40 Knöpfe, zwei fette Sticks, schwere Metall-Pedale und ein mehrfach gesicherter Selbstzerstörungsschalter: Der Controller von Steel Battalion war ein Monster. Besitzer des gigantischen Schaltpults können sich aber den Weg auf den Dachboden sparen, denn der dritte Teil wird exklusiv mit Kinect gesteuert.
So machen Schnitte Spaß: In Tiny & Big setzt kein Zensor, sondern der Spieler höchstpersönlich die Schere an. Ist ein Fels zu hoch, wird er einfach mit einem Laserstrahl in Stücke gesäbelt. Dann noch den störenden Gipfel mit einer Harpune wegziehen und schon lässt sich der Gesteinsbrocken als Plattform benutzen.
Runaway-Schöpfer Pendulo setzt weiter auf die Ausdruckskraft von Comicbildern. Im Adventure-Thriller „Der Fall John Yesterday“ wird die Gedankenwelt der Akteure in kleinen Panels lebendig: Lachende Schaufensterpuppen, traumatische Jugenderlebnisse und Déjà-vus schieben sich auf der Jagd nach einer mordenden Sekte immer wieder in den Vordergrund.
War Cyanide früher eher für jährlich wiederkehrende Radsport–Manager bekannt, widmen sich die Franzosen immer mehr der Fantasy. Nach dem enttäuschenden Strategiespiel A Game of Thrones: Genesis folgt bald das viel versprechende Rollenspiel in der Welt George R.R. Martins (hier unsere Vorschau). Und Anfang April erscheint noch ein Mix für Abenteurer und Feldherrn mit Confrontation. Was steckt hinter der Spielwelt, die auf einer Tabletop-Marke beruht?
Namen sind doch Schall und Rauch. Ob nun "True Crime" davor steht oder nicht: Sleeping Dogs hatte mir schon vor zwei Jahren den Mund wässrig gemacht. Die exotische Stadt, Bleivergiftung in John Woo-Zeitlupe, brutale Prügeleien sowie etliche Minispiele klingen nach einem coolen Trip zwischen GTA und Segas Yakuza. Zum Glück sprang Square Enix in die Presche, nachdem Activision das Spiel eiskalt abservierte. Zum Glück?