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Science Fiction-Shooter
Entwickler: Arkane Studios
Release:
05.05.2017
05.05.2017
05.05.2017
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ab 25,49€

ab 11,45€
Spielinfo Bilder Videos

Fähigkeitenbaum mit Geheimnissen

Das Schöne an der Entwicklung der Fähigkeiten ist: Man wird endlich mal wieder überrascht und bekommt nicht alles auf dem Silbertablett serviert. Denn man durchschaut nicht auf den ersten Blick, was Morgan alles mit seinen Neuromods verbessern könnte. Über sechs Stunden schaltet man nur in den drei Pfaden Wissenschaflter, Techniker und Sicherheit eher konventionelle Fähigkeiten wie verbesserter Schaden,  Heilung oder Reparatur von Maschinen, das Schleichen und Hacken frei. Immerhin kann man hier schon gewichten, ob man eher brachial oder subtil vorwärts kommen will, denn selbst wenn Prey keine klassische Stealth-Action inszeniert, sind auch hinterhältige Attacken im Nahkampf möglich.

Das Inventar ist schnell voll, kann aber ausgeweitet werden.
Das Inventar ist schnell voll, kann aber ausgeweitet werden.

Aber plötzlich kommen mit Psi ein weiterer Energiebalken und drei weitere Fähigkeitenbäume mit Energie, Verwandeln und Telepathie hinzu, die sich genauso cool spielen wie sie klingen - da kann man sich wie erwähnt verwandeln, aber auch Doppelgänger erschaffen, aus der Ferne Maschinen manipulieren oder aus Toten sogar Zombies machen, die für einen kämpfen. Man kann kinetische als auch psychische Attacken mit Bereichsschaden auslösen und fühlt sich wie ein Zauberer, während man bereits ahnt, dass all das seinen Preis haben könnte. Was passiert mit der Menschheit, wenn sie sich so viele Alienmächte einimpft?

Nicht nur die Fülle, sondern auch die Art der Freischaltung sorgt für Neugier: Hier wird nämlich nicht alles an Fähigkeiten umgehend verraten, indem es sofort Erklärungen gibt, sondern hier erfährt man nur etwas über psionische Kräfte, wenn man lebende Aliens auch in mehreren Phasen scannt - und ich muss das richtige Alien finden, denn nicht alle schalten dasselbe frei. Dieser Kontakt erhöht auch nochmal die Spannung, denn wenn sich ein mehere Meter großer Alptraum vor einem aufbäumt, muss man erstmal den Mut zum Scan aufbringen.

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Wie besiegt man ein Phantom am besten? Erst Gloo, dann kinetische Explosion!

Zumal man das mehrmals machen muss, um alles über die Stärken und Schwächen der Kreatur zu erfahren - erst im finalen Scanstadium bekommt man dann sogar kleine taktische Hinweise. So erfährt man, dass man Phantome am besten erst mit Gloo vollpumpt, weil man sie dann mit einer kinetischen Attacke sofort zerstören kann. Hinzu kommen viele weitere Kampfkombos, die einem das Leben sehr erleichtern. Aber auch dieser Weg zur Macht über außerirdische Fähigkeiten hat Konsequenzen: Eine der kleineren ist die, dass man von den Geschützen auf der Talos 1 irgendwann als "Feind" gescannt und beschossen wird, weil man einem Alien zu stark ähnelt.

Simples Hacken, gehobene Rätselkultur

Zwar sammelt man in der Masse viele Codes über Notizen, Mails und Audiologs, die dann automatisch registriert werden und die man lediglich z.B. vor einer Tür oder einem Safe eingeben muss. Aber so einfach ist es nicht immer. Es gibt einige stimmungsvolle Rätsel, die das Erkunden und ruhige Zusehen belohnen: Den ausgewischten Zahlencode auf einer Tafel wird man nur entziffern, wenn man ein Video aus der Vergangenheit findet, das die Szene zeigt. An anderer Stelle muss man eine Aufzeichnung genau ansehen, um herauszufinden, dass man erst ein Objekt auf eine Waage stellen muss, damit sich ein Geheimfach hinter dem Schreibtisch öffnet.

Auch in Mails können sich Hinweise und Codes verbergen.
Auch in Mails können sich Hinweise und Codes verbergen.

Hinzu kommen auch mal Hinweise über Zeichnungen, was Zugänge oder verborgene Areale betrifft, so dass man sich räumlich orientieren oder mehrere Teile für eine Schatzjagd finden muss. Auch das Suchen von Personen erfordert zumindest etwas Recherche an den Sicherheitsterminals, indem man die korrekte Abteilung anwählen und den Namen aus einer Liste anklicken muss, die man vielleicht erst scrollen muss. All das ist keine Raketenwissenschaft, aber es gibt weit mehr als simple Klickmechanismen und man fühlt sich auf charmante Art in die Zeit der 90er zurückversetzt.

Falls man keinen Code hat, kann man in einem Arcade-Minispiel auch Computer und Zugänge hacken, indem man einen Punkt gegen die Zeit durch ein Labyrinth voller Hindernisse manövriert. Ist auf den höheren Stufen  knifflig, aber nicht so clever designt wie das Hacken im letzten DeusEx und auf Dauer etwas eintönig.


Kommentare

Crossbones schrieb am
Mich interessiert nur selten die Story in einem Game, aber bei Prey hat sie mich sogar dazu bewegt weiter zu zocken obwohl ich eigentlich schon die Schnauze voll davon hatte, somit ist PREY für mich eines der besten Games überhaupt, nicht nur von der Story her, das ganze Game an sich und natürlich die Möglichkeit sich endlich mal in einen Kaffeebecher verwandeln zu können.....das ist immer schon mein Traum gewesen! :mrgreen:
die-wc-ente schrieb am
Es gibt Momente im Leben in denen man sich ernsthaft fragt "wollt ihr mich verarschen?"
Ich habe Prey bei Müller für 9,99 ? gekauft.
Installation über dvd. Das die meisten Daten über Steam gezogen werden ist ja klar.
Aber das von der dvd nur 23mb installiert werden ist schon ein Witz...
Da könnte man sich die dvd auch sparen und nur den Key in die Verpackung legen.
18,6gb sind es insgesamt.
23mb sind ca. 0,12 %
SpookyNooky schrieb am
Gerade eben zu Ende gespielt. Wundervolles Spiel.
Show
Faszinierend, wie man am Ende der letzten Mission absolut unspektakulär selbst herausfinden kann, dass sich das alles immer noch um eine Simulation handelt. Einfach auf der Brücke "behind the looking glass" schauen bzw. mit dem Schraubenschlüssel draufhauen. Keine gewollt coole Zwischensequenz, die mit einem Tamteram erklärt. Nur der Spieler und was er sieht, und schlussfolgert. Gefällt mir.
Mentiri schrieb am
Zum Ende des Spiels bin ich nur noch durch die Gänge gerannt. Dabei habe ich die Gegner einfach ignoriert. Zeit und Munitionsverschwendung da rumzuballern
padi3 schrieb am
Ich war auch von dem spiel begeistert; klasse Raumstation mit tollen orten und richtig guten Weltraumspaziergängen. doch . . .
ab dem ich die Baupläne für Munition hatte, war das mit der Knappheit vorbei und das spiel verwandelte sich in einen shooter. Alte Orte werden auch dauernd mit neuen Gegnern gefüllt und man ballert sich wieder aufs neue durch. Es gibt da noch recht starke Gegner, die man besser umgehen sollte, aber . . .
dann kommen schnell die anderen Bauplänen zu Hilfe: Upgrades für Wafffen und die Neuromods. Da hatte ich dann sehr schnell alles voll. Einige Seiten zuvor hat hier jemand eine Zahl genannt: er hat untertrieben, es ist noch schlimmer!
Das spiel versucht dann krampfhaft dagegen zu steuern, in dem es einen unpassenden Gegner spawndt: Alptraum.
Doch es machte alles eher schlimmer.
Obwohl ich schon wieder, wie leider zu oft bei Arcane, absichtlich schlechter gespielt hab. Vielleicht verlor es gerade daher den reiz.
Nach geschätzt zwei drittel hab ich es vorerst beendet. Denke aber, dass ich es noch durchspielen werde.
schrieb am

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