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Zelda: Skyward Sword: Video-Fazit

Video-Fazit
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Fazit The Legend of Zelda: Skyward Sword, 17.11.2011:

Nach 25 Jahren Zelda ist dieses Abenteuer eine Ernüchterung. Für mich ist Skyward Sword der bisher schwächste Teil der so erfolgreichen Saga – man hat in den ersten sechs Stunden fast das Gefühl, dass es für Kleinkinder und Senioren entwickelt wurde, die man langsam an das Thema Videospiele heran führen will. Mal abgesehen von der banalen Story und der linearen Struktur mit ihren Wiederholungen: Als Kenner der Serie wird man erst angesprochen, als es in der Vulkan- und vor allem in der Wüstenwelt endlich anspruchsvoller und komplexer wird, als man sich wie in alten Zeiten mit sehr viel Spaß durch die vertrackten Dungeons bis hin zum Boss kämpft. Auch der atmosphärische Wechsel hin zum Schleichen wertet das umfangreiche, weit über zwanzig Stunden währende Abenteuer im letzten Drittel nochmal auf. Das Spiel hat tolle Momente, bietet tolle Musik, aber man vermisst immer wieder das Besondere hinsichtlich Artdesign und Ablauf – statt interessante Erkundungsreize unter freiem Himmel anzubieten, wird man sehr eng an der Leine durch drei Gebiete geführt. Nintendo recycelt nicht nur diese und seine wenigen Bosse: Die ganze Welt ist trotz der neuen Zutaten und aufrüstbaren Gegenstände, trotz des theoretisch präziseren, aber praktisch leider zu selten geforderten Fechtens weniger reizvoll und mysteriös als Twilight Princess – von Okami ganz zu schweigen. Der Schwertgeist Phia symbolisiert das am besten: Gegen die rätselhafte Midna erscheint sie wie eine sterile interaktive Hilfe für die ungeduldige Smartphone-Generation. Das ist unterm Strich immer noch ein gutes Spiel. Aber Zelda ist mit diesem Abenteuer nicht gereift, sondern wirkt mittlerweile zu naiv, zu beengt, zu durchschaubar und ist überreif für einen Wechsel in der Regie.


Kommentare

  • Da sind ein paar ganz gewaltige Fails in deiner Auflistung. Klär mich bitte auf. Gut ich würd dem Spiel jetzt schon 75% geben als Spiel. Aber als Zelda würd ich wirklich nicht mehr als 50% geben.
  • Ich kann Flashmage nur Recht geben. Was soll an dem Spiel bitte gut sein? Das "Zelda" hat keine 50% verdient. -keine wirklich freie Spielwelt -keine anderen interessanten Kulturen und Dörfer (kein Goronendorf, kein Zorareich nix!!!) -Dialoge wie für Vollidioten geschrieben: "Oh  [...] Ich kann Flashmage nur Recht geben. Was soll an dem Spiel bitte gut sein? Das "Zelda" hat keine 50% verdient. -keine wirklich freie Spielwelt -keine anderen interessanten Kulturen und Dörfer (kein Goronendorf, kein Zorareich nix!!!) -Dialoge wie für Vollidioten geschrieben: "Oh heute ist wohl die Vogelreiterzeremonie..." -recycelte Bosse ! -die hässlichsten Videospielcharaktere, die je ein Videospiel sehen durfte -die Welt ist völlig bunt, quietschig und fröhlich > füge einfach Mario in die Welt ein und man wird es für ein Supermariospiel halten -schlimmste Begleiterin aller Zeiten: "dieses Spiel ist zu 95%-Scheiße" -verbocktes Itemsystem -Grafik ist mir nicht wichtig, aber der Stil und dass permanent alle Kanten flimmern sind ein K.O.-Kriterium Und das allerschlimmste ist die Welt: keine Erkundungsreize, linear und man rätselt sich zum Tempel, dann durch den Tempel bis zum Boss und dann in die nächste trist gestaltete Welt. Ich bin der größte Zelda-Fan aber ich lass mich nicht für blöd verkaufen. nach 5 Jahren Entwicklungszeit so was rauszuschleudern ist eine Frechheit. Und wer behauptet, dass das besser ist als Ocarina of time, Majoras Mask oder Twilight Princess, der gehört in die doppelt Geschlossene. Ich hab so gut wie jedes Zelda gespielt und zwar 100e male und kann sicher sagen, dass das von allen 3D-Zeldas der schwächste Teil ist. Da sind ein paar ganz gewaltige Fails in deiner Auflistung.
  • Ich kann Flashmage nur Recht geben. Was soll an dem Spiel bitte gut sein? Das "Zelda" hat keine 50% verdient. -keine wirklich freie Spielwelt -keine anderen interessanten Kulturen und Dörfer (kein Goronendorf, kein Zorareich nix!!!) -Dialoge wie für Vollidioten geschrieben: "Oh  [...] Ich kann Flashmage nur Recht geben. Was soll an dem Spiel bitte gut sein? Das "Zelda" hat keine 50% verdient. -keine wirklich freie Spielwelt -keine anderen interessanten Kulturen und Dörfer (kein Goronendorf, kein Zorareich nix!!!) -Dialoge wie für Vollidioten geschrieben: "Oh heute ist wohl die Vogelreiterzeremonie..." -recycelte Bosse ! -die hässlichsten Videospielcharaktere, die je ein Videospiel sehen durfte -die Welt ist völlig bunt, quietschig und fröhlich > füge einfach Mario in die Welt ein und man wird es für ein Supermariospiel halten -schlimmste Begleiterin aller Zeiten: "dieses Spiel ist zu 95%-Scheiße" -verbocktes Itemsystem -Grafik ist mir nicht wichtig, aber der Stil und dass permanent alle Kanten flimmern sind ein K.O.-Kriterium Und das allerschlimmste ist die Welt: keine Erkundungsreize, linear und man rätselt sich zum Tempel, dann durch den Tempel bis zum Boss und dann in die nächste trist gestaltete Welt. Ich bin der größte Zelda-Fan aber ich lass mich nicht für blöd verkaufen. nach 5 Jahren Entwicklungszeit so was rauszuschleudern ist eine Frechheit. Und wer behauptet, dass das besser ist als Ocarina of time, Majoras Mask oder Twilight Princess, der gehört in die doppelt Geschlossene. Ich hab so gut wie jedes Zelda gespielt und zwar 100e male und kann sicher sagen, dass das von allen 3D-Zeldas der schwächste Teil ist. blubb
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