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Fragile Dreams: Farewell Ruins of the Moon: Trailer 3



Trailer 3
Views: 1052   3 Bewertungen
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Fazit Fragile Dreams: Farewell Ruins of the Moon, 25.03.2010:

Es gibt viele Spiele, die ausgezeichnet unterhalten, aber nur wenige, die wirklich berühren. Fragile Dreams ist für mich eines dieser wenigen. Ein kleines Kunstwerk, das man trotz aller Mankos in sein Herz schließt und nicht missen will. Das Kampfsystem mag plump, die Rollenspielelemente belanglos, der Schwierigkeitsgrad ein Witz sein. Aber Setos Suche nach Geborgenheit und Wärme in einer wie ausgestorben zu seinen Füßen liegenden Welt wird so ergreifend und liebevoll inszeniert, dass man bereitwillig über so manch spielerische Schwäche hinweg sieht. Die im fahlen Schein der Taschenlampe und des Mondlichts verfallenden Kulissen rund um Tokio werfen viele Fragen auf, das klägliche Wimmern verstorbener Seelen über den Lautsprecher der Remote erzeugt Gänsehaut und die an Habseligkeiten geknüpften Erinnerungen setzen atmosphärische Glanzpunkte. Die Qualität dieser wie Abschiedsbriefe wirkenden Geschichten mag zwar stark schwanken, Setos Leidensweg manchmal zu viel Pathos verströmen, aber insgesamt funktioniert das Spiel mit den Emotionen sehr gut: Man fühlt mit, will mehr über das Wie und Warum erfahren, keine noch so unbedeutende Information verpassen. Schade nur, dass viele Kleinigkeiten im Verborgenen bleiben, da nur die wichtigsten Graffitis, Schilder oder Aushänge übersetzt wurden und man am Ende nicht mehr an bereits besuchte Orte zurückkehren kann, um nach verpassten Erinnerungen zu stöbern. Am ärgerlichsten sind jedoch die teils fragwürdigen Längen und Wiederholungen im Aufgaben- und Leveldesign. Quälend lange und trostlose Gänge, schier endlose Leitern sowie nervige Bring- und Suchdienste zehren unnötig an den Nerven. Auch das umständliche Inventar sowie die scheinbar willkürlich zu Bruch gehenden Waffen sind dem Spielfluss nicht unbedingt dienlich. Doch auch wenn man vieles hätte besser machen können, ist Fragile Dreams ein ungemein charmantes und berührendes Kleinod, weit abseits tosender Fitness- und Minispiel-Ströme.

Kommentare

Wulgaru schrieb am
Ich erwarte mir quasi alles von dem Spiel was ich im Trailer sehe.
Wenn ich diese Einsamkeit und bizarre Unheimlichkeit bekomme, die der Trailer verspricht bin ich zufrieden. Im Grunde verrät er glaube ich auch noch nicht soviel.
Die Geister sind quasi die Aufgaben im Spiel.
Die Figur interagiert mit den Geistern, löst Aufgaben und "erlöst" sie dadurch.
Wenn man mal darüber nachdenkt, schon im Kern unglaublich traurig
crewmate schrieb am
Ich hab das Gefühl, als ob der Trailer wieder mal alle guten Szenen zeigt.
Von daher schaue ich mir solche Trailer nicht mehr an.
Sieht aber sehr atmosphärisch aus.
D@rk schrieb am
Aoi Teshima - Hikari
heißt der song =)
D@rk schrieb am
Tolles Game. Bestimmt eine total schöne Japanische Story. Lohnt sich dafür die Wii zu kaufen.
Ps. Kennt einer den Song???
schrieb am

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