Prey - Test, Shooter, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

 

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Science Fiction-Shooter
Entwickler: Arkane Studios
Release:
05.05.2017
05.05.2017
05.05.2017
Jetzt kaufen
ab 25,49€

ab 11,45€
Spielinfo Bilder Videos

Was gefällt nicht so gut?

Prey wurde nicht von Arkane Lyon, sondern dem zweiten Studio in Austin entwickelt und wird im Gegensatz zu Dishonored von der Cry Engine 3 statt der zuvor verwendeten Void-Engine befeuert. Ich hatte die technischen Defizite auf Konsolen sowie das Artdesign erwähnt, das aufgrund seiner Ähnlichkeiten mit BioShock nicht so eigenständig faszinieren kann wie etwa Dishonored 2, zumal die Charaktere en detail (Mimik, Gestik) ebenso zu wünschen übrig lassen wie manche niedrig aufgelöste Texturen. Außerdem klang schon an, dass die KI sporadische Aussetzer zeigt - manchmal stehen die Aliens viel zu statisch rum oder bleiben hängen. Auf der PS4 hatte ich zudem einen Absturz sowie eine nicht weiter geführte Szene ohne Dialoge, die erst beim neuen Laden sauber lief.

Fähigkeiten
Erst relativ spät darf man psionische Alien-Fähigkeiten freischalten.

Auf dem Rechner läuft Prey am besten - hier haben die Arkane Studios aus Dishonored 2 gelernt. Die Bildwiederholrate (GTX 1080) fällt trotz maximaler Details selten unter 60, während sie auf Konsolen an der 30 dahin schrammt. Es fehlt allerdings auf dem Rechner die Anpassungsmöglichkeit für das Blickfeld, dafür zielt man mit der Maus präziser als mit dem Gamepad und es gibt keinerlei Lag, der auf PS4 trotz Patch noch spürbar, aber wie die erwähnten Grafikdefizite nicht spielbeeinflussend ist - deshalb werten wir gerade in höchsten Awardregionen auch gleich. Auch die stimmungsvolle Musik wirkt im Gegensatz zur hervorragenden deutschen Lokalisierung mit ihren charismatischen Sprechern nicht ganz auf den Punkt abgestimmt, denn an bestimmten Stellen wird sie dramatisch ausgelöst, obwohl man die Situation schon bereinigt hat.

Außerdem hat man sein begrenztes Inventar schon recht früh mit Müll vollgestopft, so dass man unnötige Laufwege zu einem Recycler zurücklegen muss, um daraus Rohstoffe zu machen, aus denen man Munition, Waffen und Gegenstände herstellen kann - wenn man denn die Blaupause dafür gefunden hat und vor einer entsprechenden Maschine steht. Leider braucht man die meisten Waffen gar nicht, weil man sie schon besitzt, so dass es letztlich nur noch um Munitionsmanagement geht. Schön ist, dass man sich auf lange Sicht nicht so inflationär versorgen kann wie es zunächst scheint, zumal es auch hier angenehme Konsequenzen gibt, wenn man z.B. zu viele Neuromods einfach so herstellt - plötzlich wird die Maschine blockiert und es gibt eine neue Aufgabe.

wef
Manchmal muss man von außen Durchbrüche finden.

Last but not least muss man erwähnen, dass das von mir so gelobte letzte Drittel auch seine unnötigen Längen hat. Manchmal fühlt man sich auf der Zielgeraden, nur damit schon wieder jemand anruft, dem man plötzlich helfen soll - das ist zwei, drei mal okay, aber weil das Ganze selten optional, sondern fast immer mit der Hauptquest zusammenhängt, fühlt man sich doch etwas gegängelt.

Und warum heißt das Spiel eigentlich Prey?

Mit dem gleichnamigen Shooter Prey, der mit seinem indianischen Helden 2006 von Human Head für PC und Xbox 360 entwickelt wurde, hat es nichts gemeinsam - obwohl damals angesichts der sehr guten Wertungen auch über einen Nachfolger spekuliert wurde. Die Namensrechte gingen allerdings 2009 an Zenimax, so dass deren Arkane Studios diesen jetzt für ihr neues Abenteuer nutzen. Hätten die das Ganze angesichts ihres Spieldesigns nicht besser Space Shock oder Typhon Shock nennen können? Immerhin bedeutet das englische Substantiv "Prey" so viel wie "Beute" und als Verb kann es "ausbeuten", "ausnutzen" und "jagen" meinen. All das kann man letztlich auch auf die futuristische Story rund um die Raumstation Talos 1 beziehen.

Kommentare

Crossbones schrieb am
Mich interessiert nur selten die Story in einem Game, aber bei Prey hat sie mich sogar dazu bewegt weiter zu zocken obwohl ich eigentlich schon die Schnauze voll davon hatte, somit ist PREY für mich eines der besten Games überhaupt, nicht nur von der Story her, das ganze Game an sich und natürlich die Möglichkeit sich endlich mal in einen Kaffeebecher verwandeln zu können.....das ist immer schon mein Traum gewesen! :mrgreen:
die-wc-ente schrieb am
Es gibt Momente im Leben in denen man sich ernsthaft fragt "wollt ihr mich verarschen?"
Ich habe Prey bei Müller für 9,99 ? gekauft.
Installation über dvd. Das die meisten Daten über Steam gezogen werden ist ja klar.
Aber das von der dvd nur 23mb installiert werden ist schon ein Witz...
Da könnte man sich die dvd auch sparen und nur den Key in die Verpackung legen.
18,6gb sind es insgesamt.
23mb sind ca. 0,12 %
SpookyNooky schrieb am
Gerade eben zu Ende gespielt. Wundervolles Spiel.
Show
Faszinierend, wie man am Ende der letzten Mission absolut unspektakulär selbst herausfinden kann, dass sich das alles immer noch um eine Simulation handelt. Einfach auf der Brücke "behind the looking glass" schauen bzw. mit dem Schraubenschlüssel draufhauen. Keine gewollt coole Zwischensequenz, die mit einem Tamteram erklärt. Nur der Spieler und was er sieht, und schlussfolgert. Gefällt mir.
Mentiri schrieb am
Zum Ende des Spiels bin ich nur noch durch die Gänge gerannt. Dabei habe ich die Gegner einfach ignoriert. Zeit und Munitionsverschwendung da rumzuballern
padi3 schrieb am
Ich war auch von dem spiel begeistert; klasse Raumstation mit tollen orten und richtig guten Weltraumspaziergängen. doch . . .
ab dem ich die Baupläne für Munition hatte, war das mit der Knappheit vorbei und das spiel verwandelte sich in einen shooter. Alte Orte werden auch dauernd mit neuen Gegnern gefüllt und man ballert sich wieder aufs neue durch. Es gibt da noch recht starke Gegner, die man besser umgehen sollte, aber . . .
dann kommen schnell die anderen Bauplänen zu Hilfe: Upgrades für Wafffen und die Neuromods. Da hatte ich dann sehr schnell alles voll. Einige Seiten zuvor hat hier jemand eine Zahl genannt: er hat untertrieben, es ist noch schlimmer!
Das spiel versucht dann krampfhaft dagegen zu steuern, in dem es einen unpassenden Gegner spawndt: Alptraum.
Doch es machte alles eher schlimmer.
Obwohl ich schon wieder, wie leider zu oft bei Arcane, absichtlich schlechter gespielt hab. Vielleicht verlor es gerade daher den reiz.
Nach geschätzt zwei drittel hab ich es vorerst beendet. Denke aber, dass ich es noch durchspielen werde.
schrieb am

Angebote

Billiger.de Angebotshinweise:

Preise können jetzt höher sein.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der angegebene Preis seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein kann, da eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise technisch nicht immer möglich ist.

Der maßgebliche Verkaufspreis ist derjenige, welcher zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Webseite des Verkäufer-Shops ausgewiesen wurde.

Prey
Ab 25.49€
Jetzt kaufen