The Witcher 3: Wild Hunt - Test, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

 

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3D-Rollenspiel
Entwickler: CD Projekt RED
Publisher: Bandai Namco
Release:
19.05.2015
19.05.2015
2019
19.05.2015
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ab 29,99€

ab 21,82€
Spielinfo Bilder Videos
Auf der Suche nach Ciri

Das Abenteuer beginnt mitten im Krieg: Auf den Schlachtfeldern liegen Leichen, an den Bäumen baumeln Gehängte, Deserteure werden gejagt, Banditen lauern in Wäldern und Flüchtlinge suchen eine Bleibe - die Kulisse zeigt keinen pathetischen Kitsch mit wehenden Fahnen. Alles wirkt etwas farbenfroher als im Vorgänger, aber CD Project RED zeigt so gekonnt wie immer auch die hässliche Fratze des Krieges. Wie sieht die politische Ausgangslage aus, die wir auch hier im Video zusammenfassen? Die Nilfgaarder haben unter der Führung von Kaiser Emhyr bereits Teile der nördlichen Königreiche erobert. Emhyr hält sogar schon Hof in Wyzima, wo im Vorgänger noch der mittlerweile tote König Foltest regierte. Aber dieser dritte Feldzug ist ins Stocken geraten - das Spiel startet also in einer militärischen Patt-Situation, die später übrigens wunderbar von einem Diplomaten auf Burg Wyzima erklärt wird. Freut euch auf dieses Kapitel und Geralts Gesicht, als er in der höfischen Etikette unterwiesen und frisch eingekleidet werden soll  - köstlich.

Schicke Zeichnungen, sehr guter Sprecher: Die Ladephasen werden für kurze Zusammenfassungen der Hauptquest genutzt.
Schicke Zeichnungen, sehr guter Sprecher: Die Ladephasen werden für kurze Zusammenfassungen der Hauptquest genutzt.
Aber zunächst streifen er und sein alter Hexer-Freund Vesemir durch das besetzte Temerien, um einen Greif für den Nilfgaarder Statthalter zu erlegen, als sie von der Magierin Yennefer eine überraschende Botschaft erhalten - immerhin hat er sie zwei Jahre nicht gesehen. Geralt soll die Ex-Gliebte in Weißgarten treffen. Es stellt sich heraus, dass ihre ehemalige Ziehtochter Ciri, deren Ausbildung man im Prolog spielen kann (hier die ersten zehn Minuten im Video), in großer Gefahr ist: Die "Wilde Jagd" ist hinter ihr her und der Hexer soll die junge Frau vor den mysteriösen dunklen Häschern finden, die an Tolkiens Nazgul erinnern. Was wollen sie von ihr? Ist der aktuelle Krieg gar nicht das schlimmste Übel? Naht da vielleicht eine Art Weltuntergang?

Die Story macht schon im Einstieg neugierig und steigert sich im späteren Verlauf mit einigen dramatischen Wendungen sowie politischen Überraschungen. Schön ist, dass es immer wieder informative kurze Zusammenfassungen der Hauptquest in den Ladephasen gibt. Noch wichtiger ist, dass schon in den ersten Stunden klar wird: Die Regie galoppiert nicht von Highlight zu Highlight, sondern lässt sich abseits all der Bedrohungen auch Zeit für die Kleinigkeiten, für die leisen Töne und für eine Charakterzeichnung Geralts, die abseits des Archetypischen und Heroischen auch seine alltägliche menschliche Seite verdeutlicht, seinen Humor und seine Beziehung zu den Freunden. Das war schon in den Vorgängern ähnlich, aber hier wird der Hexer noch greifbarer. Euch interessieren seine literarischen Wurzeln und der Weg vom Buch zum Spiel? Im Video zeigen wir euch, wie sich Geralt im Wandel der Zeit entwickelt hat.

Bei aktivierten Hilfen gibt es nicht nur eine Minikarte samt Zielmarker, sondern auch Questnotizen oder gar gestrichelte Linien. Aber: Ihr könnt alles abschalten!
Bei aktivierten Hilfen gibt es nicht nur eine Minikarte samt Routenmarker, sondern auch Questnotizen, Wetterbericht, Meterangaben oder gar gestrichelte Linien zum Ziel. Aber: Ihr könnt alles abschalten!
Vorsicht übrigens an alle, die gerade die fünfbändige Romanreihe von Sapkowski lesen, die mit "Das Erbe der Elfen" beginnt: Wenn ihr hinsichtlich Ciris Herkunft nicht gespoilert werden wollt, solltet ihr das Spiel vielleicht erst nach der Lektüre starten. Und falls ihr das Rollenspiel ohne all zu viel modernen Schnickschnack genießen wollt, solltet ihr in den Optionen ein wenig aufräumen.

Willkommen im Fantasy-Cockpit

Wenn man nämlich mit Geralt inklusive aller  eingeschalteten Anzeigen unterwegs ist, kommt man sich fast vor wie in einem Fantasycockpit - überall Icons, Leisten, Zahlen und Hinweise wie zum aktuellen Wetter, dazu Distanzen in Metern zur aktivierten Quest, natürlich Radar und sogar gestrichelte Linien (!) zum Ziel. Da fehlen nur noch Blinker für sein Pferd Plötze, wenn man beim automatischen Reiten auf den Wegen mal abbiegen muss. Und man fragt sich unweigerlich, warum man das arme Pferd, das Geralt immer so schroff ermahnt, angesichts all dieser Hilfen nicht mal ordentlich vor Tavernen anleinen darf - ging doch auch in Red Dead Redemption.

The Witcher 3 teilt zudem einige überflüssige Komfortfunktionen mit Dragon Age: Inquisition, wie z.B. die kreisrunde Markierung eines Zielbereichs, wenn man Hinweise sucht. Zwar piept da nix in dämlicher Echolotmanier, und Schätze materialisieren sich nicht erst auf Knopfdruck am Ziel. Aber so findet man natürlich alles sehr flott, zumal man mit dem Hexersinn auch noch alles Interaktive in Orange und Spuren, Gerüche sowie Mechanismen in Rot leuchten sieht. Also doch der Fluch der offenen und total transparenten Welt?

Kommentare

xKepler-186f schrieb am
Es gibt ein paar Nebenquests, die du nur in bestimmten Abschnitten des Spiels machen kannst. Ich habe z.B. eine mit Lambert verpasst, weil ich mit der Hauptstory vorankommen wollte.
gimmejokers schrieb am
Bin noch mitten im Spiel aber eins möchte ich mal hier ansprechen: Schwierigkeitsgrad/Balancing. Vorne weg zum positiven: In Sachen Story,Musik,Atmo,Level-Design,Artwork etc. finde ich es auch überwältigend und bin auch ein riesiger fan der Witcher Lore geworden. So ziemlich der ganze Einstieg auf Todesmarsch bis ca. Level 12, Abschluss des Sumpfgebiets in Velen, Roter Baron und Anfänge von Novigard sind grandios. Die Kämpfe sind so intensiv wie die dichte Atmosphäre was sich super ergänzt. Aber wie bitte kann man ein so schlechtes Balancing absegnen das nicht mal nach zahlreichen Patches behoben wurde?
Wozu habe ich mich am Anfang des Spiels so viele Stunden mit Char-Entwicklung,Materialien,Ausrüstung und Ölen auseinandergesetzt um jetzt schon ab level 13-16 so stark zu werden das ich mich mit diesem ganzen Kram nicht mehr beschäftigen muss? Wenn ich alle Werkzeuge einsetze ist jeglicher Adrenalinkick aus Kämpfen raus (was am Anfang aber absolute Pflicht war). Nix mehr mit erbarmunglose Welt wo der Tod um jede Ecke lauert. Eher Geralt der Alchemie Halbgott. Und von dem was ich mitbekomme verstärkt sich dieser Effekt umso weiter man im Spiel ist. Und ich bin jetzt hier auch kein RPG-Profi am Gamepad, beschäftige mich einfach nur mit der Spielmechanik. Die Welt und Story sind ja weiterhin so interessant und unterhaltsam das ich meine GOTY natürlich durchspiele, aber das Balancing gibt für mich einen saftigen Dämpfer was ich ungemein schade finde weil es die Atmosphäre raubt. Das Levelscaling bringt auch nix außer das ich 2 Hits mehr brauche.
m.M.n. kann man das Spiel nicht auf der einen Seite in den Himmel loben, wenn auch völlig zu recht für seine Stärken, aber auf teils gravierende Schwächen im Gamedesign nicht betont eingehen.
Bin jetzt Level 18 und metzel alles nieder das in meiner angeblichen Level-Range ist, hab entspannte 9000 Kronen aufm Konto und Essen für halb Novigrad xD. Ich überlege jetzt schon ernsthaft Quests/Aufträge/Ausrüstung auszulassen um nicht...
xKepler-186f schrieb am
LePie hat geschrieben: ?
23.03.2019 15:13
DARK-THREAT hat geschrieben: ?
23.03.2019 14:28
Angriff auf X ist sehr ungewohnt, statt normal auf A
Wenn ich so zurückdenke: Ich hab, ehrlich gesagt, noch nie ein Spiel gesehen, bei dem die Standardangrifftaste auf A gesetzt wurde (anstelle der sonst dort üblichen Sprung- oder Interaktionstaste jedenfalls). :Kratz:
In Action-Games / Action-Adventures / Hack'n'Slash war so etwas wie X für leichten Angriff, Y für den schweren oder so ähnlich so ziemlich das meist benutzte Schema. Seit Demon's / Dark Souls kommen auch die rechten Schultertasten des öfteren für den Nahkampf zum Einsatz (z.B. im letzten GoW), aber A - oder X auf dem Playsi Controller - hatte ich halt noch nie.
Kann ich so unterschreiben!
LePie schrieb am
DARK-THREAT hat geschrieben: ?
23.03.2019 14:28
Angriff auf X ist sehr ungewohnt, statt normal auf A
Wenn ich so zurückdenke: Ich hab, ehrlich gesagt, noch nie ein Spiel gesehen, bei dem die Standardangrifftaste auf A gesetzt wurde (anstelle der sonst dort üblichen Sprung- oder Interaktionstaste jedenfalls). :Kratz:
In Action-Games / Action-Adventures / Hack'n'Slash war so etwas wie X für leichten Angriff, Y für den schweren oder so ähnlich so ziemlich das meist benutzte Schema. Seit Demon's / Dark Souls kommen auch die rechten Schultertasten des öfteren für den Nahkampf zum Einsatz (z.B. im letzten GoW), aber A - oder X auf dem Playsi Controller - hatte ich halt noch nie.
JunkieXXL schrieb am
Spiele gerade Assassins Creed Odyssey und ich kann die Lernkurve zwar nicht als hoch bezeichnen, aber man muss sich tatsächlich allerhand Zeit nehmen, um diese riesige offene Welt und die ganzen Mechaniken dahinter zu verstehen. Ist zwar nicht schwer, aber man muss halt den Willen und die Geduld dazu haben. Beim Witcher 3 war ich auch erst nach 10 Stunden drin. Also man hat sozusagen immer eine Durststrecke, bevor der Spielfluss einsetzt, ist schließlich eine komplexe, riesige, offene Welt und kein Call of Duty, welches man nach 30 Min. begriffen hat.
schrieb am

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