finde, verdammt gut aus, und nur weil ich mich durchballern KÖNNTE, heißt das noch lange nicht, dass ich das auch tun werde.
Ich werd's wahrscheinlich so halten, dass ich durchschleiche und unentdeckt bleibe, aber trotzdem jeden Gegner töten werde.
Ich habe übrigens heute in irgendeinem Interview gehört, dass es wohl einen "Hardcore"-Mode geben wird, in dem Markieren und Ausschalten, sowie die Sonar-Goggles, mit welchen man durch wände hindurch Gegner sehen kann, nicht verfügbar sind. Den werd' ich mir aber sowas von geben :D
Jedenfalls lass ich mir von niemandem sagen, ob ich mit Blacklist spaß haben darf, oder ich mir das Spiel kaufen soll oder nicht :wink:
schrieb am

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