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Lost Planet: Extreme Condition: Webisode 2



Webisode 2
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Fazit Lost Planet: Extreme Condition, 09.01.2007:

Spannend, imposant, unterhaltsam: Lost Planet fängt mit einem Erdbeben an und serviert euch über elf Missionen viele grandiose Nachbeben. Die spektakulären Bosskämpfe gehören zum Besten, was man derzeit auf der Xbox 360 und am PC-Bildschirm erleben kann; das Kreaturendesign der Akriden ist einfach wunderbar. Hier ist so viel Kreativität spürbar, dass man diese Welt der insektoiden Monster am liebsten mit dem Fotoapparat durchstreifen würde. Das Szenario ist so frisch wie Neuschnee, die Cutscenes sind technisch klasse und die Steuerung flutscht. Zwar gibt es zwischendurch kleine Durststrecken in der Dramaturgie, was Story, Bedrohungsgefühl oder das Finale angeht, und vor allem die KI der menschlichen Gegner ist ein großer Schwachpunkt, aber Capcom beweist nicht nur eindrucksvoll, wie Unterhaltung der nächsten Generation aussehen kann, sondern auch, wie man Konsolenaction technisch hervorragend auf den Rechner überträgt: Dieses Spiel sieht auf dem PC noch einen Tick besser aus und enthält alle Maps, die es bisher über Xbox Live gegeben hat. Das, was Lost Planet an Deckungsfinessen fehlt, macht es dank Kletterhaken und transformierbarer Mechs über seine Dynamik wett. Producer Jun Takeuchi und sein Team haben vielleicht nicht das ganze Potenzial ausgeschöpft, das zwischen Eis und Schnee verborgen lag, aber sie servieren euch verdammt gute Action in einer Tiefkühlhölle, die man auch im Multiplayer immer wieder gerne besucht.

Update, 27. Februar 2008, Fazit für die PS3-Version:

Nach einem Jahr habe ich mehr erwartet als ein Bundle mit allen Maps und ein paar zusätzliche Skins im Multiplayer. Lost Planet ist auf der PS3 grafisch und technisch einen Tick schlechter als damals auf der Xbox 360. Und das ist enttäuschend, denn das Spiel selbst bietet ja immer noch explosive Action vom Feinsten, geniale Bosskämpfe und Adrenalin pur - richtig gute Unterhaltung! Okay, dass die lethargische KI nicht auf ein forderndes Niveau gehievt wurde, kann man vielleicht noch verschmerzen. Aber leider kann Capcom den grafischen Schwung der hervorragenden PC-Umsetzung nicht auf Sonys Konsole übertragen: Die stärkere Kantenbildung, das sporadische Flimmern, die alles in grelles Licht tauchenden Überblendungen und die heute etwas verwaschen wirkenden Texturen dämpfen die Euphorie im Eis. Obwohl das Spiel im Multiplayer mit bis zu 16 Mann angenehm flüssig läuft, zeigt es in der Kampagne auch ab und zu Einbrüche in der Framerate - das muss nach einem Jahr nicht sein! Dass es auch anders geht, dass es auch grafisch besser auf PS3 geht, zeigen andere Umsetzungen, teilweise von Capcom selbst: Oblivion sah z.B. einen Tick besser aus und Devil May Cry 4 war wenigstens auf par mit der Xbox 360. Bei aller Kritik an der Technik: Wer gute Action sucht, wird immer noch gut bedient. Unterm Strich ist dieses Abenteuer unterhaltsamer als vieles von dem Shooterkram, der in letzter Zeit die Regale flutete - egal ob Kane & Lynch, Conflict: Denied Ops oder Area 51. Aber es ist definitiv nicht mehr Gold wert.

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