Children of Morta - Test, Rollenspiel, PlayStation 4, Xbox One XBL - 4Players.de

 

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Action-Rollenspiel
Entwickler: Dead Mage
Release:
03.09.2019
15.10.2019
20.11.2019
15.10.2019
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ab 26,99€
Spielinfo Bilder Videos

Steter Tropfen höhlt den Stein

Um gegen die immer stärkeren Widersacher bestehen zu können, ist ein gewisser Grind natürlich Pflicht. Eine Schwierigkeitswahl gibt es nicht. Abkürzungen zu Bosskampfebenen auch nicht. Da die meisten Verbesserungen eher gering sind, dauert es entsprechend lang, bis man spürbar stärker wird. Tod und Wiederholung sind jedenfalls stete Begleiter. Kurios ist nur, dass man allein und ohne Wiederbelebungen meist trotzdem schneller vorankommt als im kooperativen Zwei-Spieler-Modus. Da hätte die Balance ruhig ausgewogener oder sogar Multiplayer-freundlicher sein können.

Außerdem unterstützt der Koop-Modus ausschließlich lokale Zusammenschlüsse. Spontane Ein- oder Ausstiege sind ebenfalls tabu. Sofazocker werden zudem die oft sehr kleine Schriftgröße monieren. Auch die Ladeunterbrechungen fallen trotz der eigentlich wenig speicherintensiven Pixel-Optik ungewöhnlich lang aus. Da schmerzt jedes Ableben doppelt bzw. dreifach, da ja sowohl bei der Rückkehr ins Familienanwesen als auch beim Wiederbetreten der Dungeons ausgiebiges Däumchendrehen angesagt ist...

Schlicht, aber charmant

Die grafische Inszenierung im Pixel-Stil muss man zwar mögen, aber dank vieler liebevoller Details und aufwendiger Animationen gehört Children of Morta definitiv zu den Vorzeigekandidaten dieser Stilrichtung. Doch während die Pixel-Pracht auf der Xbox One butterweich über den Bildschirm flimmert, hat die Bildrate auf der PlayStation 4 aus unerklärlichen Gründen immer wieder Schluckauf - und das mitunter sogar sehr stark.

Wer es sich leisten kann, deckt sich beim fahrenden Händler Daryani mit zusätzlichen Extras ein.
Wer es sich leisten kann, deckt sich beim fahrenden Händler Daryani mit zusätzlichen Extras ein.

Hoffentlich wird da schnellstmöglich per Patch nachgebessert. Auch die deutsche Lokalisierung weist noch so manche Lücken und Fehler auf. Insgesamt ist die Übersetzungsqualität aber gut und kein Grund zur Sorge. Die englische Vertonung verdient sogar ein dickes Lob. Der hochklassige Erzähler trägt entscheidend zur Atmosphäre bei, während der Roguelite-geprägte Wiederholungstrott dank vieler emotionaler Haupt- und Nebenereignisse immer wieder gekonnt aufgebrochen wird.

Fest im Griff

Die Controller-Steuerung ist angenehm handlich und direkt, bietet eine zuschaltbare Zielunterstützung und lässt sich sogar frei umkonfigurieren, während eine automatische Kartenfunktion für die nötige Übersicht sorgt. Die lediglich auf derselben Ebene nutzbaren Schnellreiseportale hätte man sich hingegen auch sparen können, da sie sowieso immer direkt vor dem Ausgang liegen und somit nur selten von Nutzen sind.

Der krude Pixel-Stil glänzt mit liebevollen Details und aufwendigen Animationen.
Der krude Pixel-Stil glänzt mit liebevollen Details und aufwendigen Animationen.

Praktisch sind hingegen Aufeinandertreffen mit fahrenden Händlern oder Runenmeistern - zumindest, wenn man über die nötigen Mittel für Käufe bzw. Wiederaufladungen verfügt. Ansonsten gilt es, Fallen zu vermeiden oder für sich zu nutzen, Schlüsselsteine, Erfahrungspunkte und Morv zu sammeln, Schatzkisten zu öffnen sowie gelegentlich spezielle Herausforderungen oder Minispiele wie Pong-Duelle zu bestreiten, bis die Mächte der Finsternis geschlagen sind.

Kommentare

Todesglubsch schrieb am
B-i-t-t-e-r hat geschrieben: ?
19.10.2019 13:45
Du das wird noch... Wenn Kevin dazustößt macht das Schnetzeln schon Spaß.
Kevin fand ich von allen Bergsons am schlechtesten. Ja, selbst schlechter als Lahmarsch-Joey.
Hab das Spiel gestern beendet, also Platin-Trophäe eingesackt. Einerseits schön (yay, Platin!), andererseits auch etwas schwach... es gibt halt keinen Anreiz, da noch einmal einen Run zu wagen. Man ist "überlevelt", die göttlichen Gimmicks, von denen es eh nicht viel gibt, hat man alle gesehen. Children of Morta ist halt kein "reinrassiges" Roguelite, wie Enter the Gungeon oder Isaac - was halt Vor- und Nachteile mit sich bringt.
War daher auch etwas hergerissen. Du hast hier die schön animierte Story, wo die Charaktere teils liebenswert insziniert sind - aber manchmal wollte ich nach einem Run eben sofort nen zweiten Anlauf wagen, musste aber erstmal besagte Szenen durchsitzen (die durch generell langen Ladezeit ja noch länger werden).
Insgesamt aber schönes Spiel. Erfindet das Rad nicht neu, aber ich war die ganze Zeit nicht wirklich gelangweilt. Wurde aber leider recht schnell sehr leicht.
B-i-t-t-e-r schrieb am
Du das wird noch... Wenn Kevin dazustößt macht das Schnetzeln schon Spaß. Papa mit Schwert & Schild is zu Anfangs schon recht behäbig. Das Spiel ist so liebevoll inszeniert... Mein besonderes Überraschungsspiel dieses Jahr. Wird vielleicht noch von Disco Elysium eingeholt. Davor nix von gewusst und erst beim Spielen Begeisterung verspürt. Sowas erfahre ich nur noch selten. Ich hätte echt vor Wut schreien können als ich das Wolfsjunge nicht retten konnte... Dachte mir nur.. Hoffentlich finde ich es wieder. ?
Die Geschichte geht auf faszinierender Art auch weiter wenn man scheitert. Echt tolles liebevolles Spiel! ?
CHEF3000 schrieb am
Bin jetzt nach gut 3-4 Std. noch nicht sooooo begeistert. Grafik ist nice, kampfsystem eher so hmmm okay, nach Dead Cells ist aber auch alles andere sowieso lauwarme suppe
CHEF3000 schrieb am
Cahad hat geschrieben: ?
18.10.2019 15:53
Reden wir bei den Bildrateneinbrüchen bei der ps4 auch von der pro? Oder betrifft das nur die klassische?
Ich habe auf der pro Einbrüche sowie gelegentlich sogar kleine grafikfehler
blackstr schrieb am
Ich bin von dem Spiel auch sehr angetan. Habe bereits einige andere genrevertreter gespielt und CoM gefällt mir wirklich am besten.
Das ganze ?Progress System? motiviert mich ungemein und auch das kampfsystem macht Spaß.
schrieb am

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