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The Witcher: Making Of, Teil 4



Making Of, Teil 4
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Fazit The Witcher, 31.10.2007:

Wenn der Publisher zickt und die Technik bockt ist das kein guter Start für eine fruchtbare Beziehung zwischen Kritiker und Abenteuer. Diesen Test können wir euch nur deshalb so spät anbieten, weil wir unser Muster recht spät bekommen haben - immerhin beruht er dadurch auf Version 1.1, denn zum Verkaufsstart stand bereits der erste große Patch bereit. Aber die Außenpolitik der deutschen Atari-PR kann euch als Käufer letztlich genau so egal sein wie uns als Tester: The Witcher macht schon im Prolog mehr richtig als Gothic 3 und Two Worlds zusammen. Wer sich in den letzten Jahren über die fehlende Seele in Rollenspielen aufgeregt hat, wird die hoch dramatische Luft in der Welt des Hexers in sich aufsaugen und nach mehr japsen. Das letzte Mal, dass ich so versinken konnte, war Ende 2004 in "Vampire: Die Maskerade - Bloodlines". Vergesst den Kitsch der 08/15-Fantasy, hier geht es derbe zur Sache: Kampf, Drogen, Sex und Gewalt dominieren den düsteren Alltag. In Sachen Dramaturgie und Regie hat das Team von CD Project hervorragende Arbeit geleistet: Klasse Dialoge, markante Charaktere und kleine Filme zur rechten Zeit. Aus den Poren dieses Abenteuers strömt endlich wieder diese Magie, die dem Genre lange Zeit abging: Man stromert nach all dem Kloppmist tatsächlich wieder neugierig durch eine Welt, weil man sie erforschen will und Konsequenzen spürt! Und natürlich will man kräftig zulangen. Wer das Langschwert des Hexers einmal singen lässt, wird nicht mehr so schnell davon loskommen - die Kampfchoreografien sind ebenso blutig wie elegant. Es gibt abseits der nervigen Ladezeiten drei Schwächen: Die Spielwelt lässt sich nicht frei erkunden, Diebstahl hat keine Konsequenzen und das chaotische Inventar lässt sich nicht sortieren. Aber der Rest vom Fest sticht die Konkurrenz aus: Art & Design bestechen auf ganzer Linie vom Intro über die Monster bis zum letzten Tagebucheintrag, die Spielwelt wirkt auf Schritt und Tritt lebendig und die klasse Musik rundet dieses mittelalterliche Fantasy-Spectaculum ab. Für mich eindeutig das bisher beste PC-Rollenspiel des Jahres!

Kommentare

ewerybody schrieb am
Hach lustich... wackelige MTV-Kamera, leeres bla bla, Kino-Balken 16:9, Witcher-Tshirts, orchestrale Musik... so siehts aus, wenn man mit Gewalt versucht einen Hype aufzuziehen.
Nicht, daß das nicht ein gutes Spiel werden wird. Ich behalts auf jeden Fall im Auge! Aber Motion-Capturings machen mittlerweile alle. Aber es machen nich alle son peinliches Video dazu.
Irgendwie merkt man schon am "Untertitel" das es sich um einen Ostblock-Titel handeln muss. Bei den einen heißt es "Oblivion" und wird quasi zum Titel an sich erhoben (stellt euch ma vor die würde das mit "Role-Playing Game" machen *totlach*), bei den anderen : Instincts Predator und die schreiben einfach hin, was es fürn Genre ist. Das war doch bei irgend nem Ego shooter schonmal so. Wo einfach nur stand "First Person Shooter" .. wo war denn das ... *such* *google*...
schrieb am

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