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L.A. Noire: Bonus-Mission Falsche Papiere


Bonus-Mission Falsche Papiere
Fazit L.A. Noire, 16.11.2017:

Es ist schon erstaunlich, wie gut sich L.A. Noire gehalten hat. Selbst nach sechs Jahren können die Charaktere aufgrund ihrer Mimik überzeugen, außerdem wirkt dieses Los Angeles trotz steriler Abschnitte immer noch wie eine elegante Filmkulisse, in der einem gleich Greta Garbo zuwinken könnte. Rockstar hat dieses Krimi-Abenteuer sehr gewissenhaft poliert, so dass es sowohl auf Switch als auch PS4 Pro und Xbox One X auch im Jahr 2017 ein ansehnliches ist. Und vor allem die psychologischen Einschätzungen der Verdächtigen bleiben das kreative Highlight - dass man die drei Fragen aufgrund einer besseren Charakterzeichnung des Helden abgewandelt hat, kann ich zwar nicht verstehen, aber es fällt weder positiv noch negativ auf. Es bleibt jedoch bei den klaren Defiziten, die sich nicht nur in 08/15-Faustkämpfen sowie banalen Schussgefechten, sondern vor allem in einer spielmechanische Monotonie sowie dem fehlende Anspruch in den Ermittlungen zeigen. Hat man die ersten Fälle noch mit gewisser Neugier gelöst, macht sich aufgrund immer gleicher Abläufe zu schnell Langeweile breit. Echte Rätsel gibt es nicht, knifflige Situationen haben Seltenheitswert, man vermisst eine spielmechanische Entwicklung in der Karriere und auch von Film noir ist erst sehr spät etwas zu merken. Die stilvolle Kulisse und die interessanten Verhöre mit ihren psychologischen Einschätzungen sorgen aber für soliden Unterhaltungswert, so dass man immer mal wieder einem Mord nachgehen kann. Darüber hinaus wird im Dezember übrigens L.A. Noire: The VR Case Files für HTC Vive erscheinen, das aus sieben ausgewählten und speziell für VR überarbeiteten Fällen besteht.


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