Dark Souls 3 - Test, Rollenspiel, PlayStation 4, Xbox One, PC - 4Players.de

 

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Action-Rollenspiel
Entwickler: From Software
Publisher: Bandai Namco
Release:
12.04.2016
12.04.2016
12.04.2016
Alias: Dark Souls III
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Spielinfo Bilder Videos
Reinkarnation des heroischen Prinzips

Das Spielgefühl wirkt ansonsten angenehm vertraut: Weil man bereits im Einstieg mehrfach sterben kann und weil man zunächst ohne warnenden Nebel hinter jeder Tür oder in jedem Tal auf Bosse treffen kann, erkundet man die Spielwelt sehr aufmerksam. Kaum hat man eine Stunde hinter sich, fragt man sich mit einem angenehmen Kribbeln im Bauch: Wenn das der Auftakt ist, was kommt noch? Welche Chance hat man dann gegen diese Fürsten? Dazu nur so viel: Sie verlangen euch alles ab und sind unter all den anderen normalen Bosskämpfen auf dem Weg dorthin die ansehnlichen Höhepunkte. Man soll diese legendären Gestalten finden, vernichten, inthronisieren und das Feuer der sterbenden Welt binden- so wie einst.

Wie einst? Für diese Herkulesaufgabe ist kein Vorwissen nötig, aber die Geschichte greift nicht nur hinsichtlich der Historie auf das zurück, was in Dark Souls geschah; auch viele Namen wie Astora, Londor oder Vinheim sowie Figuren
dfhfh
Hat man den ersten Boss besiegt und eine Seele erbeutet, lohnt sich der Besuch bei Ludleth: Er wandelt sie in mächtige Waffen oder Artefakte um.
wie Andre der Schmied oder der Zwiebelritter werden Kennern beider Vorgänger bekannt vorkommen. Es ist jedenfalls schön, dass dieser Mythos zwar angenehm vertraut wirkt und seiner eigenen Chronologie folgt, aber alles andere als schnell durchschaut wird. Man weiß nur, dass man als Inkarnation eines heroischen Prinzips in einer Welt mit verfluchter Geschichte unterwegs ist - The Legend of Zelda lässt grüßen.

Artdesign und Kulisse

Wie sieht dieses Dark Souls aus? Wunderbar. Es macht schon Spaß, die Kamera um den eigenen Helden zu drehen, sich das abgewetzte Kettenhemd, die ledernen Taschen, das von Eiswolken dampfende Schwert oder Schildgravuren genau anzusehen - vor allem, wenn man glüht. Es gibt zudem recht früh eine Stelle hoch oben, von der man die Spielwelt aus der Ferne betrachten kann. Man erkennt mächtige Burgen und düstere Kathedralen, weite Sümpfe und brennende Säulen, zerbrochene Brücken und windschiefe Dörfer, die man sowohl vom Boden als auch den Dächern aus erkundet. Nahezu alles, was man an Türmen und Burgen sieht, kann man erkunden. Die schroffen Hänge, die überwucherten Mauern, der weite Blick auf ferne Wälder und das fahle Licht sorgen für eine ebenso verwunschen wie verflucht anmutende Kulisse. Die wirkt auch nach zig Stunden nicht aufreizend oder künstlich pompös, sondern scheint eine Jahrhunderte alte Patina zu tragen.

Auch wenn die Bildrate mitunter auf Konsolen stockt, gibt es herrliche Panoramen.
Auch wenn die Bildrate mitunter auf Konsolen stockt, gibt es herrliche Panoramen.
Aufgrund all der Risse und Einstürze, all der schrägen Wege und kruden Hütten sowie natürlichen Farbtöne, wähnt man sich nicht in einem toll designten Level, sondern wie in einer urigen Welt mit Geschichte. Das Artdesign ist ausgezeichnet, sowohl was die Landschaft als auch die Kleidung sowie Gestaltung all der Figuren angeht: Freut euch auf kleine gemeine Spitzhutgoblins, die wie Spinnen an Wänden lauern, auf grobschlächtige Hünen mit Schlachtersägen und Käfigen auf dem Rücken, auf hysterisch keifende Priester, Dämonen mit rot glimmenden Augen, klapprige Skelette, die sich nach dem Treffer einfach wieder zusammen bauen oder scheinbar harmloseVogelwesen, die zu irren Harpyien mutieren. Manchmal gibt es Anführer oder Wächter, die Alarm schlagen und so Verstärkung rufen - dann muss man auch mal fliehen. Auch wenn einiges an Kathedralen, an Gekreuzigten und Betenden an Bloodborne erinnert, inszeniert From Software in diesem Dark Souls 3 eine sehr markante und überaus abwechslungsreiche Fantasy. Kenner werden sich zudem über einige alte Bekannte wie den schwarzen Ritter mit Flügelhelm freuen.

Leuchtfeuer und Gebiete


Erst über die Leuchtfeuer füllt man nicht nur beide Tränke auf und repariert Waffenschaden, was das Reparaturpulver nahezu überflüssig macht, man springt auch sofort in die bis dahin erkundeten Gebiete wie etwa die Highwall of Lothric,die Siedlung der Untoten oder die Sümpfe. Im Gegensatz zu Dark Souls muss man sich weder das Teleportieren verdienen noch besonders lange Wege gehen, bevor ein Leuchtfeuer erscheint - hier hätte man die Spannung über schwierigere
Neue Gebiete sollte man vorsichtig erkunden.
Neue Gebiete sollte man vorsichtig erkunden: Estus voll? Schild bereit? Feuerbomben und Pfeile in Reserve?
Laufwege noch erhöhen können. Aber ganz ehrlich? Die Schandstadt konnte in Dark Souls auch eine so frustrierende Todeszone sein, dass man die Leuchtfeuerdistanz verflucht hat.

Die Gebiete sind aber gerade im Vergleich zu Dark Souls 2 wesentlich größer, verschachtelter und besser verbunden - so ergeben sich mit der Zeit über Fahrstühle oder geöffnete Türen angenehme Abkürzungen und Aha-Momente: Hey, hier bin ich jetzt? Cool! Es gibt also deutlich mehr Komfort in der Erkundung, aber diese gefühlte Sicherheit ist dennoch sehr trügerisch und die Infrastruktur lockt mit mehr Weite, Abwechslung sowie Erkundungsreizen als noch im zweiten Teil.

Immer wieder schließen sich Kreise, was Logik und Zusammenhänge in der Spielwelt betrifft: Da wird eine Schlucht z.B. von einem riesenhaften Bogenschütze so hartnäckig beschossen, dass man nur in einem Sprint heil hindurch kommt - wie bei einem Artilleriefeuer fliegen einem eher Lanzen als Pfeile um die Ohren. Jedesmal muss man an dieser Stelle höllisch aufpassen, zumal man auch noch angegriffen wird. Aber irgendwann kommt man zu dem Turm dieses mysteriösen Riesen und kann ihn sogar umstimmen, so dass er einen in Zukunft unterstützt. Und siehe da: Seitdem nimmt er lediglich die Feinde ins Visier! Auch der Feuerband-Schrein hat mehr zu bieten als es scheint, nur wird man erst mit einem teuren Schlüssel die Geheimnisse seiner verborgenen Areale lüften.

Kommentare

Mannikmann schrieb am
James Dean hat geschrieben: ?
18.03.2018 14:14

Das Baumvieh?
Hier ist es vor allem wichtig, auszuweichen! Immer auf Distanz bleiben, bis man eine gute Gelegenheit hat, auf die Eiersäcke zu schlagen. Nachdem 5 oder 6 kaputt sind, ist das Vieh auch gelegt. Als Magier echt harter Tobak, als Schwertkrieger geht es eigentlich. Unten wird es nur schwer, wenn der Kollege seinen dritten Arm bekommt. Am besten immer nach vorne preschen, wenn er gerade seinen Angriff beendet hat und die "Arm-Einzieh-Animation" abspielt.
Ja genau :lol:
Hatten hier einige Versuche..Denn sein Arm war gefühlt überall. War auch sehr knapp. Aber dein Tipp hat uns soweit geholfen. Danke.
Video vom Kampf: https://youtu.be/u1YEwHRanz8
casanoffi schrieb am
LePie hat geschrieben: ?
18.03.2018 15:41
Eine andere Möglichkeit wäre es auch, einen reinen Hexer, d.h. Zauberer mit Int und Wil gleichzeitig hochzuziehen. Dadurch hat man im Spielverlauf mit Magie, Pyromantie, Wundern und Hexerei eine recht breite Palette gegen jedweden Resistenztyp zur Auswahl.
Geht natürlich auch, aber dann muss man sowohl in Intelligence als auch Faith skillen. Ist also weniger effektiv, vor allem zu Beginn des Spiels.
Aber klar, als "Caster-Quality-Build" für Pyromatie und Hexereien später sehr spaßig.
Peter__Piper hat geschrieben: ?
18.03.2018 16:19
Dachte dafür ist die Kristallverzauberung? da.
Also das die Waffe dann mit Int skaliert damit die Magier auch was zum dreschen haben.
Dadurch erhöht sich nur der magische Schaden von Waffen, skalierend mit Intelligenz.
Gegen Magie-resistente Gegner leider kein Vorteil...
Da sich zudem der rein physische Schaden durch diese Infusion reduziert, wenig effektiv.
Macht Sinn, wenn man in den Nahkampf geht, um Ashen Estus zu sparen oder falls dieser ausgegangen ist ^^
Peter__Piper schrieb am
Dachte dafür ist die Kristallverzauberung? da.
Also das die Waffe dann mit Int skaliert damit die Magier auch was zum dreschen haben.
LePie schrieb am
Eine andere Möglichkeit wäre es auch, einen reinen Hexer, d.h. Zauberer mit Int und Wil gleichzeitig hochzuziehen. Dadurch hat man im Spielverlauf mit Magie, Pyromantie, Wundern und Hexerei eine recht breite Palette gegen jedweden Resistenztyp zur Auswahl.
casanoffi schrieb am
James Dean hat geschrieben: ?
18.03.2018 14:14
Mannikmann hat geschrieben: ?
16.03.2018 07:52
Schwer den Boss zu legen. >> https://youtu.be/Pq-DP4Z23XQ :?
Als Magier echt harter Tobak...
Nö, gar nicht - außer, Du hast als Magier gar keine Nahkampf-Waffe und kein Estus bei Dir.
Klar, Magie nutzt dir in diesem Kampf nichts, daher empfehle ich jedem Magier, vorher alle Ashen Estus in normales Estus zu wandeln und irgendeine Waffe auszurüsten, die man tragen kann.
Die Eiersäcke (und später der ungeschützte Arm) sind gegen jeglichen physischen Schaden sehr anfällig, da braucht es auch als reiner Magier nicht viele Treffer.
Der Baum wird übrigens nicht der letzte Boss sein, an dem man sich als Magier die Zähne ausbeißt.
Einige haben hohe Magie-Resistenz, da hilft oft nur temporär umrüsten (wenigstens eine Nahkampf-Waffe und alles in normales Estus wandeln).
Der Greatwood, der Crystal Sage, die Deacons, Wolnir, Oceiros, Aldrich, die Twin Princes, vom letzten Drachen Midir will ich gar nicht erst anfangen...
Also fast alle :lol:
Und viele andere Bosse sind so schnell, dass man als Magier kaum Zeit hat, das richtige Zeitfenster für einen Zauber zu finden.
Die Schwache Verteidigung kommt dann noch hinzu...
Mir kommt es so vor, als hätte FromSoft die Bosse so gestaltet, dass Magier als Strafe so richtig eins in die Fresse kriegen, weil das eigentliche Spiel fast schon ein Spaziergang ist ^^
Ich habe immer ein Kurzschwert dabei (dafür muss man als Magier nur einen einzigen Punkt in Stärke investieren) und nutze, je nach Schwäche des Bosses, diverse Buffs.
Grundsätzlich empfehle ich jedem Magier, vorher genug Erfahrung als Nahkämpfer zu sammeln, am besten so, dass man von den Bossen gar nicht erst getroffen wird, denn als Magier steckt man nicht viel ein.
schrieb am

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