Tiny Brains - Test, Geschicklichkeit, PC, PlayStation 4

 

Test: Tiny Brains (Geschicklichkeit)

von Jan Wöbbeking



Entwickler:
Publisher: -
Release:
kein Termin
18.12.2013
11.12.2013
11.12.2013
kein Termin
Erhältlich: Digital (Steam, Gamersgate)
Erhältlich: Digital (Steam, Gamersgate)
Spielinfo Bilder Videos
Koop oder Alleingang

Wenn sich ein Spieler zu weit von der Gruppe entfernt, verschwindet er aus dem Bild – ähnlich wie in Super Mario 3D World.
Wenn sich ein Spieler zu weit von der Gruppe entfernt, verschwindet er aus dem Bild – ähnlich wie in Super Mario 3D World.
Das mag grausam klingen, wirkt durchs überzogene Comic-Design aber gar nicht so wild. Die sich ähnelnden Labore wirken auf Dauer ein wenig abwechslungsarm. Neben dem Story-Modus gibt es aber immerhin noch Extra-Herausforderungen sowie ein paar lustige Bonus-Spielchen wie ein Fußball-Verschnitt oder ein endloser Kugel-Parcours mit Bestenliste. Auch in den übrigen Modi kann man sich online in Leaderboards verewigen.

Im lokalen Team macht es richtig Laune, sich abzustimmen und Objekte umher zu schubsen. Es kann schließlich immer nur ein Spieler zu einer bestimmten Fähigkeit wechseln. Auf Solisten sind die Puzzles weniger gut abgestimmt. Ich hatte zwar auch im Alleingang Spaß am Knobeln, hing aber manchmal fest. Ab und zu habe ich mir einfach einen zweiten Spieler „herbeigezaubert“ und ihn per Eiswand unter einem fetten Stampfer hindurch bugsiert, um dort mit dem zweiten Controller einen Schalter zu aktivieren. PC-Besitzer können neben dem 360-Pad auch mit Maus und Tastatur steuern, was ebenfalls recht gut funktioniert.

Schon wieder Geruckel auf der PS4?

Die Laborküken in diesem Labor sind weit weniger harmlos als ihre realen Gegenstücke.
Die Küken in diesem Labor sind weit weniger harmlos als ihre realen Gegenstücke.
Auch einen Online-Koop haben die Entwickler integriert, er wirkt aber nicht gerade gerade ausgefeilt. Wenn ich z.B. kein offenes Spiel zum Beitreten finde, wird automatisch ein eigenes erstellt und ich muss mir jedes Mal wieder das komplette Intro ansehen, bevor ich zurück ins Menü wechseln kann. Wer möchte, darf aber auch alleine loslegen, damit andere Spieler nachträglich beitreten. Diesen Fall haben wir zwar noch nicht erlebt, gemeinsam gestartete Levels liefen aber in beiden Versionen des Spiels problemlos.

Ein weiteres konsolenexklusives Ärgernis ist die schwache Technik. Liebe Leute bei Sparhead Games, wollt ihr mir tatsächlich weismachen, dass die PS4 ausgerechnet diese technisch genügsamen Kulissen nicht flüssig auf den Schirm bringt? Auf dem PC langt doch auch eine GeForce GTX 480 – sogar auf höchsten Einstellungen. Auf Sonys neuer Konsole bietet sich dagegen ein trauriges Bild: Ständig wird das Bild von Tearing zerrissen und manchmal geht sogar die komplette Spielgeschwindigkeit in die Knie.

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