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Demos > Music Disks
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Augurk, Trbl, (2013)
Platzierung: 6th at Outline 2013


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Augurk. Was für ein Name! Ein ziemlich lustiger, denn irgendwie denkt man automatisch an eine Gurke, die beim Herschneiden ihren Comic-Mund verzieht und ein 'Aua' hinausposaunt. Dieses Augurk hier ist aber etwas gänzlich anderes. Eine Music Disk von Tbrl, um genau zu sein. Und sie ist vor allem eines nicht: Eine Gurke! Denn Augurk unterhält gar prächtig mit hübschen Fotos im Menü, und vor allem mit der gelungenen Musikauswahl. Da ist beispielsweise Ko0x dabei, der mit seinen wunderschönen Chiptune-Melodien das Ohr bezirzt. Genau wie Alpha-C, nur dass der mehr auf der Ambient-Schiene fährt. Der Musiker Den orientiert sich mit seinen 'Elephant Bells' an Starsky & Hutch, während cce ein bisschen 'Trip' hopst. Die Standard-Synthpop-Ecke deckt dann noch Wing ab, wobei ihm das ganz vorzüglich gelingt. Ja, es ist schon verdammt hörenswert, was in diesem Augurk eingwickelt ist.
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Zupa z trupa, Open_Space, (2003)
Platzierung: -


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Kannibalismus in vier Sprachen, serviert in einem edlen Totenschädel mit schön chippiger Musikbegleitung. Mächtig viel Staub hat diese Music Disk angesetzt. Immerhin ist das gute Stück namens 'Zupa z trupa' bereits 2003 erschienen. Dem modrigen Anschein zum Trotz verbirgt sich hier aber ein wahres Kleinod der Chiptune-Musik. Werden die dicken Flocken der Zeit nämlich beiseite gewischt, kommen ein paar außergewöhnliche Merkmale zum Vorschein, die man in dieser Form nie wieder in der Szene gesehen hat. Da wäre beispielsweise der 'Language-Selector'. Gleich in vier Sprachen werden die Musiktitel beschrieben: Polnisch, Englisch, Deutsch und Schwedisch. Das führt zu erstaunlichen Lesemomenten, etwa dann, wenn das Thema Kannibalismus beim zuerst gespielten Titel angeschnitten wird. Ebenso ungewöhnlich ist das Layout dieser Music Disk. Zwar handelt es sich um nicht mehr als eine Skin wie für einen Mod-Player gemacht, dafür ist das Artwork gut gelungen. Und im Rhythmus zappelnde Hände als Equalizer hat man bislang auch noch nicht zu Gesicht bekommen. Natürlich ist auch die Musik ganz große Klasse. Die chippigen Songs gehen ins Ohr, machen Laune und riechen auch zum Ende des Jahres 2012 alles andere als faulig.
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Music Colly #2, Resistance, (2012)
Platzierung: 5th at Solskogen 2012


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Music Colly #2 ist eine von diesen Music Disks, bei dem einzig und allein die inneren Werte zählen. Optisch ist dieser digitale Sampler in etwa so ansprechend wie das Innere eine Mülltonne, auch wenn in der unteren Hälfte des Bildschirms ein paar Partikelexplosionen den typischen Licht-Equalizer unterstützen. Musikalisch haben Resistance aber ein ganz schweres Paket geschnürt. Mit elektronischen Arrangements von bekannten Künstlern wie Gibs oder Lukash gewinnt man sofort die Aufmerksamkeit der Zuhörer. Dazu ein paar heftige Drumstep-Einlagen von Skepsis und fertig ist die Klang-Wundertüte. Unbedingt mal reinhören!
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R-Disk, Point of Presence, (2012)
Platzierung: -


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Was haben Kraftwerk, Daft Punk und Donna Summer mit Chiptune-Sound gemeinsam? Nun, Point.Of.Presence haben Songs von ihnen ins piepsige Gewand der Micromusic gepresst - und von einigen anderen, darunter auch Demoszene-Legende KB, ebenfalls. Zu finden sind die Cover-Versionen auf der Music Disk R-Disk. Genau die ist ein Festschmaus für alle, die etwas mit Chiptunes und Pixel-Grafiken anfangen können. Im wunderschönen, isometrisch gezeichneten Menü, das vom Stil her frappierend an das Online-Game ArcadeAid erinnert, klickt man sich durch insgesamt elf Songs, die man überwiegend der Kategorie Happy-Techno zuschreiben kann. Das mag nicht jedermanns Sache sein. Anerkennen muss man auf jeden Fall, dass die Remixe perfekt abgemischt wurden und auch in Clubs gut tanzbar wären. Also auf jeden Fall einmal reinhören - oder zumindest der Pixelei sein Herz schenken.
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Soul Resonance, Nightradio, (2012)
Platzierung: -


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Back to the Sources hieß die letzte Music Disk von Nightradio, dem multitalentierten Coder und Musiker aus Russland. Das Ding war so gut und kreativ gestaltet, dass es sich bei den 4Sceners.de Awards den Preis für die 'Beste Music Disk 2009' ergattern konnte. Drei Jahre später präsentiert uns Nightradio sein neuestes audio-visuelles Album, wie er die Music Disk Soul Resonance bezeichnet. Was steckt dieses Mal drin? Im Kern 13 faszinierende Stücke, die mit mystischen Melodien eine eher ruhigere Gangart in der Tradition von Jean-Michel Jarre einschlagen. Nur gelegentlich bricht Nightradio aus diesem Wohlfühl-Klangteppich aus, setzt auf schnelleres Schlagzeugspiel und Turrican-Synths. Zumindest so ähnlich. Bezüglich der Präsentation tritt er jedoch auf der Stelle. So ähneln die Equalizer-Effekte denen aus der Vorgänger-Music-Disk zu sehr, obwohl es hier deutlich farbenprächtiger zugeht. Außerdem ist mit einer ganz auf Tastatur ausgelegten Steuerung im Jahr 2012 kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Hier wäre mehr möglich gewesen. Fokussiert man sich hingegen auf die Musik und mag es gerne etwas gemächlicher, ruhiger und entspannter, entfaltet Soul Resonance sein volles Potential. Genau darauf kommt es an.
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Moleman 2 Music Disk, Flame Film, (2012)
Platzierung: -


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Moleman 2 - The Art of the Algorithms ist ein einzigartiges Meisterwerk. Der 90minütige Dokufilm bietet nicht nur ausgiebige Informationen rund um die Demoszene und ihre Werke, er ist für Interessierte zugleich der perfekte Einstieg in diese wundersame Welt, in welcher Programmierer mit Bits und Bytes jonglieren, während alteingesessene Kenner sich über die professionelle, ehrliche Berichterstattung und ihre Detailtiefe freuen. Unterlegt ist dieses faszinierende Stück Filmkunst mit zahlreichen Soundtracks aus verschiedenen Demo-Produktionen. Das gesamte Paket hat Gargaj / Conspiracy & Ümlaüt Design nun in das Gewand einer Music Disk gepackt. Während das Interface der Moleman 2 Music Disk nett anzuschauen ist, ansonsten aber die minmalistische Machart eines üblichen Software-Musik-Players aufweist, glänzt das 180MB schwere Paket mit 33 extrem starken Songs, die im MP3-Format im Archiv vorliegen. Neben den beiden von Echolith exklusiv für den Film komponierten Tracks "We are still here" und "Diversity" (beide genial!), tummeln sich allerlei bekannte Demo-Soundtracks auf dieser Disk. Von Vincenzo stammt etwa die Musik aus der Fresh!Mindworkz Demo 54.2, der bärenstarke Revision 2011 Soundtrack aus der Invitation-Demo Rumors and Facts von den Rebels, sowie allerlei kultige C64 SID-Musik. Gargaj selbst ist mit den Beat-Krachern "Grimesphere" aus der 64k Intro Träsh oder dem auf der Revision 2011 veröffentlichten "The break goes on" vertreten. Andere Künstler wie Rian Tune, Sham3n, Nagz, Ziona, Sp, Paco, Ronidu oder Sir Moak haben ebefalls tolle Kläne beigesteurt, die mal topmodern klingen, manchmal aber auch die früheren Zeiten in der Demoszene auf C64 oder Amiga bedudeln. Was lässt sich also abschließend über den Moleman 2 Soundtrack sagen? Wer auf gute, elektronische Musik steht, kommt an diesem dicken Brummer nicht vorbei!
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Zalza vs. The World, Titan, (2012)
Platzierung: 7th at Revision 2012


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Ha! Das ist doch mal eine lustige Idee für eine Music Disk. Chiptune-Prinz Zalza battelt im stilvoll gepixelten Musikplayer-Menü mit anderen namhaften Micro-Musikern, von Beek bis hin zu Malmen. Die Tracks sind spitze, die Grafik hübsch - und ein kleines Retro-Shoot'em Up versteckt sich auch noch im Menü. Klangkult meets Ballerspaß. Eine kurzweilige Angelegenheit mit mächtig viel Ohrenpower!
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Composed Dreams, Alcatraz / One Man Group, (2011)
Platzierung: 7th at The Ultimate Meeting 2011


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Liebhaber von ruhigen, elektronischen Klängen, dürfen sich bei Composed Dreams auf eine atemberaubend schöne Music Disk freuen. Alcatraz und der Musiker One Man Group, der mit seiner Erstlingsdemo 'Abandonned' hier auf 4Sceners.de sein Debüt gab und dann szeneweit für Aufsehen sorgte, bringen uns hier 13 feine, entspannende Stücke. Die werden umschmeichelt von herrlichen Logo-Grafiken und einem wunderschön gepixelten Bild, das während der Stücke im Hauptfenster gescrollt wird. Dabei ändert sich nicht nur die Scrollrichtung bei der Auswahl eines Songs, vielmehr sollte man auch den kleinen, liebevollen Details im Bild Aufmerksamkeit schenken. Da ist etwa das flackernde Lackerfeuer, oder die Lichter im prunkvollen Schloss, die mal an-, mal ausgehen. Man merkt hier an allen Ecken und Enden, mit welcher Hingabe die Macher am Werk waren.
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Music Disk 1, Torment, (2011)
Platzierung: 2nd at Sunrise 2011


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Achtung, jetzt wird's Oldschool! Die Atari-Demogruppe Torment geht fremd - und zwar unter Windows. Sie präsentieren eine Music Disk, die so herrlich altmodisch ist, dass der Begriff 'Retro' fast schon wieder zu neumodisch klingt. Mit klassischem Pixel-Logo, netten Pixelgrafiken im Hintergrund, Scrolltext und insgesamt elf getrackten Musikstücken, gehen sie auf Kundenfang. Erfolgreich! Die Musik, mal im Industrial-Stil mit dicken Beats, dann wieder im klassichen Synthpop-Outfit, ist durchweg gelungen. Wer sich am kleinen Ausgabefenster und der altmodischen Präsentation nicht stört, findet hier viel für's alte Herz - und jede Menge guter Musik noch dazu.
Music Colly #1, Resistance, (2011)
Platzierung: 7th at Solskogen 2011


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Ein wahrhaft hässliches Entlein haben Resistance da in petto. Mit 'Music Colly #1' gewinnen die Norweger nun wirklich keinen Schönheitswettbewerb. Doch ist das Visuelle sowieso eher nebensächlich, wenn es um eine Music Disk geht. Was zählt ist die Musik, und hier punkten die Jungs vorbildlich. Zwar sind nur fünf Stücke enthalten, die bieten jedoch feinen Chip-Tune-Sound, Mainstream tauglichen Dance-Style und einen der abgefahrensten und kreativsten Dubstep-Songs, die uns bislang untergekommen sind. Unbedingt einmal reinhören!

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Music Disks 11 bis 20, von 87