Code Name: S.T.E.A.M. - E3-Vorschau, Taktik & Strategie, Nintendo 3DS

 

E3-Vorschau: Code Name: S.T.E.A.M. (Taktik & Strategie)

von Benjamin Schmädig



Entwickler:
Publisher: Nintendo
Release:
15.05.2015
15.05.2015
Erhältlich: Einzelhandel
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Leichtfüßige Aufklärer

Die fehlende Vogelperspektive macht sorgfältige Aufklärung so wichtig: Es gibt zwar keinen Nebel des Krieges, aber viele Mauern und Felsen versperren zumindest in den auf der E3 gezeigten Szenen die Sicht. Die Vorteile einer erhöhten Position ergeben sich damit ganz von selbst – zum Glück können die Kämpfer einen Gegenstand ausrüsten, mit dessen Hilfe sie in einem Satz horizontale und vertikale Entfernungen überwinden.

Wer sich für dafür entscheidet, könnte allerdings kein anderes Hilfsmittel mitnehmen, darunter ein Geschützturm, der herankommende Gegner automatisch angreift. Über die Ausrüstung verleiht man den Figuren wichtige Fähigkeiten; die primäre Waffe ist hingegen fest an jeden Kämpfer gebunden. John schießt etwa mit Granaten, die getroffene Aliens einige Felder weit schleudern.

Ohne Dampf Vollgas

Zu guter Letzt verfügt jede Einheit über eine mächtige Spezialfähigkeit, die sie nur einmal im gesamten Gefecht einsetzen darf. So schüchtert John nahe Feinde mit dem lauten Schrei durch ein Megafon ein, während Henrys amerikanischer Adler großen Schaden anrichtet. Zwei Besonderheiten dieser Fähigkeiten: Sie verbrauchen keinen Dampf und der augenzwinkernde Blick auf ein verklärtes Nordamerika.

Sind Dampf oder Lebenspunkte verbraucht, muss dies übrigens nicht das Ende eines Zuges sein oder die Verlagerung ins Lazarett bedeuten. Vielmehr lässt sich beides zum Teil oder vollständig wieder auffüllen – gegen eine Gebühr an Speicherpunkten. Erfahrene Spieler sollen so in ein bis zwei Zügen ein komplettes Gefecht gewinnen können. Weil die Währung zwischen den Einsätzen zum Kauf neuer Ausrüstung dient, will das Ausgeben allerdings gut überlegt sein. Als Währung dienen Medaillen, die man auflesen kann und von besiegten Gegnern erhält.
 

AUSBLICK



Was Nintendo in Los Angeles präsentiert hat, weckt nicht nur Erinnerungen an das sehr gute Valkyria Chronicles – dem ersten Eindruck nach stecken vor allem viele durchdachte Ideen in der Rundentaktik. Das Fehlen der Vogelperspektive verleiht der Aufklärung z.B. ganz ohne künstliche Sichtbeschränkungen eine große Bedeutung, während das Wechselspiel aus automatischer Defensive, festen und wählbaren Fähigkeiten sowie das Vorankommen erleichternden, aber kostspieligen Speicherpunkten viele kleine, wichtige Entscheidungen verlangt. So hat Paul Patrashcu von Intelligent Systems auf der diesjährigen Messe eins der vielversprechendsten Spiele vorgestellt!

Einschätzung: sehr gut / Fit4Hit

E3 2014: alle Spiele und Publisher im Überblick
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Kommentare

Kemba schrieb am
Das Artdesign ist nicht so ganz mein, aber nach dem genialen Fire Emblem wird das defitiv geholt. Vorallem weil mir auch die Schulterperspektive und die damit verbundene Aufklärungsehr zu sagt.
Ich freu mich drauf!
stormgamer schrieb am
so 100%ig konsequent seit ihr aber auch nicht. erst wird ein ganzer Kommentar und eine Kolumne über die "Schlaffheit" dieser E3 geschrieben, und hier heist es direkt: "Diese E3 hat es in sich..."
Kid Icarus schrieb am
Hat mir auch sehr gut gefallen bzw. mich sehr neugierig gemacht, Fire Emblem und v.a. Advance Wars gehören ja quasi zur absoluten Elite des Genres. Schade nur, dass es erst 2015 erscheint.
Steppenwaelder schrieb am
doch noch was für den 3DS dabei und dann auch noch von einer meiner liebsten entwickler. Ich freu mich drauf.
schrieb am