The Witcher 3: Wild Hunt - Test, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

 

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3D-Rollenspiel
Entwickler: CD Projekt RED
Publisher: Bandai Namco
Release:
19.05.2015
19.05.2015
2019
19.05.2015
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Spielinfo Bilder Videos
Die Entwicklung von Geralt

Es gibt keine Charaktererschaffung, keine Rassen, keine Klassen, keine Gilden: Geralt ist der Hexer, fertig. Aber man kann selbst diese lebende Legende individuell entwickeln. Nach jedem Aufstieg sowie dem Besuch von Steinen der Macht (sehr nützlich!) bekommt man einen Punkt zum Verteilen - und danach hat man die Qual der Wahl. Denn es gibt mit Kampf, Zeichen, Alchemie und Allgemein vier Bereiche, die jeweils in fünf Unterbereiche unterteilt sind, in denen wiederum in vier Stufen nützliche Fähigkeiten gestärkt oder aktiviert werden können.

Soll man sich im Kampf auf schnelle oder starke Hiebe, das Verteidigen oder die Armbrust konzentrieren oder alles gut aufteilen? Welches arkane Zeichen soll man entwickeln? Igni für Feuerschaden oder doch lieber Axii, damit man in
Zu Beginn hat man nur wenig freie Plätze für die gesteigerten Fähigkeiten. Welche setzt man wann ein?
Zu Beginn hat man nur wenig freie Plätze für die gesteigerten Fähigkeiten. Welche setzt man wann ein?
Gesprächen auch Leute besser beeinflussen kann? Man kann sich auch auf Öle oder Bomben konzentrieren oder nützliche universelle Boni wie permanente Heilung oder mehr Schaden aktivieren. Dieses System bietet keine berufliche Vielfalt oder üppige Talentbäumne, aber sorgt durchaus für angenehme Grübelei.

Das Besondere an der Charakterentwicklung sind zudem zwei Dinge: Man kann zum einen nicht alle gestärkten Fähigkeiten sofort nutzen, sondern muss sie erst einsetzen. Und erst alle zwei, drei oder vier Level werden weitere Plätze frei. Zum anderen kann man Mutagene, die es meist nach dem Erlegen von Monstern gibt, mit Fähigkeiten gleicher Farbe kombinieren, so dass sich Bonuseffekte ergeben: Wer das grüne Mutagen des Greifen einsetzt und dazu eine grüne Fähigkeit (Alchemie), bekommt z.B. zusätzliche Vitalität. Zu Beginn wirkt das alles noch etwas zu stringent, aber wenn man erstmal alle Farben und mehr Auswahl hat, kann man sich wunderbar spezialisieren. Ihr habt euch
Je mehr Mutagene man erbeutet, desto eher kann man auch die Bonuseffekte nutzen: Fähigkeiten gleicher Farbe steigern diese noch.
Je mehr Mutagene man erbeutet, desto eher kann man auch die Bonuseffekte nutzen: Fähigkeiten gleicher Farbe steigern diese noch.
"verskillt"? Ihr wollt die blöde Armbrust doch nicht mehr einsetzen? Kein Problem: Es gibt einen Trank, der alle Punkte wieder zurücksetzt und frei verteilbar macht.

Euch geht es eher um die Frisur? Dann geht zum Barbier - Haare offen, Zopf oder Stoppeln weg. Aber nicht wundern: Geralt wächst mit der Zeit tatsächlich ein Bart nach. Und irgendwie scheinen seine Haare auch in Gebäuden vom Winde zu verwehen...

Tänzerisches Kampfsystem

Das Kampfsystem von The Witcher setzt wie gehabt auf Echtzeit sowie die unterschiedliche Wirkung der beiden Langschwerter - Stahl beißt besser gegen Humanoide, Silber ist gegen Ungeheuer effizienter. Meist zückt Geralt aber automatisch die richtige Klinge. Und er darf auch eine Armbrust oder Äxte, Streitkolben & Co einsetzen, aber das sieht nicht besonders elegant aus.

Er kann Gegner fixieren, um dann leichte oder schwere Hiebe auszuführen. Dabei muss man sich zunächst an die unterschiedlichen Abstände dieser beiden Attacken zum Ziel gewöhnen, denn ein Schlag landet erst nach der Vollendung bzw. einiger Pirouetten. Auch von Plötze aus kann man Hiebe austeilen und sogar gegen andere
Einfach mal segeln: Geralt findet an der Küste Boote und kann ferne Inseln erkunden.
Einfach mal segeln: Geralt findet an der Küste Boote und kann ferne Inseln erkunden.
Reiter kämpfen: Sehr schön ist, dass das Pferd einen Paniklevel besitzt, den man mit Scheuklappen senken kann, und dass es einen in der Hitze des Gefechts auch abwirft. Sehr albern kann es aussehen, wenn man mehrmals an anderen Reiterkriegern vorbei galoppiert und keiner trifft.

Man kann in der Defensive am Boden ausweichen, wegrollen sowie parieren. Gelingt Letzteres kurz vor einem Treffer, führt Geralt einen Konter aus: Bei menschlichen Feinden kann dies ein Rempler sein, der einem mehr Zeit für den nächsten Hieb verschafft. Bei Monstern kann er dazu führen, dass ihm z.B. die Zunge rausgerissen führt - nützliche Sache übrigens, wenn man danach nicht mehr vergiftet werden kann. Auch sonst ist die Inszenierung martialisch: Köpfe, Arme oder andere Gliedmaßen fliegen blutig abgetrennt durch die Luft. Gelingt es einem, in den Rücken des Feindes zu kommen, richtet man mehr Schaden an - und umgekehrt.

Kommentare

xKepler-186f schrieb am
Es gibt ein paar Nebenquests, die du nur in bestimmten Abschnitten des Spiels machen kannst. Ich habe z.B. eine mit Lambert verpasst, weil ich mit der Hauptstory vorankommen wollte.
gimmejokers schrieb am
Bin noch mitten im Spiel aber eins möchte ich mal hier ansprechen: Schwierigkeitsgrad/Balancing. Vorne weg zum positiven: In Sachen Story,Musik,Atmo,Level-Design,Artwork etc. finde ich es auch überwältigend und bin auch ein riesiger fan der Witcher Lore geworden. So ziemlich der ganze Einstieg auf Todesmarsch bis ca. Level 12, Abschluss des Sumpfgebiets in Velen, Roter Baron und Anfänge von Novigard sind grandios. Die Kämpfe sind so intensiv wie die dichte Atmosphäre was sich super ergänzt. Aber wie bitte kann man ein so schlechtes Balancing absegnen das nicht mal nach zahlreichen Patches behoben wurde?
Wozu habe ich mich am Anfang des Spiels so viele Stunden mit Char-Entwicklung,Materialien,Ausrüstung und Ölen auseinandergesetzt um jetzt schon ab level 13-16 so stark zu werden das ich mich mit diesem ganzen Kram nicht mehr beschäftigen muss? Wenn ich alle Werkzeuge einsetze ist jeglicher Adrenalinkick aus Kämpfen raus (was am Anfang aber absolute Pflicht war). Nix mehr mit erbarmunglose Welt wo der Tod um jede Ecke lauert. Eher Geralt der Alchemie Halbgott. Und von dem was ich mitbekomme verstärkt sich dieser Effekt umso weiter man im Spiel ist. Und ich bin jetzt hier auch kein RPG-Profi am Gamepad, beschäftige mich einfach nur mit der Spielmechanik. Die Welt und Story sind ja weiterhin so interessant und unterhaltsam das ich meine GOTY natürlich durchspiele, aber das Balancing gibt für mich einen saftigen Dämpfer was ich ungemein schade finde weil es die Atmosphäre raubt. Das Levelscaling bringt auch nix außer das ich 2 Hits mehr brauche.
m.M.n. kann man das Spiel nicht auf der einen Seite in den Himmel loben, wenn auch völlig zu recht für seine Stärken, aber auf teils gravierende Schwächen im Gamedesign nicht betont eingehen.
Bin jetzt Level 18 und metzel alles nieder das in meiner angeblichen Level-Range ist, hab entspannte 9000 Kronen aufm Konto und Essen für halb Novigrad xD. Ich überlege jetzt schon ernsthaft Quests/Aufträge/Ausrüstung auszulassen um nicht...
xKepler-186f schrieb am
LePie hat geschrieben: ?
23.03.2019 15:13
DARK-THREAT hat geschrieben: ?
23.03.2019 14:28
Angriff auf X ist sehr ungewohnt, statt normal auf A
Wenn ich so zurückdenke: Ich hab, ehrlich gesagt, noch nie ein Spiel gesehen, bei dem die Standardangrifftaste auf A gesetzt wurde (anstelle der sonst dort üblichen Sprung- oder Interaktionstaste jedenfalls). :Kratz:
In Action-Games / Action-Adventures / Hack'n'Slash war so etwas wie X für leichten Angriff, Y für den schweren oder so ähnlich so ziemlich das meist benutzte Schema. Seit Demon's / Dark Souls kommen auch die rechten Schultertasten des öfteren für den Nahkampf zum Einsatz (z.B. im letzten GoW), aber A - oder X auf dem Playsi Controller - hatte ich halt noch nie.
Kann ich so unterschreiben!
LePie schrieb am
DARK-THREAT hat geschrieben: ?
23.03.2019 14:28
Angriff auf X ist sehr ungewohnt, statt normal auf A
Wenn ich so zurückdenke: Ich hab, ehrlich gesagt, noch nie ein Spiel gesehen, bei dem die Standardangrifftaste auf A gesetzt wurde (anstelle der sonst dort üblichen Sprung- oder Interaktionstaste jedenfalls). :Kratz:
In Action-Games / Action-Adventures / Hack'n'Slash war so etwas wie X für leichten Angriff, Y für den schweren oder so ähnlich so ziemlich das meist benutzte Schema. Seit Demon's / Dark Souls kommen auch die rechten Schultertasten des öfteren für den Nahkampf zum Einsatz (z.B. im letzten GoW), aber A - oder X auf dem Playsi Controller - hatte ich halt noch nie.
JunkieXXL schrieb am
Spiele gerade Assassins Creed Odyssey und ich kann die Lernkurve zwar nicht als hoch bezeichnen, aber man muss sich tatsächlich allerhand Zeit nehmen, um diese riesige offene Welt und die ganzen Mechaniken dahinter zu verstehen. Ist zwar nicht schwer, aber man muss halt den Willen und die Geduld dazu haben. Beim Witcher 3 war ich auch erst nach 10 Stunden drin. Also man hat sozusagen immer eine Durststrecke, bevor der Spielfluss einsetzt, ist schließlich eine komplexe, riesige, offene Welt und kein Call of Duty, welches man nach 30 Min. begriffen hat.
schrieb am

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