Sony: 25 Jahre PlayStation - Special

 

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Sony (Unternehmen) von Sony
25 Jahre PlayStation
Unternehmen
Entwickler:
Publisher: Sony
Spielinfo Bilder Videos

Am 29. September 1995 erschien die PlayStation in Europa, nachdem Sonys erste Konsole schon knapp ein Jahr zuvor in Japan den Beginn der Erfolgsgeschichte einleitete. Zum 25-jährigen Jubiläum werfen wir einen Blick darauf, wie sich die PlayStation-Familie entwickelt hat, mit welchen Problemen sie konfrontiert wurde und welche Höhepunkte der bislang vier Heimkonsolen-Generationen bis heute im Gedächtnis geblieben sind...



Kapitel 1: PlayStation (1994-2006)

Vor 25 Jahren brachte Sony die erste Playstation auch in Europa auf den Markt – und läutete nach Japan und den USA auch bei uns eine neue Ära der Videospielgeschichte ein. Dabei wäre alles fast anders gekommen, denn ursprünglich war ein Gerät angedacht, das in Zusammenarbeit mit Nintendo entstehen und als CD-ROM-Erweiterung für das erfolgreiche Super Nintendo fungieren sollte. Und nicht nur das: Sonys Pläne sahen eine Multimedia-Konsole vor, die sowohl die SNES-Module als auch das neue Format SNES-CD abspielen sollte, das unter eigener Regie entwickelt wurde. Die offizielle Ankündigung der Play Station sollte auf der Consumer Electronics Show 1991 erfolgen. Kurz davor bekam Nintendo-Präsident Hiroshi Yamauchi jedoch kalte Füße, als er realisierte, dass man Sony in Verträgen die komplette Kontrolle über alle Titel zusicherte, die im SNES-CD-Format entwickelt werden sollten. Und so ließ Nintendo den Deal mit Sony platzen und verkündete stattdessen eine Partnerschaft mit Philips, die u.a. in furchtbaren Zelda-Ablegern für das gescheiterte CD-i mündete, Nintendo aber weiter die absolute Kontrolle über die eigenen Lizenzen bewahrte.

Sony wollte in den Videospielmarkt und sah sich am Ende dazu gezwungen, mit der PlayStation eine Konsole in Eigenregie zu entwickeln.
Sony wollte in den Videospielmarkt und sah sich am Ende dazu gezwungen, mit der PlayStation eine Konsole in Eigenregie zu entwickeln.
Sony strebte dagegen eine Allianz mit Sega für ein Konsolen-Projekt an, doch lehnte der große Nintendo-Rivale dankend ab. Tom Kalinske, damaliger CEO von Sega, erinnerte sich daran, die Idee als dumm bezeichnet zu haben. „Sony weiß nicht, wie man Hardware baut. Sie wissen auch nicht, wie man Software entwickelt. Warum also sollten wir das tun?“, so die Gedankengänge von damals. Also entschloss man sich bei Sony dazu, auf den bisherigen Erkenntnissen aufzubauen und eine eigene Konsole mit dem Namen Play Station zu entwickeln – sehr zum Unmut von Nintendo, die Sony Vertragsbruch vorwarfen und den Namen Play Station für sich beanspruchten. Das zuständige US-Gericht sah es anders und die Mannen um Yamauchi scheiterten mit der geplanten Klage.

Tatsächlich näherten sich beide Streit-Parteien daraufhin wieder an und es wäre Ende 1992 fast noch zu einer Play Station mit SNES-Modulschacht gekommen, bei der Nintendo weiter alle Rechte an den Spielen und einen Teil des Profits beanspruchen könnte. Doch jetzt drehte man bei Sony den Spieß um und richtete das Projekt neu aus: Der Modulschacht für SNES verschwand zusammen mit Nintendos Beteiligung und dem Leerzeichen. Aus der Play Station wurde die PlayStation – eine CD-Konsole, deren Hardware jetzt voll auf die nächste Generation zugeschnitten werden sollte. Obwohl sich die Mannen um Ken Kutaragi zunächst nicht sicher waren, bei den Komponenten den Fokus lieber auf 2D-Sprites oder 3D-Polygongrafik zu richten, lieferte ausgerechnet Segas imposanter Automat Virtua Fighter den entscheidenden Ausschlag dafür, wohin die Reise gehen sollte.

Ridge Racer demonstrierte eindrucksvoll die Power von Sonys Konsole.
Ridge Racer demonstrierte eindrucksvoll die Power von Sonys Konsole.


Start-Titel wie Tekken, Battle Arena Toshinden und das famose Ridge Racer demonstrierten eindrucksvoll, was in der PlayStation und ihrer Hardware steckte. Neben großartigen Spielhallen-Adaptionen, die dank ähnlicher Architektur perfekt auf die Chips im Inneren der Konsole zugeschnitten werden konnten, und der starken Unterstützung von Drittherstellern überzeugte Sony mit eigener Software und Marken – allen voran der fantastische Future-Racer WipEout, der mit wuchtigen Elektrobeats namhafter Musiker und stylischem Design dazu beitrug, Videospielen ein cooles Image zu verpassen.

Kommentare

ChrisJumper schrieb am
Die PS4 und die Switch, haben den Brückenschlag sehr gut hin bekommen. Klar einige Titel gab es schon für die PS3, wie Last of Us. Aber ich habe diese Spiele geliebt von daher ist/war die PS4 Generation absolutes Highlight. Sowohl Uncharted 4, Last of Us Remake, Death Stranding, The Devision, Life is Strange (vielleicht auch Teil 2), das waren für mich solche Highlights.
Auf der Switch aber auch Games wie Mario Odyssee, Zelda, Tetris und Co.
Ich hab noch nie so viele gute Titel in so einer relativ kurzen Zeit spielen können. Trackmania, Wipe Out, Wrackfest aber auch Nier Automata, Persona 5, Red Dead Redemption und GTA 5. Diese ganze Konsolengerenation hat sich sowas von gelohnt und dabei hab ich noch nicht mal die VR Titel wie Superhot, Astrobots und Hour Glas oder Blood and Truth, genannt.
Zwischendrin gab es noch jede Menge gute Indie Produktionen.
Ich hoffe das geht die kommenden Jahre mit der PS5 noch weiter!
Xris schrieb am
Chibiterasu hat geschrieben: ?
04.12.2019 14:05
Für mich gibt es wenig langweiligeres als Spiele, die versuchen möglichst fotorealistisch zu wirken (abgesehen von logischen Genres wie Sportspielen und Racingsims).
Ich mag in dem Medium lieber abstrakte, stilisierte oder überzeichnete Grafik.
Hmm Resident Evil und Tekken bspw hatten für damalige Verhältnisse auch einen eher realistischen Look. Und das hat gepasst wie ich finde.
ISuckUSuckMore schrieb am
DitDit hat geschrieben: ?
04.12.2019 11:59
Hans_Wurst80 hat geschrieben: ?
04.12.2019 11:17
Man muss aber auch sagen, dass die erste Generation der 3D-Spiele technisch auch viel schlechter gealtert ist die meisten anderen "Epochen". Okay, Atari-Spiele aus den frühen 80ern sehen auch teils grauselig aus. Aber Tekken 1 sorgt heute bei mir für absolutes Augenbluten, das möchte und kann ich mir nicht mehr antun. Einzig Final Fantasy 9 sieht noch halbwegs ansehbar aus, Cutscenes wie Spielgrafik.
Was hingegen immer noch wunderbar ausschaut, sind ausgerechnet die zu der Zeit auf einen Schlag veralteten 2D-Pixelspiele. Darkstalkers 3 oder Samurai Shodown 4 etwa sind nach wie vor sehr schöne Spiele, Pixel Art vom Feinsten. Die großen 3D-Klassiker aus der Zeit hingegen... nein, nicht mal mit Retro-Brille. Es hat halt alles seinen Preis.
Bei Pixelart muss ich immer an Yoshis Island und Symphonie of the Night denken. Die find ich heute noch so gut.
Das witzige bei schlechter 3D. Wenn man sich heute mal Screenshots oder Videos von einem Resi1, MGS1 oder FF7 anschaut denkt man sich ach du heiliger bauklotz.
Als man damals die Dinger gestartet hat waren die Augen am funkeln und man hat noch laut rausgerufen "BOA DAS IST JA WIE ECHT. VOLL REALISTISCH!!!" :lol:
hahaha jaa :D :D
Chibiterasu schrieb am
Für mich gibt es wenig langweiligeres als Spiele, die versuchen möglichst fotorealistisch zu wirken (abgesehen von logischen Genres wie Sportspielen und Racingsims).
Ich mag in dem Medium lieber abstrakte, stilisierte oder überzeichnete Grafik.
schrieb am

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