The Long Dark - Test, Simulation, PC, Xbox One, PlayStation 4 - 4Players.de

 

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Survival-Abenteuer
Entwickler: Hinterland Studio
Release:
01.08.2017
08.08.2017
01.08.2017
Jetzt kaufen
ab 8,99€
Spielinfo Bilder Videos

Überleben für Anfänger

Im Einstieg der Kampagne wird der Spieler langsam mit den Überlebensmechaniken vertraut gemacht: Man sollte Schutz in einer Höhle suchen, denn im Sturm sinkt die Außentemperatur nochmal deutlich. Man muss zwingend Holz sammeln, natürlich Feuer machen, Schnee zu Trinkwasser schmelzen, Antibiotika nutzen und Verbände anlegen, auf Krähen für Aas achten. Schon in den ersten Tagen in diesem kleinen Areal kann man an Erfrierung oder Verblutung sterben. Für eine feindliche Atmosphäre sorgen nicht nur der peitschende Wind oder die trostlose Ödnis in Weiß, sondern die stets sinkenden Statistiken der eigenen Lebenserhaltung, die man jederzeit aufrufen kann. Trotzdem wirkt diese Tutorialphase manchmal etwas zu streng eingeschränkt, denn man kann z.B. noch nicht frei schlafen oder erkunden, sondern muss spezielle Missionsziele erreichen, damit es weiter geht.

Das sind die glücklichen Momente: Ein Lagerfeuer neben einem Kadaver in einer Höhle - jetzt erstmal Fleisch braten.
Das sind die glücklichen Momente: Ein Lagerfeuer neben einem Kadaver und keine Wölfe in Sicht - jetzt erstmal Fleisch braten.

Letztlich erlebt man hier ohnehin keine Survival-Simulation im aktiven Sinne, die besonders realistisch sein will, sondern ein Survival-Abenteuer mit vielen Automatismen: Immer, wenn man Feuer macht, Äste, Kisten oder Paletten zerlegt, Schubladen öffnet, Kadaver ausweidet, Verbände anlegt, Medizin einnimmt, Tees trinkt oder etwas wie Kleidung oder Waffen herstellt, sieht man einen kreisförmigen Ladebalken, der die ausgelöste Aktion symbolisiert und der nur dann komplett durchläuft, wenn sie auch gelingt. Im Gegensatz zu Kona, das sehr berechenbar mit den Gefahren der Wildnis kokettiert, sorgt The Long Dark für permanenten und überaus authentischen Druck - Kälte, Hunger, Durst, Verletzungen und Erschöpfung können unheimlich schnell zum Tod führen. Vor allem, wenn man falsche Entscheidungen im Kleinen trifft. Noch wichtiger als der mögliche Erfolg ist nämlich auch die für eine Aktion benötigte Zeit: Wer zu lange mit irgendetwas herum werkelt, kann sein böses Wunder erleben - das Feuer ist aus oder man verblutet und es heißt Game Over.
 
Jack London lässt grüßen

Geschafft, mit der letzten Magnesiumfackel - Licht am Ende der Höhle!
Geschafft, mit der letzten Magnesiumfackel - Licht am Ende der Höhle!

In seinen besten Momenten vermittelt The Long Dark sogar ein Spielgefühl, das an jene hoch spannenden Schicksale einsamer Wanderer erinnert, die Jack London in seinen eindringlichen Geschichten wie "Die Wildnis des Nordens" oder "Der Ruf der Wildnis" beschrieben hat: den Kampf des kleinen überheblichen Menschen gegen die große gnadenlose Natur. Und der kann sich wie unter einem Brennglas in einem tragischen Moment manifestieren. Ich liebe Jack London und ich schätze dieses Spiel dafür, dass es genau diese kritischen Situationen entstehen lässt, in denen es auf Kleinigkeiten ankommt.

Man kann hier quasi beim Feuer machen sterben oder kurz vor einem Ziel elendig verhungern. Man kann sich ohne Licht in der Dunkelheit verirren oder mitten auf einem Stausee erfrieren, obwohl die rettende Höhle schon sichtbar ist. Wenn man sich entkräftet und zitternd dahin schleppt, wird das durch schwankende Bewegungen, verschwommene Sicht sowie das immer lautender pochende Herz so gut inszeniert, dass man quasi surreale Todeserfahrungen auf den letzten Metern macht. Wenn man sich dann in eine Hütte schleppt und tatsächlich noch überlebt, ist die Freude natürlich umso größer.

Es ist schon dunkel, aber man muss etwas essen: Kann man den Hasen mit dem Stein treffen?
Es ist schon dunkel, aber man muss etwas essen: Kann man den Hasen mit dem Stein treffen?

Es gibt nicht nur Automatismen, sondern auch einige knifflige aktive Herausforderungen: Wer Hasen ohne Schusswaffe oder Bogen jagen will, muss z.B. Steine werfen. Da hat man keinen Zielpunkt oder gar ein Fadenkreuz, sondern als Sichthilfe lediglich die linke Hand - so muss man sehr gut zielen und vorhalten. Und Vorsicht: Trifft der Stein, ist der Hase lediglich für einige Sekunden betäubt. Schafft man es nicht früh genug zu ihm hin, weil man z.B. in einer Deckung hockte, hoppelt er wieder davon. Ich bin schonmal verhungert, weil ich von zehn Würfen nur zwei ins Ziel brachte, aber dann immer zu spät war.

Und man muss genau wissen, für was man seine kostbare Zeit einsetzt: Manchmal findet man Bücher, z.B. über das Bogenschießen oder Gewehre, die einem entsprechende Fähigkeiten vermitteln können. Aber die klickt man nicht einfach an und schaltet diese frei, sondern man muss bis zu fünf Stunden in die Lektüre investieren - dafür braucht man natürlich Licht, man muss auch die Gewissheit haben, dass man bis zum Abend genug zu essen und Holz hat. Sprich: Lesen ist Luxus in einem Abenteuer, das einem stündlich den Garaus machen kann - Bücherverbrennung kann hingegen das Feuer weiter entfachen und das Leben um ein paar Minuten verlängern. Übrigens gibt es auch ein Limit für die Traglast: Nur 30 Kilo kann man maximal tragen – und schon weit vorher wirkt sich die Last negativ aus, denn man kann voll beladen nicht mehr sprinten und wird lauter. Wohl dem, der ein Lager mit Feuerstelle, Speicher oder gar Werkbank findet. Vieles wie Verbandszeug oder Zunder kann man zwar selber herstellen, außerdem kann man mit Nähzeug seine Kleidung reparieren, aber für einen Bogen oder ein gutes Messer braucht man eine Werkbank oder gar eine Schmiede. Aber egal was man tut: Man verbraucht stetig Kalorien, alles nutzt sich ab und kaum hat man seine Jacke genäht, melden sich Hunger und Durst.

Kommentare

Flojoe schrieb am
Miieep hat geschrieben: ?
07.04.2018 12:34
dx1 hat geschrieben: ?
07.04.2018 00:03
Flojoe hat geschrieben: ?
06.04.2018 23:41
Für 8? kann man sich das mal holen, hat das Spiel verschiedene Schwierigkeitsgrade? Würde das wohl in Leicht mal anfangen.
Der Spielmodus "Survival" hat auf jeden Fall verschiedene Schwierigkeitsgrade, aber der Story-Modus nicht, wenn ich mich nicht irre.
Spiel trotzdem zuerst ein bisschen die Story. Der Anfang ist quasi das Tutorial zum Spiel.
Der Story Modus hat mittlerweile auch verschiedene Schwierigkeitsgrade :)
Ah sehr gut!
Miieep schrieb am
dx1 hat geschrieben: ?
07.04.2018 00:03
Flojoe hat geschrieben: ?
06.04.2018 23:41
Für 8? kann man sich das mal holen, hat das Spiel verschiedene Schwierigkeitsgrade? Würde das wohl in Leicht mal anfangen.
Der Spielmodus "Survival" hat auf jeden Fall verschiedene Schwierigkeitsgrade, aber der Story-Modus nicht, wenn ich mich nicht irre.
Spiel trotzdem zuerst ein bisschen die Story. Der Anfang ist quasi das Tutorial zum Spiel.
Der Story Modus hat mittlerweile auch verschiedene Schwierigkeitsgrade :)
dx1 schrieb am
Flojoe hat geschrieben: ?
06.04.2018 23:41
Für 8? kann man sich das mal holen, hat das Spiel verschiedene Schwierigkeitsgrade? Würde das wohl in Leicht mal anfangen.
Der Spielmodus "Survival" hat auf jeden Fall verschiedene Schwierigkeitsgrade, aber der Story-Modus nicht, wenn ich mich nicht irre.
Spiel trotzdem zuerst ein bisschen die Story. Der Anfang ist quasi das Tutorial zum Spiel.
Flojoe schrieb am
Für 8? kann man sich das mal holen, hat das Spiel verschiedene Schwierigkeitsgrade? Würde das wohl in Leicht mal anfangen.
THCforLife schrieb am
dessoul hat geschrieben: ?
15.08.2017 11:13
Ich muss zugeben, ich bin wirklich scharf auf ein gutes Spiel in diesem Bereich, aka "Menschenfeindliche Umgebung, Überleben mit dem, was man vorfindet, erkunden, Herausforderungen bestehen, etc.", aber dass in so gut wie jedem verdammten Spiel das Gefühl aufkommt, dass die Entwickler da was zusammengepackt haben, was dann nicht passt, z.B.: "wir brauchen Herausforderungen, also packen wir einen Hund mit Tollwut rein, nennen ihn Wolf." Anstatt mal ein grundlegendes Buch in die Hand zu nehmen, wie Wölfe in der Realität funktionieren.... Nein, dazu müsste man ja was lesen! Viel zu anstrengend.
Oder die Mission mit der Blinden Frau: yeeeeah, ein voller Speiseschrank. Schade nur, dass du ihn nicht nutzen kannst und vor ihm verhungerst. Sorry, aber bei sowas verspüre ich nur das Bedürfnis, der Person, die für sowas verantwortlich ist, in eine Raum zu sperren, in der Tonnen von Nahrung und Trinkbaren vorhanden ist. Aber gut verschlossen in einbruchsicheren Regalen. Und dann zuzuschauen, wie er verhungert.
Du hast das Setting offenbar nicht verstanden! Die Devs haben schon IMMER gesagt, dass das agressive Verhalten der Wölfe auf den magnetischen Sturm zurückzuführen ist und dass das mit dem natürlichen Verhalten der Tiere überhaupt nix am Hut hat. Ubisoft gibt bei FC3, 4, 5, X ... bspw dazu keine Erklärungen ab, da ist das einfach so. Für das mit der blinden Frau dasselbe: In der Zeit, wo man das Food sucht und im Kühlschrank ablegt, kann man dies sehr wohl nutzen - allerdings sucht man dann auch länger. Wenn man alles hat, ist es halt für die Frau und nicht für einen selbst - das wird ganz klar im Spiel gesagt! Zudem sagt die Frau auch, dass man seine Pfoten von deren Zeug lassen soll - schließlich hat SIE das Gewehr(und wohl auch Daredevil Instinkte xD)! Nebenbei stellt die Frau auch immer 'ne Schüssel warme Suppe bereit ... Es geht in dem Game um Überleben und man muss eben taktisch vorgehen, da sollte man halt schauen,...
schrieb am

Angebote

Billiger.de Angebotshinweise:

Preise können jetzt höher sein.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der angegebene Preis seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein kann, da eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise technisch nicht immer möglich ist.

Der maßgebliche Verkaufspreis ist derjenige, welcher zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Webseite des Verkäufer-Shops ausgewiesen wurde.