Ich teile die Meinung meines Namensvetters leider überhaupt nicht.
Grundsätzlich haben die handelnden Personen ihren Job gut gemacht, sprich Orchester und Chor haben die Musik gut wiedergegeben. Allerdings war es auch nicht mehr als das bloße Abspielen existierender Soundtrackstücke aus den jeweils einzelnen Spielen. Interpretationen oder gar Mash-Ups wie man sie etwa von den Konzerten des WDR Rundfunkorchesters kennt, fehlten völlig.
Insofern hätte ich es persönlich schöner gefunden, wenn man nicht einfach alle Spiele der Reihe ihrer Veröffentlichung nach abspielt, sondern sich auf weniger konzentriert, dafür dann mehr eingängige Melodien. Syndicate bspw. hat meiner Meinung nach einen elendig belanglosen Soundtrack und man hätte diesen auch weglassen können.
Allerdings finde ich auch, dass ein wenig Moderation dem Abend gut getan hätte. Insofern fand ich alles etwas lieblos zusammengehämmert, dafür war es preislich allerdings auch noch moderat. Die Symphony of the Goddesses in der gleichen Halle war wesentlich teurer und dazu noch mit einer für meine Ohren hundsmiserablen Akustik versehen.