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Counterstrike.de | Berichte | Hardwaretest Steelseries Siberia V2 CSGO Edition

13.03.13, 14:31 Uhr, Joerg
Wer wie unsere Projektleitung ein Counter-Strike-Fan der ersten Stunde ist, wird jetzt vor Begeisterung kreischen, Plüsch-Teddys werfen und mit den Füßen strampeln. Mit der Counter-Strike: Global Offensive Edition des Steelseries V2 Siberia tragt ihr euer Lieblingsspiel auf dem Kopf.

 

Schon seit einigen Jahren ist das Siberia Gaming-Headset eines der Flaggschiffe des dänischen Herstellers im Gaming-Bereich und wie kein anderes Headset verbindet man das Siberia dank SK Gaming und der Spielerlegende Abdisamad "SpawN" Mohamed mit dem Taktik-Shooter Counter-Strike. Diesem Umstand trägt die Hardwareschmiede jetzt Rechnung und versorgt die Counter-Strike Fanbase mit der Siberia V2 CS:GO Edition. Technnisch unterscheidet sich das Headset nicht von der Standard-Version.

Hersteller: SteelSeries
Getestet von: Jörg

Steelseries Siberia V2 CSGO Edition


Kopfhörer

Frequenzbereich:

10 Hz - 28 kHz

Impedanz:

32 Ohm

Schalldruckpegel:

112 dB/mw

Kabellänge (in cm):

1 x 100 / 1 x 200 cm

Anschluss:

2x3,5mm Klinke (vergoldet)

Mikrofon
Empfindlichkeit: 50 Hz - 16 kHz
Impedanz: ~ 2,2 kOhm / -38dBV/Pa
Richtcharakteristik: unidirektional
Allgemein
Besonderheiten: Kabelfernbedienung
UVP Hersteller: 94,99 Euro
Marktpreis: 77,90 Euro
Spezifisch
Extra: Camouflage- / CS-Design
Überraschung in Tarnfarben...

Die in schlichtem schwarz gehaltene und mit CS-Motiven verzierte Box zeigt Dank eines großen Sichtfensters direkt was den Käufer erwartet. Das Siberia selbst ist mit einer Plastikschlaufe und zwei Drähten an dem grau gehaltenen Plastikbett befestigt. Die Verpackung ist stabil und verzeiht dem Regaleinräumer auch gröbere Mißgeschicke. Alles wirkt sehr zweckmäßig und es wird auf zu viel unnötiges Kunststoffmaterial verzichtet, was den passionierten Naturschützern unter den Shooterfreunden ein gutes Öko-Gewissen beschert. Als weiteren Inhalt bietet die Verpackung dann nur noch einen kleinen Steelseries Aufkleber, einen Faltzettel (Produktkatalog) und einen Fresszettel mit der Produktgarantie. Kurzum, findet ihr das Headset und ein bisschen Schnick Schnack. Anstelle des Aufklebers und des Produktkataloges hätte es uns gefallen, die Kurzanleitung nicht nur auf der Packungsrückseite aufgedruckt zu haben. So wirkt das Ganze doch etwas undurchdacht zusammengestopft, auch wenn man für ein reines Stereoheadset ohne Extrafunktionen wohl eher keine Anleitung benötigt. Am Design des Siberia V2 gibt es nichts zu meckern, wenn ihr auf Camouflage und Counter-Strike steht, werdet ihr euch das Headset mit Freuden über den akkuraten Bürstenhaarschnitt ziehen.

Stillgestanden...

Wer einen Laptop nutzt oder den eigenen PC neben sich auf dem Tisch stehen hat, wird sich über das gerade einmal 100cm lange Headsetkabel freuen. Dank dieser Länge liegt kein unansehnlicher Kabelhaufen auf dem Schreibtisch und unangenehme körperliche Verwicklungen oder das beliebte Mit-dem-Bürostuhl-übers-Kabel-fahren sind weitgehend ausgeschlossen. Wer mehr Raum benötigt, nutzt einfach das beiliegende Zusatzkabel mit 200cm Länge und hat damit 300cm Spielraum rund um den eigenen Audio-Anschluss. Sowohl die Klinkenstecker des Headsets als auch Buchsen und Klinken des Zusatzkabels sind vergoldet, was eine optimale Übertragung vom Headset zur Soundkarte und zurück garantiert. Da sich das nur bei wenigen Headset-Herstellern zu findende ausziehbare Mikrofon in eine Art Schneckenhaus zurückzieht, bleiben die Bedienelemente an einer Kabelfernbedienung. Diese ist klein aber robust und lässt uns ohne Probleme das Mikrofon stummschalten und die Lautstärke von Null bis volle Möhre regeln. Da sie über keinen Clip verfügt mit dem man sie z.B. an der eigenen Kleidung fixieren könnte, gerät die Suche nach der Kabelfernbedienung während des Spiels manchmal zum zusätzlichen Abenteuer oder zur sehenswerten Selbstbefummelung. Da sie gerade einmal über zwei Funktionen verfügt, kann sie nach erfolgter Lokalisierung aber auch von Schülern, Herumtreibern, Studenten, Zivilisten und anderen subversiven Elementen ohne nähere Erläuterung bedient werden.

Links Um...

Die Passprobe erübrigt sich dank der flexiblen Drahtaufhängung des Headsets. Da das Siberia V2 keinen per Rasterung verschiebbaren Kopfbügel hat, kann sich hier nichts verstellen und das Headset sitzt bei nahezu jeder Kopfform perfekt. Die Aufhängung ist, wie das ganze Gaming-Headset, sehr gut verarbeitet. Allerdings gab es zu anderen Versionen des V2 einzelne Berichte über leichte Quietschgeräusche im Bereich der Aufhängung. Die Lösung dafür haben wir natürlich direkt parat. Die Geräusche lassen sich sehr leicht mit etwas Schmiermittel auf den Metalldraht beheben. Es reichen ein paar Tropfen und ihr solltet überschüssige Schmiere auf jeden Fall abwischen, um nicht als der Typ mit den Öl-Haaren den Tücken der sozialen Ausgrenzung zum Opfer zu fallen.

Der Rest des Siberia V2 ist passgenau und robust verarbeitet. Selbst nach wiederholtem, mehrfachem und geradezu exzessivem herausziehen und zurückdrücken des Mikrofonarms bleibt die Mechanik auf dem gleichen Niveau und das Mikrofon bleibt in der vom Benutzer gewünschten Position. Das Siberia V2 sitzt fest aber ohne unangenehmen Anpressdruck auf dem Kopf und bleibt auch bei schnelleren Kopfbewegungen da wo es hingehört. Dank der weich aufgehängten Kopfpolsterung trägt sich das Headset auch über mehrere Stunden sehr bequem und mit den gut gepolsterten Ohrmuscheln ist es für Brillenträger gut tragbar. Eine Ausnahme bilden hier Spieler mit großen Köpfen. Wer also aus der Entfernung gerne mit einem Heißluftballon verwechselt wird, sollte das V2 erst mal probetragen.

Rechts Um...

Bei der Dämpfung von Aussengeräuschen bietet das Headset einen guten Kompromiss und lässt noch viele Laute aus der Umgebung zu euch vordringen. Wer es also lieber geschlossen und gedämpft mag, muss sich wohl oder übel nach anderen Headset-Alternativen umsehen. Das Siberia V2 offenbart mit dieser offeneren Lösung allerdings weitere Einsatzmöglichkeiten. Denn da das Mikrofon im eingefahrenen Zustand nur wenig aus der Ohrmuschel herausragt und die Kabellänge ohne Verlängerung nur 100cm beträgt, lässt es sich auch sehr gut als Musik-Kopfhörer für das eigene Handy, Smartphone oder den MP3-Player verwenden. Dank seiner robusten Konstruktion und den Kunstleder-Ohrmuscheln ist das Headset dem Ausseneinsatz durchaus gewachsen. Wobei man dabei noch sehr viel von den Geräuschen der Umgebung mitbekommt, was gerade wenn man zum Beispiel per Fahrrad in der Stadt unterwegs ist, für die eigene körperliche Unversehrtheit einige nicht unerhebliche Vorteile mit sich bringt. Zwar mag man das eine oder andere Solo verpassen, aber das ist auf jeden Fall besser als das Nicht-verpassen der einen oder anderen A-Säule.

Screenshot - Counter-Strike (PC-CDROM)

Screenshot - Counter-Strike (PC-CDROM)

Die Augen geradeaus...

Die beiden 50mm Neodym Treiber legen mächtig los. Auch wenn der Bass, der Spezialisierung auf Spiele geschuldet, etwas dezentere Töne anschlägt. Zwar hilft dies im Spiel auch die leisesten Gegnergeräusche mitzuhören, was gerade bei Spielen wie Counter-Strike von elementarer Wichtigkeit ist, nimmt aber gerade bei bombastischen Soundkulissen ein bisschen das Gas weg. Wer das Siberia V2 des öfteren zum Musik hören verwenden will, wird auch dort etwas Bass vermissen. Die Paradedisziplin des V2 sind eindeutig die Taktik-Shooter. Die Gegnerortung funktioniert sehr gut und es lässt sich beinahe jedes Geräusch einer Richtung zuordnen. Auch im härtesten Feuergefecht bleiben dabei die Töne unterscheidbar und es geht kein Nebengeräusch unter.

Achtung...

Die Grundvoraussetzung für einen guten Sound bei Klinken - Headesets ist der Einsatz einer hochwertigen Soundlösung im eigenen PC. Zwar haben die Online-Lösungen in den letzten Jahren viel Terrain gut gemacht aber eine echte Alternative sind sie noch nicht. Bevor ihr also Geld in ein Gaming-Headset der Oberklasse steckt, sollten am eigenen PC die Voraussetzungen für den uneingeschränkten Hörgenuss geschaffen werden. Dann klappt es auch mit dem klaren Stereosound, der in vielen Spielen mehr Hörgenuss bringt als der von vielen Herstellern favorisierte Surround-Sound.

Screenshot - Counter-Strike (PC-CDROM)

Screenshot - Counter-Strike (PC-CDROM)

Screenshot - Counter-Strike (PC-CDROM)

Rührt Euch...

Der eigentliche Sinn eines Headsets ist es, neben den Spielgeräuschen auch die Sprache des Spielers an die eigenen Mitspieler zu übertragen. Egal welches Kommunikationstool ihr dabei gerade verwendet, das flexibel gearbeitete Mikrofon arbeitet einwandfrei und die von Steelseries eingesetzte Filtertechnologie macht die gesamte Sprachübertragung klar, verzerrungsfrei und deutlich. Wie schon geschrieben, ist es allerdings bisweilen eine Kunst die kleine Kabelfernbedienung ohne Blickkontakt schon beim ersten Griff zu erhaschen.

Mit leichtem Gepäck Marsch Marsch...

Gerade einmal 250 Gramm bringt das dänische Leichtgewicht auf die Waage und sitzt fest aber nicht zu fest an Ort und Stelle. Dank eines moderaten Anpressdrucks bleibt auch das Ohrklima im grünen Bereich und lange Spielesitzungen sind kein Problem. Nach einigen Stunden merkt man nur noch an der auf die Ohren herabrieselnden Musik, dass man gerade ein Headset trägt.

Screenshot - Counter-Strike (PC-CDROM)

Screenshot - Counter-Strike (PC-CDROM)

Screenshot - Counter-Strike (PC-CDROM)

Der Preis des Sieges...

Mit einem aktuellen Marktpreis von knapp 78 Euro ist das Siberia V2 in der mittleren Preisklasse zu Hause. Angesichts der sehr guten Verarbeitung den Stereo-Fähigkeiten und der angenehmen Passform geht dieser Preis absolut in Ordnung. Wer auf den Counter-Strike Brand verzichten kann, wird sogar noch günstiger fündig. Die in schlichtem schwarz gehaltene Grundversion des V2 gibt es aktuell für um die 55 Euro.





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