Need for Speed: Underground - Test, Rennspiel, PlayStation 2, Nintendo GameCube, Xbox

 

Test: Need for Speed: Underground (Rennspiel)

von Mathias Oertel



Entwickler:
Publisher: Electronic Arts
Release:
21.11.2003
28.11.2003
21.11.2003
21.11.2003
Spielinfo Bilder  
Versionsunterschiede

Bei all den Gemeinsamkeiten, die aus NfS Underground ein grafisches Highlight machen, gibt es jedoch versionsspezifische Unterschiede.
Die auf den ersten Blick insgesamt beeindruckendste Optik bietet die Xbox, gefolgt von PS2 und GameCube. Maßgeblichen Anteil daran hat der Einsatz des Environmental Mapping. Auf der Xbox wird die Umgebung in Echtzeit auf den Wagen gespiegelt, während auf der PS2 und dem GameCube dieser Effekt nur vorgegaukelt wird. Beim Würfel kommt noch dazu, dass die Spiegelungen bei weitem nicht so intensiv wirken wie auf der PS2.
Die zahlreichen Effekte kommen bei allen Konsolen gut zur Geltung, sind aber auf dem GameCube nicht ganz so imposant gelungen wie bei den anderen Versionen.

Willkommen in Chinatown.

Die Xbox liegt ebenfalls vorne, wenn es um Bildklarheit geht, dicht gefolgt von PS2 und GameCube, die sich in diesem Bereich so gut wie nichts nehmen.
Dafür allerdings hat die Xbox häufiger als die beiden anderen Kandidaten mit einem trotz Streaming und Hochgeschwindigkeit erfreulich seltenen Grafik-Schluckauf zu kämpfen. Es wird zwar niemals so schlimm, dass es den Spielfluss ernsthaft in Gefahr bringt.
Doch in entscheidenen Momenten (z.B. 90-Grad-Kurven) sind die Probleme im direkten Vergleich deutlich zu erkennen.

Klasse Effekte - und das auf allen Systemen!

Rundes Akustikpaket

Zwar hat man sich an dem Soundtrack (u.a. von Rob Zombie und Rancid) nach einigen Hundert gefahrenen Kilometern satt gehört, was vor allem auf die recht eingeschränkte Musikauswahl zurückzuführen ist, doch passend sind die treibenden Beats allemal.

Die deutsche Sprachausgabe ist gut gelungen und sorgt immer wieder für Stimmung – insofern man die Zwischensequenzen und Kampfansagen der Konkurrenz nicht wegdrückt.
Bleiben noch die Soundeffekte. Die sind von gewohnt hoher EA-Qualität und sorgen während der Rennen für eine adäquate Untermalung der fahrerischen Aktionen. Die Unterschiede der einzelnen Fahrzeuge sind genauso gut zu hören wie die Veränderungen nach einem Motor-Upgrade.

Wer eine Surround-Anlage zu Hause hat, sollte sich allerdings auf die GameCube- bzw. PS2-Fassung konzentrieren, die jeweils über Dolby Surround Pro Logic II-Unterstützung verfügen, während die Xbox nur mit einem einfachen Dolby Digital-Mix aus den Boxen schallt.

Kommentare

brent schrieb am
Das neue Most Wanted ist da quasi genauso scheiße. oft kriegt man nicht mal mehr mit, was das eigene Auto gerade zusammengefaltet hat, während der Konkurrent durchweg unbekümmert durch Nagelstreifen heizt und scheinbar 18 Tonnen wiegt, weshalb er mühelos Straßensperren beiseite hustet.
Die wissen sich halt nicht anders zu helfen.
johndoe803702 schrieb am
Das mit den Territorien war Carbon. Underground 2 hat die freie Fahrt eingeführt. Der Grund warum ich mit Underground nichts anfangen kann ist die furchtbare Physik, nur leicht irgendwo gegengekommen wird der Wagen nicht nur langsamer und unkontrollierbar, nein er überschlägt sich erst zigmal und bis man dann wieder weiter fahren kann sind die Gegner über alle Berge, dann dreht sich auch noch die Kamera bei Sprüngen über Bodenwellen so blöd, dass man nichts mehr sieht und ungebremst in das nächste Hindernis reinfährt, weil man ja nichts soeht, das hat man bei Most Wanted deutlich besser gelöst, durch eine veränderte Physik.
brent schrieb am
Das zweite Underground war das mit den Territorien, ne? Das war so scheiße, ich habs irgendwann hingeschmissen. Das erste fand ich gut. Wie das erste Most Wanted auch.
johndoe831977 schrieb am
Masters1984 hat geschrieben:Shift 2
Ist kein NFS mehr~ :3
greenelve schrieb am
Underground war damals, im Zuge der Pimp my Ride Welle erfrischend anders und hat sich "neu" gespielt.
schrieb am