Death Stranding: Der verspielte Tod - Special

 

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Action-Adventure
Entwickler: Kojima Productions
Publisher: Sony
Release:
Q2 2020
08.11.2019
Jetzt kaufen
ab 44,99€
Spielinfo Bilder Videos
Death Coming (2017)

In Death Coming übernahm man als Spieler ebenfalls die Rolle des Todes und durfte aus erster Hand erleben, was der „Job“ so mit sich bringt. In bester Final-Desination-Manier sorgte man mit dem Maus-Cursor für unglückliche Verkettungen von Zufällen, um den Nachschub von Seelen der Sterblichen zu gewährleisten. Zwar musste man sich dafür u.a. mit den Agenten des Lichts bzw. Schutzengeln herumschlagen, aber es hat ja auch nie niemand behauptet, dass der Job als Tod ein einfacher sei.

Grim Fandango (1998)


Dass man als Toter durchaus noch eine Lebenskrise bekommen kann, demonstrierte Tim Schafer in seinem Kult-Adventure Grim Fandango, das in einer Totenwelt mit mexikanischem Flair spielt, wie man sie z.B. auch im Pixar-Streifen Coco erleben konnte. Das große Ziel von Manuel „Manny“ Calavera bestand darin, endlich Eintritt zum Reich der ewigen Ruhe zu bekommen. Doch da er als Lebender nicht genügend gute Taten vollbrachte, wurde er im Reich der Toten als Reiseberater im Department of Death eingepannt, um seine Zeit abzusitzen. Doch wie sich herausstellte, sind finstere Machenschaften wie Korruption nicht nur auf das Reich der Lebenden beschränkt. Zwar gab es in dem Adventure auch nachdenkliche Töne, aber genau wie das kürzlich erschienene Felix The Reaper bewies auch LucasArts mit Grim Fandango, dass man den Tod mit einer gesunden Prise Humor betrachten kann.

Conker's Bad Fur Day (2001)

Gregg The Reaper ist eher lustig als bedrohlich.
Gregg The Reaper ist eher lustig als bedrohlich.
Okay, eine besonders große Rolle spielt der Tod im durchgeknallten Plattformer von Rare nicht – abgesehen vom Scheitern an den üblichen Herausforderungen, mit denen das Anarcho-Hörnchen bei seinem knackig-schweren Abenteuer konfrontiert wurde. Aber der Auftritt von Gregg, dem Sensenmann, ist einfach so denkwürdig und ulkig, dass er hier einfach nicht fehlen darf. Wann erlebt man schon mal einen derart putzigen Tod im Miniformat, der ein Megafon mit Stimmverzerrer verwendet, um Angst einflößender zu wirken? Seine Abneigung gegenüber Katzen, die bekanntlich über neun Leben verfügen, ist allerdings verständlich.

Murdered: Soul Suspect (2014)

Wie findet man seinen eigenen Mörder? Mit dieser Frage beschäftigte sich die Mischung aus Abenteuer- und Schleichspiel, bei dem man als Geist die Ermittlungen des Kriminalbeamten Ronan O’Connor fortsetzte, um einen brutalen Serienkiller selbst im Tod noch dingfest zu machen. Tatsächlich brachte das Leben als Geist durchaus Vorteile mit sich: Man ging problemlos durch Wände hindurch und in Feuergefechten konnten einem die Kugeln nicht länger etwas anhaben. Zudem durfte man Augen und Ohren der Lebenden sowie alle ihre anderen Sinne nutzen. Das ging sogar so weit, dass man nicht nur ihre Gedanken lesen, sondern ihnen auch eigene Ideen einpflanzen konnte. Selbst Teleportation war über kurze Strecken möglich. Erkenntnis: Nach dem Tod bekommt man Fähigkeiten, von denen man als Lebender nur träumen kann. Ob es das wert ist, dafür zu sterben, steht aber auf einem anderen Blatt.

Freitag der 13. (2017), Dead by Daylight (2016)

Manchmal ist der Tod nichts Abstraktes, sondern hat eine Gestalt abseits des Sensenmannes. Mit einem Gesicht, das sich vielleicht hinter einer Maske verbirgt. Und die auf zwei Beinen läuft, mit einem Messer, einer Axt oder einer anderen tödlichen Waffen in der Hand. Man spürt in Videospielen oft den Tod im Nacken. Aber selten ist er so präsent in Fleisch und Blut wie in asymmetrischen Mehrspieler-Hetzjagden wie Freitag der 13. oder Dead by Daylight, wo Killer von Jason über Michael Myers bis hin zu Freddy Krueger sich ein erbarmungsloses Katz- und Mausspiel mit ihren potenziellen Opfern liefern. Genau wie das Monster in Alien: Isolation sind sie der personifizierte Tod, vor dem es nur selten ein Entrinnen gibt.

Death Stranding (2019)

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Kojima verknüpft Tod und Science-Fiction auf kreative Weise.
Nach der Entstehung von Raum und Zeit, der Entwicklung der Erde aus dem Urknall und der Geburt des Lebens strandet der Tod in der Welt. Als sich die Pforten ins Jenseits öffnen und dämonische Tote wie Nebelgeister am Himmel erscheinen, wird eine global vernetzte Gesellschaft von gigantischen Detonationen getroffen. Noch nie wurde der Tod auf derart kreative Weise mit der Science-Fiction verknüpft.

Der verspielte Tod in Bewegtbildern? Hier geht es zum Video.

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