Spielkultur: 25 Jahre Tomb Raider - Special

 

Special: Spielkultur (Sonstiges)

von Benjamin Schmädig



Sonstiges
Entwickler: 4Players
Publisher: 4Players
Release:
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos
Im Gegenzug brachte das neue Studio Toby Gard als Berater zurück, damit es trotz aller Neuerungen der Persönlichkeit seiner Heldin treu bleiben würde. Stärker als je zuvor spielten dabei ihre Vergangenheit und ganz besonders ihre Eltern eine Rolle, wenn Lara versucht herauszufinden, weshalb ihre Mutter einst verschwand – ein Handlungsstrang, der sich bis ins übernächste Abenteuer, also Underworld, ziehen würde, wo mit Natla gar eine alte Bekannte auftaucht und sich als Mörderin von Laras Vater zu erkennen gibt.

Schöner altern

Bevor es dazu kam, nahm sich Crystal Dynamics allerdings Zeit für einen Rückblick der besonderen Art und veröffentlichte ein großartiges Remake des ersten Tomb Raider. Denn Anniversary war eine Neuauflage, die den Geist des ersten und für viele besten Teils mit moderner Technik und einer tollen Spielbarkeit vereinte. Das in Legends vorgestellte Konzept wurde dafür nur behutsam erweitert, sodass Lara u.a. mithilfe des Greifhakens an Wänden entlang lief, fing den Geist des Originals aber perfekt ein und ließ viele ikonische Schauplätze und Momente wiederaufleben.

Das moderne Finale

Und dann, bzw. nach Underworld, gönnte sich Frau Croft erst einmal fünf Jahre Pause. Sie tankte Kraft für ihren zweiten Reboot und ein Spiel, das schlicht Tomb Raider heißt. Crystal Dynamics hatte nämlich früh erkannt, dass nach der geplanten Trilogie erneut ein frischer Ansatz her müsste, und schon nach Legend damit begonnen diesen zu gestalten. Was dabei herauskam? Eine Mischung aus dem klassischen Erkunden sowie Shooter-Action der Marke Uncharted, einer modernen Erzählweise sowie einer ordentlichen Prise Survival-Hype.

Das Remake gehört bis heute zu den besten Teilen der Serie und spielt sich auch nach aktuellen Maßstäben noch gut.
Das Remake gehört bis heute zu den besten Teilen der Serie und spielt sich auch nach aktuellen Maßstäben noch gut.
Die bekannten Geschichten wurden dabei über Bord geworfen: Das neue Abenteuer zeigte, wie Lara als junge Frau überhaupt dazu kam, Grabräuberin zu werden – auch wenn sie überraschend wenige Gräber oder ähnliche Stätten durchkämmte und viel zu schnell von einer zaghaften Gestrandeten zur forschen Killermaschine wurde.

Sie turnte weniger akrobatisch, wirkte physisch präsenter und löste physikbasierte Rätsel, indem sie etwa brennbare Gegenstände anzündete. An Lagerfeuern baute sie aus gesammelten Ressourcen bessere Ausrüstung, wertete mit Erfahrungspunkten ihre Fähigkeiten auf und brach anschließend in relativ weitläufige Areale auf, um mit neuen Werkzeugen zuvor unerreichbare Wege zu entdecken. Obwohl die Schießereien zudem in den Vordergrund rückten, konnte sie Gefechte sogar umgehen, während sich Bleihungrige in teambasierten Mehrspieler-Gefechten austoben durften. Dieses Tomb Raider war kein modernisiertes Spiel wie Legend. Es war ein von Grund auf neues Erlebnis, das mit vielen Traditionen brach. Und der bislang erfolgreichste Teil der Serie.

Die Reise geht weiter

Den größten Erfolg feierte Lara aber mit ihrem erzählerisch ersten Ausflug auf die Insel Yamatai.
Den größten Erfolg feierte Lara mit ihrem erzählerisch ersten Ausflug auf die Insel Yamatai.
Mit Rise of the Tomb Raider bzw. Shadow of the Tomb Raider folgten daher zwei Fortsetzungen, die das Prinzip nur behutsam veränderten. Das Erkunden alter Gräber gewann wieder an Bedeutung und Lara wandelte erneut in den Fußspuren ihres Vaters. Sie war zunächst in Syrien sowie Russland unterwegs, bevor es sie zuletzt nach Südamerika verschlug, wo sie ähnlich geschickt um Gegner herum schlich, wie man es aus der Stealth-Action kennt. Kein Wunder: Entstand Shadow doch bei Eidos Montreal, wo man ein paar der Erfahrungen einbringen konnte, die man mit Deus Ex und Thief gesammelt hatte.

Doch damit endete Laras Reise vorerst und es derzeit in den Sternen, wann der britische Superstar zurückkehrt. Zwar arbeitet Crystal Dynamics längst an einer Fortsetzung - um die wird es im Jahr des 25-jährigen Jubiläums aber laut offizieller Aussage noch ruhig bleiben. Immerhin: Das kommende Abenteuer soll die aktuelle Trilogie dann nicht nur inhaltlich, sondern auch spielerisch mit den früheren Abenteuern von Core Design verbinden. Ah, Venedig!

Kommentare

fanboyauf3uhr schrieb am
Damals mit 20 in den Videospiel-Laden gelatscht: "Ich hätte gern eine Playstation". Dazu dann Resident Evil 1 und Tomb Raider 1 gekauft. Es war Freitag und das Wochenende lag vor mir. Im abgedunkelten Zimmer auf meinem Sitzsack gesessen und mich auf einen richtig coolen Trip begeben. Tomb Raider 1 war damals der absolute Hammer. Mann war das gut.
Auf der Rückseite der Spiele gab es damals oft eine Telefonnummer die man anrufen konnte wenn man nicht weiter wusste in einem Spiel - Internet war halt noch nicht so ... . War irre teuer. Aber einmal hab ich angerufen, da war dann eine nette Dame am anderen Ende, hat gefragt wo ich feststecke und mir dann gesagt welchen Hebel ich ziehen muss und wo der versteckt ist 8)
Rachlust schrieb am
Meine Fresse bin ich ein alter Sack :( Tomb Raider 1 zu Release auf dem Sega Saturn gekauft...damals 15 Jahre alt
4P|Benjamin schrieb am
Gerade bei Mirror's Edge geht mir das sehr ähnlich und das ist auch ein Grund, weshalb ich Catalyst so mag. Dort spielt das Erkunden und Finden des richtigen Wegs nämlich eine sehr große Rolle. Für mich war ME aber ohnehin immer nur am Rande auch ein Rennen auf Zeit.
Veldrin schrieb am
Die Young gibt mir das Gefühl was ich damals bei Mirror's Edge auch schon hatte. Ich habe mich gefühlt wie in meinem Kopf als Kind ich damals Tomb Raider empfand. Natürlich sind das First-Person-Spiele aber sie haben für mich die Essenz des Geistes von Tomb Raider eingefangen. Das sehe ich bei den neuen Teilen nicht, obwohl die sicherlich näher an den originalen dran sind als Mirror's Edge oder Die Young. Aber das was für mich faszinierend war fehlt in den neuen Teilen, wurde aber in ME und DY perfekt eingefangen und weiterentwickelt und die Egosicht ist eine logische Konsequenz gewesen, für mich zumindest. Wahrscheinlich bin ich auch nur nostalgisch verklärt.
Chibiterasu schrieb am
Tomb Raider 1 ist für mich auch der beste Teil und gehört sicherlich in meine Alltime Top 20 oder gar 10.
Es war einfach nur großartig.
Ich hatte das Gefühl die Steuerung perfekt unter Kontrolle zu haben und das auch nur mit den Pfeiltasten + Shift, Strg, Alt etc. Hat für mich total gut funktioniert. :lol:
Man hat sich hier an dem klassischen Prince of Persia Prinzip bedient, wo alles fixe Distanzen hatte, die gut abschätzbar waren. Anlauf nehmen um weiter zu springen, sich an Kanten hochziehen, langsam über Löcher gehen, damit die Stacheln nicht ausgelöst werden, wegbrechende Bodenplatten etc. gab es auch dort alles schon und wurde in ein 3D Raster übersetzt. Das mag heute altbacken wirken, hat die Welt aber wesentlich logischer und das Lösen von Kletterrätseln umso befriedigender gemacht.
Uncharted hat sich da echt die falschen Dinge der späteren Teile abgeschaut. Klettern auf Schienen, man springt immer unterschiedlich weit und saugt sich quasi zur Kante, Quicktime-Events, usw. Hat für mich total die Spannung rausgenommen und war daher einfach weit uninteressanter in der Hinsicht.
Dafür ist dort das Ballern sicher besser. Das war in Tomb Raider ja eher anspruchslos (aber dafür mit Lock On - etwas das ja oft Ocarina of Time zugeschrieben wird).
Aber die Atmosphäre war einfach zum Schneiden in den ersten Tomb Raider Spielen. Die Entscheidung nur sehr wenig Musik zu verwenden und dafür mehr auf Umgebungs- und Naturgeräusche sowie ein paar mystische Klänge zu setzen, fand ich großartig. Etwas das mir auch in Breath of the Wild beim Erkunden richtig gut gefallen hat.
Wenn die Musik dann doch kam, war es immer etwas besonderes und sehr stimmungsvoll.
Teil 2 und 3 habe ich auch noch sehr gerne gespielt, dann bin ich ziemlich von der Serie abgekommen.
Bei den 2000er Titeln hat mir oft etwas gefehlt (auch bei Anniversary) und beim 2013er hab ich Motion Sickness von der Shaky Cam bekommen...
Zuletzt war irgendein neuer Teil bei Playstation Plus dabei. Werde ich mal testen, wie es...
schrieb am