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Rise & Fall: Civilizations at War: Gameplay 2



Gameplay 2
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Fazit Rise & Fall: Civilizations at War, 20.06.2006:

Obwohl es derzeit eigentlich zu heiß ist, um epische Strategiespiele zu zocken, und zusätzlich Biergarten und WM locken, hat mich Rise & Fall immer wieder für eine Schlacht zwischendurch gewonnen. Zwischen zwei WM-Spielen oder spät abends, wenn es kühler ist, habe ich als Kleopatra die Römer aus Ägypten vertrieben. Obwohl der neue Helden-Modus in Sachen Dramatik und Anspruch nicht restlos begeistern kann, hat er mich immer wieder ins Getümmel gelockt. Die zeitliche Begrenzung sorgt immerhin dafür, dass ihr euch nicht die ganze Zeit in Egosicht durch die Gegner metzelt, denn ihr seid fast unbesiegbar. Trotzdem bin ich richtig ruhmsüchtig geworden, da ohne die dritte Ressource gar nichts geht: Ohne Ehre kein Aufstieg des Helden, kein Fortkommen des Volkes. Richtig überzeugend sind die packenden Seeschlachten, da ihr dabei die Rolle eurer Flotte bestimmt. Enttäuschend fällt allerdings der konservative Aufbaupart sowie die Feldtaktik aus: Stadt aus dem Sand stampfen, Soldaten ausheben, Masse statt taktische Klasse in den Kämpfen. Die Kulisse im Stile eines Sandalenfilms erreicht zwar nicht die Genrespitze, aber gerade auf hoher See ist das Spiel sehr ansehnlich. Und die Mängel sind in den Momenten vergessen, wenn ich in voller Rüstung samt Armee vor dem Tor einer Stadt stehe und den Angriffsbefehl erteile. Rise & Fall kann zwar keine Zeichen setzen, aber wagt etwas Neues und unterhält mich insgesamt auf gutem Niveau.

Ich werde mit Rise & Fall nicht so warm wie Bodo. Der Genremix unterhält mich gerade mal auf befriedigendem Niveau, kann mich nicht wirklich fesseln. Von der Konzeption her war da wesentlich mehr drin: Es ist ja lobenswert, dass Midway mit dem kämpfenden Helden frischen Wind in die Strategie-Welt bringen will. Aber mir gefällt der Actionmodus nicht in seiner Umsetzung: Es ist mir auf Dauer einfach zu langweilig, mich mit einem übermächtigen Helden durch die Feinde zu metzeln. Hätte man bloß etwas mehr Kampftatktik, etwas mehr Dramatik und Bosskampfstimmung in der Schultersicht vermittelt! Was anfangs aufgrund des frischen Spielgefühls Spaß macht, nutzt sich auf Dauer aufgrund der fehlenden Intensität ab. Auch zu Lande wird es sehr gewöhnlich: Obwohl das Team einige kleine Finessen wie die einheitliche Marschgeschwindigkeit oder das Ausbilden der Truppen im Feld serviert, gibt es auch viele ärgerliche Fehler wie die störrische Wegfindung, die für Pfeile durchlässigen Dächer oder das wirklich lethargische Gegnerverhalten. Das herausragende Merkmal ist allerdings der Seekampf: Hier zeigt Rise & Fall der Konkurrenz tatsächlich, wie spannend und vielfältig maritime Schlachten sein können.

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